Straumann Holding AG

  • WKN: 914326
  • ISIN: CH1175448666
  • Land: Schweiz

Nachricht vom 12.08.2004 | 06:37

Straumann steigert den Halbjahresumsatz um 33% auf CHF 217 Mio. (Teil 2 von 3)

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----- Zugriff auf die gesamte Mitteilung, inklusive zusätzlichen Tabellen: http://www.newsbox.ch/public/1384/att/1204_medienmitteilung.pdf Straumann steigert den Halbjahresumsatz um 33% auf CHF 217 Mio. (Teil 2 von 3) EBIT-Marge auf 31% erhöht Die weitere Optimierung der Lagerbewirtschaftung und der Lieferbereitschaft trug zu einer allgemeinen Senkung der Herstellkosten von 20% auf 18% des Umsatzes bei. Dies, sowie ein leicht positiver Währungseinfluss auf dem Umsatz, steigerte die Bruttogewinnmarge auf 82%. Die Betriebskosten sanken auf 69% des Umsatzes gegenüber 72% in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Die Vertriebskosten erhöhten sich von 36% des Umsatzes im ersten Halbjahr 2003 auf nun 38%, was die Wachstumsstrategie des Konzerns widerspiegelt. Infolge der Integration von Biora und der Neustrukturierung von Verwaltungsaufgaben wurden bestimmte Kosten, die zuvor unter Forschungs- und Entwicklungsaufwand verbucht wurden, sowohl in der ersten Hälfte 2004 als auch in der vergleichbaren Vorjahresperiode den allgemeinen Verwaltungskosten zugeordnet. Die allgemeinen Verwaltungskosten blieben dennoch konstant bei 9% des Umsatzes, während die Forschungs- und Entwicklungskosten um 2 Prozentpunkte auf 6% des Umsatzes zurückgingen, jedoch nach wie vor auf dem vergleichbaren Vorjahresniveau von CHF 13 Mio. lagen. Dies unterstreicht das Engagement der Straumann-Gruppe in Bezug auf wissenschaftliche Innovation. Die günstige Kostenentwicklung führte dazu, dass der Betriebsgewinn schneller zulegte als der Umsatz und um 45% auf CHF 67 Mio. anstieg. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 31%. 102 neue Arbeitsplätze geschaffen Um die hohe Wachstumsrate aufzufangen und zu halten, investierte die Gruppe weiterhin in die Anwerbung qualifizierter Mitarbeiter. Den Wachstumszielen der Gruppe entsprechend wurden in den ersten sechs Monaten 102 neue Stellen geschaffen, wodurch sich die Anzahl der Mitarbeiter Ende Juni weltweit auf insgesamt 1005 erhöhte. Mit dem Ziel, künftiges Wachstum zu unterstützen, erfolgte nahezu die Hälfte der Neueinstellungen im Vertrieb. Damit stieg die Anzahl der Mitarbeiter im Aussendienst weltweit um 22% auf 247 Personen. In der Folge erhöhte sich der Personalaufwand gegenüber der Vorjahresperiode um 40% auf CHF 63 Mio. Im Verhältnis zum Umsatz stieg der Personalaufwand jedoch nur leicht überproportional um einen Prozentpunkt auf 29%, während der Umsatz pro Mitarbeiter dennoch um CHF 15 000 auf CHF 424 000 zulegte. Abschreibungen im Verhältnis zum Umsatz konstant Der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) erhöhte sich deutlich um 43% auf CHF 81 Mio., was die oben erwähnte verbesserte Betriebseffizienz widerspiegelt. Infolgedessen steigerte sich die EBITDA-Marge gegenüber der vergleichbaren Vorjahresperiode um 2 Prozentpunkte auf 37%. Der Betriebsgewinn vor Amortisationen (EBITA) kletterte um 49% auf CHF 72 Mio., wobei sich die EBITA-Marge um 4 Prozentpunkte auf 33% verbesserte, trotz einer zusätzlichen Abschreibung in Höhe von CHF 3 Mio. auf den Standort Waldenburg im Rahmen des geplanten Umzuges des Hauptsitzes nach Basel Ende 2004. Die Goodwillabschreibung im ersten Halbjahr 2004 betrug CHF 3 Mio. und bezog sich grösstenteils auf die Akquisition von Biora. Reingewinn