Westwing Group AG

  • WKN: A2N4H0
  • ISIN: DE000A2N4H07
  • Land: Germany

Nachricht vom 13.08.2019 | 07:30

Westwing veröffentlicht Ergebnisse für das zweite Quartal 2019

DGAP-News: Westwing Group AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

13.08.2019 / 07:30
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Westwing veröffentlicht Ergebnisse für das zweite Quartal 2019

  • Ergebnisse für das zweite Quartal wie erwartet im Rahmen der aktualisierten Prognose von Mai 2019: Umsatz von EUR 58 Mio. (-1% gegenüber dem Vorjahr); bereinigte EBITDA-Marge von -8%
  • Anhaltende Herausforderungen in Italien und unter den Erwartungen liegende Neukundengewinnung aus Marketingaktivitäten bremsten Umsatzwachstum; Profitabilität vor allem durch Einmalkosten aus verzögertem, zwischenzeitlich aber abgeschlossenem Lagerumzug beeinträchtigt
  • Anteil von Own and Private Label auf 22% des GMV gestiegen, +7 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr; neue Westwing Collection Frühjahr/Sommer im Mai gestartet
  • Positiver Ausblick für die zweite Jahreshälfte 2019 und insbesondere das vierte Quartal; grundlegende Ursachen für Wachstums- und Profitabilitätsprobleme behoben, Frühindikatoren positiv
  • Stefan Smalla, Gründer und CEO von Westwing: "Nach einem durchwachsenen ersten Halbjahr gehen wir davon aus, bis Ende 2019 wieder zu profitablem Wachstum zurückzukehren."

München, 13. August 2019. Westwing, der Marktführer für inspirationsgetriebenen Home & Living eCommerce in Europa, legte heute seine Finanzergebnisse vor.


Ergebnisse für das zweite Quartal 2019

Das Wachstum im zweiten Quartal 2019 war mit einem Umsatz von EUR 58 Mio. (Q2 2018: EUR 58 Mio.) in etwa konstant. Während die Kundenloyalität weiterhin sehr hoch war, haben die Marketingaktivitäten das Wachstum der Kundenbasis noch nicht ausreichend vorangetrieben. Zudem umfasste das Sortiment nicht genügend hochkonvertierende Niedrigpreisprodukte. Darüber hinaus belasteten die Herausforderungen in Italien das Ergebnis.

Die Profitabilität im zweiten Quartal 2019 wurde insbesondere durch die Auswirkungen eines verzögerten, aber zwischenzeitlich erfolgreich abgeschlossenen Lagerumzugs beeinträchtigt. Dies führte zu Einmalkosten und Ineffizienzen in der Logistik. Darüber hinaus führte der nahezu konstante Umsatz zu einem negativen operativen Hebel auf die Vertriebs- und Verwaltungskosten.

Im zweiten Quartal 2019 gelang es Westwing, den Anteil von Own and Private Label auf 22% des Bruttowarenvolumens (GMV) weiter zu erhöhen, was einer Steigerung um +7 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die neue Westwing Collection Frühjahr/Sommer wurde im Mai vorgestellt, mit positiven Ergebnissen sowohl auf Kundenseite als auch im Social Media-Bereich.


Rückkehr zu profitablem Wachstum im vierten Quartal erwartet

Westwing hat eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um die oben beschriebenen Ursachen für die Wachstums- und Ergebnisbelastungen zu beheben. Das Unternehmen hat so die Weichen für ein stärkeres zweites Halbjahr 2019 gestellt und erwartet, dass es im vierten Quartal zu einem profitablen Wachstum zurückkehren wird.

  • Westwing hat seine Marketinginvestitionen, insbesondere im Bereich Social Media, erhöht, um die Neukundengewinnung voranzutreiben. Darüber hinaus wurden dem Sortiment weitere preisgünstigere Produkte hinzugefügt, um eine bessere Konversion zu ermöglichen. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend, wobei Frühindikatoren auf ein höheres Wachstum in der zweiten Jahreshälfte hindeuten.
     
  • Der Lagerumzug von Berlin nach Posen, Polen, wurde erfolgreich abgeschlossen, was zu einer verbesserten Logistik und höheren Kosteneffizienz führte. Westwing wird die Deckungsbeiträge verbessern und den Anteil von Own and Private Label erhöhen.
     
  • Westwing erwartet, dass die Vertriebs- und Verwaltungskostenbasis durch ein stärkeres Wachstum in der zweiten Jahreshälfte operativ positiv beeinflusst wird. Zusammen mit den erwarteten Verbesserungen des Deckungsbeitrags rechnet das Unternehmen damit, dass dies im zweiten Halbjahr 2019 zu einer deutlichen Steigerung der Profitabilität führen wird.

