MagForce AG

  • WKN: A0HGQF
  • ISIN: DE000A0HGQF5
  • Land: Deutschland

Nachricht vom 31.12.2019 | 11:42

MagForce AG gibt erfolgreiche Kapitalerhöhung der US-Tochtergesellschaft MagForce USA, Inc. bekannt

DGAP-News: MagForce AG / Schlagwort(e): Kapitalerhöhung
31.12.2019 / 11:42
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MagForce AG gibt erfolgreiche Kapitalerhöhung der US-Tochtergesellschaft MagForce USA, Inc. bekannt

Berlin und Nevada, USA, 31. Dezember 2019 - Die MagForce AG (Frankfurt, Scale, Xetra: MF6, ISIN: DE000A0HGQF5), ein auf dem Gebiet der Nanotechnologie führendes Medizintechnikunternehmen mit Fokus auf den Bereich der Onkologie, gab heute den erfolgreichen Abschluss einer Kapitalerhöhung ihrer Tochtergesellschaft MagForce USA, Inc. bekannt. Durch die Ausgabe von insgesamt 292.200 neuen Aktien fließt MagForce USA, Inc. ein Bruttoemissionserlös in Höhe von rund USD 4,5 Millionen zu. Die neuen Aktien der MagForce USA, Inc. wurden von Lipps & Associates LLC, deren Haupteigentümer Ben Lipps, CEO der MagForce AG und der MagForce USA, Inc., ist, gezeichnet.

Nach Ausgabe der neuen Aktien hält die MagForce AG 65,3 Prozent der Anteile der MagForce USA, Inc. und wird weiterhin die Mehrheit an der amerikanischen Tochtergesellschaft besitzen. Nach der Transaktion hat die MagForce USA, Inc. folgende Eigentümerstruktur: MagForce AG 65,3 Prozent, Lipps & Associates 24,5 Prozent, andere US-Investoren 10,2 Prozent.

Die Erlöse aus der Kapitalerhöhung sollen für die Finanzierung der operativen Geschäftstätigkeit, der Stufe 2 der laufenden pivotalen klinischen Studie mit der NanoTherm Therapie zur fokalen Tumorablation bei Prostatakrebs und für die Vorbereitung der Kommerzialisierung verwendet werden.

MagForce USA, Inc. hat die Patientenrekrutierung und -behandlung in Stufe 1 abgeschlossen und bereitet derzeit die Stufe 2 der pivotalen einarmigen Studie mit der NanoTherm Therapie zur fokalen Tumorablation bei Prostatakrebs mit intermediärem Risiko vor. In Stufe 1 wurde erfolgreich ein standardisiertes Instillationsverfahren für die Einbringung der Nanopartikel in erster Patientenkohorte validiert. Erste Erkenntnisse aus der Behandlung der ersten Kohorte zeigen nur minimale behandlungsbedingte Nebenwirkungen; diese waren verträglich und ähnlich zu Nebenwirkungen, die üblicherweise mit Biopsien in Verbindung gebracht werden. Die nächste Stufe der klinischen Studie wird derzeit mit drei angesehenen urologischen Fachzentren in den USA, die in Stufe 1 aktiv Patienten rekrutiert haben, eingeleitet.

Über "Active Surveillance Programme" in den USA
Um so lange wie möglich die Nebenwirkungen einer Standardtherapie (Bestrahlung oder Operation) zu vermeiden, wurden in den letzten zwei Jahrzehnten in den USA aktive Überwachungsprogramme, sogenannte "Active Surveillance Programme", entwickelt, in denen das langsame Wachstum der Prostatakarzinome überwacht wird. Gegenwärtig gibt es in den USA über 250 dieser Active Surveillance Programme. Active Surveillance ist ein Programm, das "Warten unter Beobachtung" und aktives Erkrankungs-Management in einem für den Patienten interaktiven Programm verbindet. Somit ist es möglich, bei Prostatakrebspatienten den Verlauf der Krankheit zu überwachen und eine höchstmögliche Lebensqualität zu gewährleisten, indem invasive Behandlungen erst später eingesetzt oder sogar vollständig vermieden werden.

Etwa 60 Prozent der Patienten in Active Surveillance Programmen, die über einen längeren Zeitraum überwacht werden, benötigen eine endgültige Therapie, z.B. eine Resektion der gesamten Prostata oder Bestrahlung. Daher ist in diesen Active Surveillance Programmen in den letzten zehn Jahren die Nachfrage nach fokalen Therapieoptionen gestiegen, bei denen kleine Tumore zerstört werden, die so weit fortgeschritten sind, dass sie als Tumore mit intermediärem Risiko eingestuft werden.

