Sixth Wave Innovations Inc.

  • ISIN: CA83011Y1088
  • Land: Kanada

Nachricht vom 20.04.2020 | 07:30

Sixth Wave Innovations Inc.: Sixth Wave erweitert Patentanmeldungen zur Viruserkennung

DGAP-News: Sixth Wave Innovations Inc. / Schlagwort(e): Patent/Research Update
20.04.2020 / 07:30
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Sixth Wave erweitert Patentanmeldungen zur Viruserkennung

Vancouver, British Columbia - (17. April 2020) - Sixth Wave Innovations Inc. (CSE: SIXW) (OTC: ATURF) (FSE: AHUH) ("Sixth Wave" oder das "Unternehmen") gibt bekannt, dass das Unternehmen jetzt eine zweite Patentanmeldung beim US-Patent- und Markenamt eingereicht hat: The Use of Molecularly Imprinted Polymers for the Rapid Detection of Emerging Viral Outbreaks Patent (Patent für die Verwendung von molekular geprägten Polymeren zum schnellen Nachweis neu auftretender viraler Erkrankungen); Anmeldenummer: 63/010,244 (das "Gerätepatent" oder "Patent").

Das Patent befasst sich mit einem breiten Spektrum von Geräten, Verabreichungssystemen und Instrumenten zum schnellen Nachweis von Viren wie dem mit COVID-19 assoziierten Virus unter Verwendung der MIPs-Technologie (Molecularly Imprinted Polymers, molekular geprägte Polymere) des Unternehmens und der geplanten AMIPs-Plattform (Accelerated Detection MIPs, MIPs zur Schnellerkennung). Insbesondere schlägt das Patent eine breite Palette praktischer Geräte vor, um Proben aus mehreren Quellen zu entnehmen, einschließlich einzelner Patienten, Luft- und Wasserversorgung und üblicher alltäglicher Kontaktflächen, worauf das Virus überlebt und so zwischen den Wirten eine Exposition für den Menschen droht. Das Ziel der geplanten Produkte ist, innerhalb von Minuten des Probeentnahmevorgangs einen Warnindikator (einschließlich eines visuellen kolorimetrischen Indikators oder eines akustischen Alarms) zu liefern.

Das Unternehmen hat noch keine funktionellen Prototypen der im vorliegenden Patent zum Virusnachweis beschriebenen Geräte entwickelt. Sixth Wave hat jedoch in der Vergangenheit ähnliche erfolgreiche Produkte für andere Zielmoleküle entwickelt. Die Entwicklung dieser AMIPs-Geräte wird von den Abschlusstest an der zugrunde liegenden AMIPs-Technologie abhängig sein, die derzeit entwickelt wird. Nach Abschluss der Entwicklung werden Zulassungen bei FDA, Health Canada und anderen staatlichen Behörden beantragt.

AMIPs-Technologie

Die AMIPs-Technologie selbst ist Gegenstand einer zuvor eingereichten Patentanmeldung (das "AMIPs-Patent"). Das Konzept dieser Technologie ist, das Virus anhand physikalischer Eigenschaften wie Molekülgröße, Form und Oberflächenstrukturen direkt zu identifizieren. Diese Funktion steht im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Schnelltests ("RDT", Rapid Diagnostic Tests), die nach Nebenprodukten des Virus (Antikörper) suchen, deren Auftreten im Wirt mehrere Tage bis Wochen dauern kann, oder zu DANN/RNA-Tests, wofür spezielle Geräte zur Verarbeitung der Proben und komplizierte Elektronik zur Erkennung des Virus notwendig sind. Der Nachweis von Antikörpern, die sich Tage oder Wochen nach einer Infektion entwickeln, kann zu einem potenziell gefährlichen Zeitraum führen, in dem sich das Virus unwissentlich auf andere ausbreiten kann und zur verpassten Möglichkeit einer frühzeitigen Intervention. Das AMIPs-Patent wurde beim US-Patent- und Markenamt angemeldet.

