MOLOGEN AG

  • WKN: A2LQ90
  • ISIN: DE000A2LQ900
  • Land: Deutschland

Nachricht vom 12.11.2012 | 07:54

9-Monatsbericht der MOLOGEN AG: Erfolgreiche Krebsstudien und Kapitalerhöhungen zeigen positive Effekte


MOLOGEN AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis

12.11.2012 / 07:54

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Pressemitteilung N° 12/2012 vom 12.11.2012

9-Monatsbericht der MOLOGEN AG: Erfolgreiche Krebsstudien und
Kapitalerhöhungen zeigen positive Effekte

* Krebstherapien MGN1703 und MGN1601 liefern vielversprechende
Studienergebnissen
* Beginn der Kooperation mit Berliner Charité und Max-Delbrück-Centrum 
* Erfolgreiche Kapitalerhöhungen schaffen solide finanzielle Basis

Berlin, den 12. November 2012 - In den ersten 9 Monaten des laufenden
Geschäftsjahres hat die MOLOGEN AG mehrere wichtige Ziele insbesondere im
Bereich Forschung und Entwicklung erreicht. Die klinischen Studien zu den
beiden Produktkandidaten MGN1703 (Darmkrebs) und MGN1601 (Nierenkrebs)
übertrafen alle Erwartungen. Weitere positive Meilensteine in der aktuellen
Berichtsperiode stellten der erfolgreiche Abschluss der präklinischen
Arbeiten zum Leishmaniose-Impfstoff MGN1331 und der Beginn der Kooperation
mit der Charité Berlin und dem Max-Delbrück-Centrum zur klinischen
Untersuchung einer auf der von MOLOGEN entwickelten MIDGE(R)-Technologie
basierenden Immuntherapie gegen schwarzen Hautkrebs dar. Zudem konnte
MOLOGEN dank der im April und Juni 2012 durchgeführten Kapitalerhöhungen
die liquiden Mittel bis zum Ende des dritten Quartals auf 25,2 Mio. Euro
mehr als verdreifachen.

Die aktuellen Studien zu den MOLOGEN-Präparaten MGN1703 und MGN1601
lieferten hervorragende wissenschaftliche Ergebnisse: Bereits in einer
ersten Auswertung der Darmkrebsstudie mit MGN1703 konnte in einer
Subpopulation statistisch signifikant gezeigt werden, dass das mediane
progressionsfreie Überleben im Vergleich zur Placebo-Gruppe auf 5,8 Monate
mehr als verdoppelt wurde. Das progressionsfreie Überleben beschreibt den
Zeitraum, in dem eine Krebserkrankung nicht weiter voranschreitet und ist
der primäre Studienendpunkt. Die Hazard-Ratio für diese Population beträgt
0,39. Das bedeutet, dass das Risiko einer erneuten Tumorprogression bei den
mit MGN1703 behandelten Patienten im Vergleich zur Placebo-Gruppe mehr als
halbiert wurde. Die Auswertungen der Darmkrebsstudie zu MGN1703, die auf
dem diesjährigen Kongress der European Society für Medical Oncology (ESMO)
präsentiert wurden, stießen beim Fachpublikum und besonders bei
Pharmafirmen auf großes Interesse, so dass MOLOGEN die Aktivitäten
bezüglich der Lizenzierung von MGN1703 weiter verstärkt hat. Um die
Wirksamkeit von MGN1703 auch bei Lungenkrebs zu bestätigen, hat MOLOGEN
zudem eine Phase II Studie beantragt. Die Vorbereitungen für diese Studie
werden intensiv vorangetrieben.

Auch die auf dem ESMO-Kongress vorgestellten, neuesten Daten der
Nierenkrebsstudie mit MGN1601 sind äußerst vielversprechend. Sie zeigen bei
Patienten, die das vorgesehene Therapieschema der Studie vollständig
abschließen konnten, einen überaus deutlichen Überlebensvorteil gegenüber
den Patienten, die aufgrund ihrer schweren Krebserkrankung die Behandlung
vorzeitig abbrechen mussten.