Hoher medizinischer Bedarf für eine weniger invasive, wirksame und gut verträgliche Behandlungsoption

Die Registrierungsstudie zur fokalen Thermoablation ("Focal Thermal Ablation Registration Study") wird bis zu 120 männliche Patienten in einer einarmigen Studie rekrutieren. Ziel ist es zu zeigen, dass die NanoTherm Therapie bei Patienten, deren Prostatakrebs das intermediäre Stadium erreicht hat und die sich unter aktiver Beobachtung ("Active Surveillance") befinden, karzinogene Läsionen mit minimalen Nebenwirkungen zerstören kann. Die Zerstörung dieser karzinogenen Läsionen soll es Patienten ermöglichen, in Active Surveillance Programmen verbleiben zu können und endgültige Behandlungen, wie eine chirurgische Entfernung (Resektion) oder Bestrahlung der gesamten Prostata, mit ihren wohlbekannten Nebenwirkungen so lange wie möglich zu vermeiden.

"Obwohl sich die Behandlungslandschaft für Prostatakrebs weiterentwickelt hat, besteht nach wie vor ein erheblicher Bedarf für Patienten deren Erkrankung das mittlere Stadium erreicht hat. Die Vorteile einer Behandlung mit aktuellen Methoden sind bei dieser Patientenpopulation mit einem erheblichen Nebenwirkungsrisiko verbunden. Die NanoTherm Therapie hat das Potenzial, die Art und Weise, wie wir Prostatakrebs behandeln, erheblich zu verändern, da sie eine weniger invasive, weniger aggressive Behandlungmodalität ermöglicht. Damit könnte diese Art von Krebs geheilt oder zumindest die Wahrscheinlichkeit verringert werden, dass ein Patient in der Zukunft eine aggressivere Behandlung benötigt", sagt Dr. Thompson III. von der Texas Urology Group. "Ungefähr 30.000 Männer sterben in den USA jedes Jahr an Prostatakrebs. Wir hoffen, dass wir mit der NanoTherm Therapie diese Zahlen weiter senken und gleichzeitig die Nachteile durch Operationen oder Bestrahlung für einige dieser Männer vermeiden können."

Basierend auf den positiven Erkenntnissen aus der ersten Stufe, wird MagForce nun die nächste Stufe der Studie in Zusammenarbeit mit urologischen Fachzentren - der Texas Urology Group, der University of Texas, San Antonio, und der University of Washington, Seattle - einleiten. Um die Patientenrekrutierung weiter zu unterstützen, eine breitere geografische Abdeckung zu gewährleisten und mehr Patienten zeitgleich behandeln zu können, hat MagForce ein drittes Studienzentrum im Osten der USA hinzugefügt; das Sarasota Inverventional Radiology Center unter der Leitung von Dr. Gerald Grubbs in Sarasota, Florida.

Um die Behandlungsdauer zu minimieren wird MagForce USA das fokale Behandlungsverfahren weiter optimieren. Bei Genehmigung durch die FDA kann Patienten, die an der nächsten Stufe der pivotalen Studie teilnehmen, diese optimierte fokale Therapie angeboten werden.

"Diese Kapitalerhöhung zeigt nochmals mein Vertrauen in MagForces NanoTherm Therapie. Ich bin nach wie vor sehr optimistisch bezüglich des US Marktes, da dieser ein großes Marktpotenzial im Bereich der Behandlung von Prostatakrebs bietet. Diese zusätzliche Finanzierung hilft uns, unser Ziel, mit der Kommerzialisierung der Prostatakrebsbehandlung in den USA gegen Ende 2020 zu erreichen," kommentierte Ben J. Lipps, Vorstandsvorsitzender der MagForce AG sowie Geschäftsführer der MagForce USA, Inc.

Kontakt:
Barbara von Frankenberg
Vice President Communications & Investor Relations
T +49-30-308380-77
E-Mail: bfrankenberg@magforce.com

Über MagForce AG und MagForce USA, Inc.

Die MagForce AG, gelistet im Scale Segment der Frankfurter Wertpapierbörse (MF6, ISIN: DE000A0HGQF5), zusammen mit ihrer Tochtergesellschaft MagForce USA, Inc., ist ein auf dem Gebiet der Nanomedizin führendes Medizintechnik-Unternehmen mit Fokus auf Onkologie. Das unternehmenseigene NanoTherm(R) Therapiesystem ermöglicht die gezielte Behandlung solider Tumoren über die intratumorale Abgabe von Wärme durch Aktivierung superparamagnetischer Nanopartikel.

NanoTherm(R), NanoPlan(R) und NanoActivator(R) sind Bestandteile der Therapie und verfügen als Medizinprodukte über eine EU-weite Zertifizierung für die Behandlung von Hirntumoren. Bei MagForce, NanoTherm, NanoPlan und NanoActivator handelt es sich um Marken der MagForce AG in verschiedenen Ländern.


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