Das AMIPs-Gerätepatent zielt auf den Nachweis spezifischer Viren wie COVID-19 in menschlichen Umgebungen ab. Mit AMIPs infundierte Sammelmedien können möglicherweise auf Geräte zum Abwischen und Desinfizieren öffentlicher Oberflächen, zum Filtrieren und Reinigen der öffentlichen Luft- und Wasserversorgung sowie auf Utensilien für die Zubereitung und Verarbeitung von Getränken und Lebensmitteln angewendet werden. Die Appropriations- und Extraktionsfähigkeiten von MIPs in anderen Anwendungen sind bereits gut dokumentiert. Sie besitzen die Fähigkeit, Zielmoleküle bis zu Konzentrationen im ppb-Bereich (parts per billion) selektiv zu binden und zu entfernen. Das Unternehmen ist bestrebt, diese bewährte MIP-Technologie auf die AMIPs-Anwendung zu übertragen.

Über das Gerätepatent

Das Gerätepatent befasst sich mit einem breiten Spektrum potenzieller Geräte und Verabreichungssysteme für Sixth Waves AMIPs-Viruserkennungs- und Entfernungstechnologie, die derzeit entwickelt wird. Das Patent schlägt eine Vielzahl alternativer Verfahren und Vorrichtungen zum Sammeln und Analysieren von Proben auf das Vorhandensein eines oder mehrerer Zielviren und zur Übermittelung der Ergebnisse vor.

Die im Patent aufgeführten Geräteoptionen umfassen, ohne darauf beschränkt zu sein, Folgendes:

1. Medizinische Diagnosesysteme, die so einfach wie Mikrotiterplatten zur Verwendung mit Sammeltupfern sein können;

2. Geräte zur kontinuierlichen Überwachung, die zur Verfolgung des Infektionsverlaufs geeignet sind;

3. Desinfektionstücher mit integrierter Virenerkennung;

4. Gesichtsmasken;

5. Atemtestgeräte, die auf Virusgehalte reagieren können, die von einer Person ausgeatmet werden;

6. Systeme zur Überwachung luftübertragener Viren.

Das Unternehmen arbeitet auch aktiv mit mehreren strategischen Partnern zusammen, um die Produktentwicklung zu unterstützen, und hat sowohl in den USA als auch in Kanada staatliche Zuschüsse beantragt, um die Entwicklung und Zertifizierung von AMIP-Produkten zu beschleunigen.

Über AMIPs und konventionelle Technologien

Das Ziel der AMIPs-Technologie besteht darin, ein Virus anhand der einzigartigen physikalischen Eigenschaften des Virus zu identifizieren, die sich aus Molekülgröße, Form und Oberflächeneigenschaften zusammensetzen. Basierend auf den früheren Erfahrungen von SIXW ist man der Ansicht, dass die AMIPs-Technologie einen deutlichen Zeitvorteil und Flexibilität bieten könnte, um die Vielzahl der im Patent enthaltenen Geräte mit den herkömmlichen RDT-Plattformen, die PCR- und immunoassay-basierte Techniken verwenden zu vergleichen. Diese herkömmlichen Methoden zielen darauf ab, Antikörper nachzuweisen, die sich erst nach der Infektion einer Person entwickeln. Dieser Stoffwechselprozess kann Tage bis Wochen dauern, bis er sich manifestiert. Dies ist ein potenziell gefährlicher Zeitraum, in dem sich das Virus unwissentlich auf andere übertragen kann und die Möglichkeit einer frühzeitigen Intervention effektiv verloren geht.

Die Antikörperreaktion ist ein Ereignis im Spätstadium des Inkubationsprozesses der Erkrankung. Daher ist die Erkennung eines solchen nachlaufenden Indikators - unabhängig von der Geschwindigkeit oder Effizienz der RDT-Methodik - wesentlich weniger nützlich als eine Technologie, die das Virus möglicherweise Wochen im Voraus direkt sucht. PCR-Techniken sind herkömmlicherweise ebenfalls zeitaufwendig und dauern Stunden bis Tage, um die Analyse durchzuführen. Für die Analyse sind hoch qualifizierte Techniker und spezielle Laborgeräte erforderlich. Die PCR vergrößert und erkennt das genetische Material, normalerweise DNA, des Virus. Dies erfordert das "Aufbrechen" des Virus, um im Inneren an die DNA zu gelangen. Diese Verfahren weisen einen Wirkungsbereich auf, der von der Zusammensetzung der äußeren Hülle des Virus abhängt.