"Nach einem durchwachsenen ersten Halbjahr gehen wir davon aus, bis Ende 2019 wieder zu profitablem Wachstum zurückzukehren. Hierfür haben wir operative Maßnahmen ergriffen, die durch die hohe Kundenloyalität und das starke Geschäftsmodell von Westwing nachhaltig getragen werden", sagt Stefan Smalla, Gründer und CEO von Westwing. "Wir glauben, dass wir in den vergangenen Monaten die Talsohle durchschritten haben. Dank der harten Arbeit unseres Teams sehen wir bereits Frühindikatoren, die in die richtige Richtung weisen."

Westwing bestätigt seine aktualisierte Prognose für das Gesamtjahr mit einem Umsatzwachstum von 6 bis 12% und einem bereinigte EBITDA in einer Bandbreite von -1% bis +1%. Das Management erwartet, das laufende Geschäftsjahr am unteren Ende dieser Bandbreiten abzuschließen.

Die Netto-Cash-Position von Westwing ist mit EUR 78 Mio. nach wie vor sehr stark, und der Free Cashflow wird für den Rest des Jahres voraussichtlich nahezu neutral sein.


Aktienrückkauf angekündigt

Westwing kündigte gestern ein Aktienrückkaufprogramm mit einem Volumen von bis zu EUR 4 Mio. und bis zu 0,8 Mio. Aktien zur Erfüllung von Mitarbeiterbeteiligungen an. Dies entspricht einem Anteil von etwa 3,9% der derzeit 20.740.809 ausstehenden Aktien. Das Programm beginnt am 14. August 2019 und endet spätestens am 31. Dezember 2020. Soweit erforderlich und rechtlich zulässig, kann das Aktienrückkaufprogramm ausgesetzt und auch jederzeit wieder aufgenommen werden. Über die Durchführung des Aktienrückkaufprogramms wird die Gesellschaft regelmäßig auf ihrer Website unter der Rubrik Investor Relations berichten.

Weiterführende Informationen finden Sie auf unserer Unternehmenswebseite unter: www.westwing.com.

  Q2 2019 Q2 2018 Veränderung
Kennzahlen      
       
Anteil Own & Private Label (in %) 22% 15% +7 pp
Bruttowarenvolumen (GMV) (in EUR Mio.) 65 67 -3%
Bestellungen, insgesamt (in '000) 492 555 -11%
Durchschnittlicher Warenkorb (in EUR) 132 120 +10%
Aktive Kunden (in '000) 909 907 +0%
Anzahl der Bestellungen pro aktivem Kunden in den letzten 12 Monaten 2,6 2,6 -3%
Durchschnittliches GMV pro aktivem Kunden in den letzten 12 Monaten (in EUR) 322 305 +5%
Anteil der Site-Visits über mobile Endgeräte (in %) 76% 73% +3 pp
Ertragslage      
Umsatzerlöse (in EUR Mio.) 58 58 -1%
Bereinigtes EBITDA (in EUR Mio.) -5 1 -6
Bereinigte EBITDA-Marge (in % der Umsatzerlöse) -8,5% 1,3% -9,8 pp
 

 

Über Westwing
Westwing ist der Marktführer für Inspirations-getriebenen Home & Living eCommerce in Europa und erzielte im Geschäftsjahr 2018 EUR 254 Mio. Umsatz. Mit seinem ,Shoppable Magazine' inspiriert Westwing seine treuen, zumeist weiblichen Kunden durch eine kuratierte Auswahl an Produkten, die Westwing mit wundervollen Inhalten kombiniert. Westwing erzielt 85 Prozent seiner Umsätze mit Kunden, die die Webseiten und Apps von Westwing durchschnittlich 100 Mal im Jahr besuchen. Die Mission von Westwing ist: To inspire and make every home a beautiful home. Das Unternehmen wurde 2011 gegründet und hat seinen Hauptsitz in München. Westwing ist seit Oktober 2018 an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert und ist in elf europäischen Ländern aktiv.


Disclaimer
Bestimmte Aussagen in dieser Mitteilung können zukunftsgerichtete Aussagen darstellen. Diese Aussagen basieren auf Annahmen, die zum Zeitpunkt ihrer Abgabe als angemessen erachtet werden und unterliegen wesentlichen Risiken und Unsicherheiten. Sie sollten sich nicht auf diese zukunftsgerichteten Aussagen als Vorhersagen über zukünftige Ereignisse verlassen, und wir übernehmen keine Verpflichtung, diese Aussagen zu aktualisieren oder zu überarbeiten. Unsere tatsächlichen Ergebnisse können erheblich und nachteilig von den in dieser Pressemitteilung dargelegten zukunftsgerichteten Aussagen abweichen, und zwar aufgrund einer Reihe von Faktoren, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Risiken aus makroökonomischen Entwicklungen, externen Betrugsfällen, ineffizienten Prozessen in Fulfillment-Zentren, ungenauen Personal- und Kapazitätsprognosen für Fulfillment-Zentren, gefährlichen Materialien / Produktionsbedingungen in Bezug auf Eigenmarken, mangelnder Innovationsfähigkeit, unzureichender Datensicherheit, mangelnder Marktkenntnis, Streikrisiken und Änderungen des Wettbewerbsniveaus.



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