um 42% gesteigert Der Finanzaufwand lag knapp unter CHF 1 Mio. und wurde vom Finanzertrag nahezu ausgeglichen. Das negative Gesamtfinanzergebnis von CHF 2 Mio. beruhte auf ungünstigen Währungsentwicklungen. Die Steuerquote des ersten Halbjahres minderte sich dank eines einmaligen Steuereffektes bezüglich der Akquisition und Neustrukturierung von Biora auf 17%. Der Steuersatz hätte ansonsten 22% betragen. Aufgrund des guten Betriebsergebnisses und des niedrigeren Steuersatzes kletterte der Reingewinn im ersten Halbjahr um 42% auf die Rekordhöhe von CHF 54 Mio. Infolgedessen stiegen die Nettoumsatzrendite um 2 Prozentpunkte auf 25% und der Gewinn pro Aktie um 42% auf CHF 3.49. Hohe Dividendenausschüttung und Rückzahlung von Darlehen Der Geldfluss aus betrieblicher Tätigkeit erhöhte sich in den ersten sechs Monaten um 14% auf CHF 65 Mio. Dies führte zu einer operativen Geldflussmarge von 30%. Die Investitionen beliefen sich auf insgesamt CHF 22 Mio., was 10% des Umsatzes entspricht, und sind hauptsächlich einer Erweiterung der Kapazitäten (CHF 15 Mio.) und dem neuen Hauptsitz in Basel (CHF 7 Mio.) zuzuschreiben. Der Free Cash Flow in Höhe von CHF 43 Mio., ein Zufluss von CHF 3 Mio. aus dem Kapitalbeteilungsplan für Mitarbeiter und der Liquiditätsüberschuss wurden im ersten Halbjahr verwendet, um Dividenden auszuschütten (insgesamt CHF 48 Mio. einschliesslich einer einmaligen Jubiläumsdividende), ausstehende kurzfristige Darlehen für die Akquisition von Biora zurückzuzahlen (CHF 15 Mio.) und die Hypothek auf die Gebäude in Waldenburg zu tilgen (CHF 14 Mio.). Aufgrund dieses Geldabflusses aus der Finanztätigkeit in Höhe von CHF 74 Mio. betrug die Nettoliquidität am 30. Juni 2004 CHF 70 Mio. Kapitalrendite auf 42% weiter verbessert Die Bilanzsumme der Straumann-Gruppe belief sich am Periodenende auf CHF 349 Mio. und lag damit leicht unter dem Niveau am Jahresende 2003, während die Rendite auf dem eingesetzten Vermögen (ROA) von 27% auf 31% anwuchs. Dank einer verbesserten Lagerbewirtschaftung, die zu einer Senkung des Lagerbestands von CHF 35 Mio. auf CHF 33 Mio. führte, erhöhte sich das Nettoumlaufvermögen nur geringfügig von CHF 31 Mio. auf CHF 34 Mio., ging allerdings proportional zum Umsatz von 9% auf 8% zurück. Trotz der Zunahme der Eigenmittelquote auf 75% verbesserte sich die Eigenkapitalrendite (ROE) von 36% auf 42%. Bei durchschnittlichen Kapitalkosten (WACC) von 9% konnte Straumann im ersten Halbjahr wiederum eine Verbesserung der Wertschöpfung (Economic Profit) um CHF 14 Mio. auf CHF 43 Mio. erzielen. Bei einem eingesetzten Vermögen in Höhe von CHF 262 Mio. stieg die Rendite auf dem eingesetzten Vermögen (ROCE) von 41% auf 51%. Ausblick (vorbehaltlich unvorhergesehener Ereignisse) Der bis Ende Juni angefallene Wachstumseffekt aus der Akquisition von Biora wird in der zweiten Hälfte dieses Jahres ausbleiben. Trotzdem bieten die Umsatzergebnisse der ersten sechs Monate die Grundlage für eine Erhöhung der Wachstumserwartung für das Gesamtjahr von 23-24% auf etwa 26% in lokalen Währungen. In diesem Zusammenhang dürfte die operative Marge für das Gesamtjahr voraussichtlich nicht unter 30% liegen. Bei einer erwarteten Steuerquote von 22% für das Gesamtjahr wird die Reingewinnmarge im Bereich von 23% liegen. Ende Teil 2 von 3 Ende der Mitteilung, (c)DGAP 12.08.2004
----- WKN: 914326; ISIN: CH0012280076; Index: Notiert: Freiverkehr in Berlin-Bremen, Frankfurt, München und Stuttgart; SWX Swiss Exchange 120636 Aug 04

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