Daneben hat MOLOGEN im Berichtszeitraum die Aktivitäten im Bereich
Forschung & Entwicklung für die beiden Impfstoffkandidaten MGN1331 zur
Behandlung von Leishmaniose und MGN1333 zur Behandlung von Hepatitis B
vorangetrieben. Die präklinischen Arbeiten an dem Impfstoffkandidaten
MGN1331 sind inzwischen abgeschlossen und zeigten hervorragende
Untersuchungsergebnisse.

Planmäßige Entwicklung der Ertragslage

In den ersten drei Quartalen 2012 erzielte die MOLOGEN AG insgesamt einen
Umsatz von 0,1 Mio. Euro (9M 2011: 0,1 Mio. Euro) sowie sonstige
betriebliche Erträge von 0,2 Mio. Euro (9M 2011: 0,5 Mio. Euro). Der
Verlust im Berichtszeitraum erhöhte sich entsprechend erwartungsgemäß von
5,0 Mio. Euro in den ersten neun Monaten 2011 auf aktuell 5,7 Mio. Euro.
Maßgeblich dafür waren die höheren Aktivitäten im Bereich Forschung und
Entwicklung insbesondere im Bereich der klinischen Studien.

Zum 30. September 2012 verfügte die MOLOGEN AG über liquide Mittel in Höhe
von 25,2 Mio. Euro (31.12.2011: 7,5 Mio. Euro). Der Großteil der liquiden
Mittel stammt aus den zwei erfolgreichen Kapitalerhöhungen, die MOLOGEN
2012 durchführte.

'Nachdem wir in den vergangenen Monaten die finanzielle Basis des
Unternehmens durch zwei Kapitalerhöhungen immens stärken konnten,
präsentiert sich MOLOGEN nun als sehr solide finanziertes Unternehmen mit
großem wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Potenzial', so Jörg Petraß,
Finanzvorstand der MOLOGEN AG.
 
Über die MOLOGEN AG

Die MOLOGEN AG, ein deutsches biopharmazeutisches Unternehmen mit Sitz in
Berlin, ist auf die Erforschung und Entwicklung innovativer Arzneimittel
auf Basis von DNA-Strukturen spezialisiert. Im Fokus der Aktivitäten stehen
zahlreiche immunsystemrelevante Produktentwicklungen, einerseits Impfstoffe
gegen schwere Infektionskrankheiten und andererseits Krebsmedikamente. Die
MOLOGEN AG gehört weltweit zu den wenigen Biotechnologie-Unternehmen mit
einer gut verträglichen DNA-basierten Krebsbehandlung im klinischen
Entwicklungsstadium.

Die Aktie der MOLOGEN AG (ISIN DE 0006637200) ist im Prime Standard der
Deutschen Börse gelistet.

www.mologen.com


Verbandszugehörigkeiten:

Biotechnologieverbund Berlin-Brandenburg (bbb) e.V. | BIO Deutschland e.V. 
|  DECHEMA - Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.  | 
Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie (DIB)  |  Stifterverband für
die Deutsche Wissenschaft e.V.  |  Vereinigung deutscher
Biotechnologie-Unternehmen (VBU)  |  Verband Forschender
Arzneimittelhersteller e.V. (VFA)  |  Verband der Chemischen Industrie e.V.
(VCI)

MIDGE(R), dSLIM(R) und MOLOGEN(R) sind eingetragene Marken der MOLOGEN AG.


MOLOGEN AG

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Unternehmen:    MOLOGEN AG                                            
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E-Mail:         info@mologen.com                                      
Internet:       www.mologen.com                                       
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WKN:            663720                                                
Börsen:         Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard);      
                Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München,  
                Stuttgart                                             
 
 
Ende der Mitteilung    DGAP News-Service  
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192611 12.11.2012                                                      

GBC-Fokusbox

Anleihe der German Real Estate Capital S.A. stark überdurchschnittlich attraktiv

Die Anleihe der German Real Estate Capital S.A. weist aktuell eine Effektivverzinsung von ca. 14 % auf. Da es sich hier quasi um eine Immobilien-Anleihe handelt, ist das Anleiherisiko überschaubar. Insgesamt verfügt die German Real Estate-Gruppe über 6 Objekte, 24 Bestands- und 22 Handelsobjekte, womit eine Kombination aus stetigen Einnahmen und attraktiven Entwicklerrenditen erreicht wird. Wir stufen die Anleihe als stark überdurchschnittlich attraktiv ein.

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