Herkömmliche RDT-Methoden beschränken sich auch auf die Entnahme von Körperflüssigkeiten einer Person, häufig mittels eines Rachenabstrichs oder einer Blutprobe. AMIPs besitzen das Potenzial für einen Einsatz in ähnlicher Weise mittels Rachenabstrich, wenn auch viel früher im Inkubationsprozess. Darüber hinaus bietet die AMIPs-Technologie eine Reihe praktischer und weniger invasiver Methoden zur Probenentnahme am Patienten (nach der Infektion). Noch wichtiger ist, dass AMIPs über die Einzelperson hinausgehen und in Risikobereichen nach dem Virus suchen, in dem es zwischen den einzelnen Wirten lebt.

Über Sixth Wave

Sixth Wave ist ein Nanotechnologieunternehmen in der Entwicklungsphase, das sich auf die Extraktion und den Nachweis von Zielsubstanzen auf molekularer Ebene mit seinen patentierten Technologien im hoch spezialisierten Gebiet der molekular geprägten Polymere (MIPs) konzentriert. Das Unternehmen kommerzialisiert zurzeit, sein Cannabinoid-Reinigungssystem AffinityTM sowie IXOS(R), eine Reihe von Extraktionspolymeren für die Goldbergbaubranche. SIXW hat in der Vergangenheit Produkte unter Verwendung von MIPs zum Nachweis von Sprengstoffen und explosiven Verbindungen entwickelt sowie auf den Markt gebracht und die Chemie zum visuellen Nachweis von biogenen Aminen, die mit schädlichen Bakterien in Zusammenhang stehen, vervollständigt.

Sixth Wave kann MIP-Lösungen für ein breites Spektrum von Branchen entwerfen, entwickeln und vermarkten. Das Unternehmen konzentriert sich auf Nanotechnologiearchitekturen, die von großer Bedeutung für den Nachweis und die Abtrennung von Viren, biogenen Aminen und anderen Krankheitserregern sind, wofür das Unternehmen Produkte in verschiedenen Entwicklungsstadien besitzt.

Weitere Informationen zu Sixth Wave finden Sie auf unserer Website unter: www.sixthwave.com

IM NAMEN DES BOARD OF DIRECTORS
"Jon Gluckman"
Jonathan Gluckman, Ph.D., President und CEO

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Unternehmen:
Tel: (801) 582-0559
E-Mail: info@sixthwave.com

Dies ist eine Übersetzung der ursprünglichen englischen Pressemitteilung. Nur die ursprüngliche englische Pressemitteilung ist verbindlich. Eine Haftung für die Richtigkeit der Übersetzung wird ausgeschlossen.



20.04.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap.de



show this

GBC-Fokusbox

Solutiance: Hohe Wachstumsdynamik durch den Ausbau des Plattformgeschäfts erwartet

Im ersten Halbjahr 2020 konnte Solutiance den eingeschlagenen Wachstumskurs fortsetzen und im Rahmen dessen die Gesamtleistung (Umsatz zzgl. Bestandsveränderungen) um rund 75 % auf 0,66 Mio. € (1. HJ 2019: 0,38 Mio. €) erhöhen. Das Unternehmen erwartet für das Gesamtjahr durch den weiteren Ausbau der softwarebasierten Dienstleistungen einen Umsatzsprung im Vergleich zum Vorjahr auf rund 3 Mio. €. Bei einem von uns ermittelten Kursziel von 4,85 € vergeben wir das Rating KAUFEN.

Aktuelle Research-Studie

SBF AG

Original-Research: SBF AG (von Montega AG): Kaufen

23. September 2020