Ludwig Beck am Rathauseck-Textilhaus Feldmeier AG

  • WKN: 519990
  • ISIN: DE0005199905
  • Land: Deutschland

Nachricht vom 26.03.2020 | 14:27

LUDWIG BECK schließt herausforderndes Geschäftsjahr 2019 mit Umsätzen auf Vorjahresniveau

DGAP-News: Ludwig Beck am Rathauseck-Textilhaus Feldmeier AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis
26.03.2020 / 14:27
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

LUDWIG BECK schließt herausforderndes Geschäftsjahr 2019 mit Umsätzen auf Vorjahresniveau

München, 26. März 2020 - Der Münchner Modekonzern LUDWIG BECK (ISIN DE 0005199905) hat im Geschäftsjahr 2019 mit seinen fortgeführten Unternehmensbereichen einen Umsatz auf Vorjahresniveau erzielt. Nach der Veräußerung des Konzernsegments WORMLAND fokussierte sich LUDWIG BECK wieder mehr auf das Kerngeschäft im Stammhaus am Münchner Marienplatz.

Umsatzentwicklung
LUDWIG BECK hat mit einem Bruttoumsatz in Höhe von 95,3 Mio. € (Vorjahr: 95,5 Mio. €) das Geschäftsjahr 2019 abgeschlossen. Damit lag der Umsatz im Rahmen der Erwartungen des Managements, das nach der Veräußerung von WORMLAND einen Bruttoumsatz zwischen 94 und 98 Mio. € für die fortgeführten Geschäftsbereiche prognostiziert hatte.

Im Segment "Textil" erzielte der Konzern einen Bruttoumsatz von 68,0 Mio. € (Vorjahr: 68,2 Mio. €). Im Segment "Nontextil", dem auch der Beauty Onlineshop unter www.ludwigbeck.de angehört, wurden 27,3 Mio. € (Vorjahr: 27,4 Mio. €) umgesetzt.

Der gesamte deutsche Textileinzelhandel hatte 2019 mit klimatischen Unwägbarkeiten zu kämpfen, die nicht zuletzt die Umsätze im vierten Quartal mit dem Weihnachtsgeschäft wegen zu milder Temperaturen hinter den Erwartungen zurückbleiben ließen. Zudem verstärkt sich der Konkurrenzdruck des textilen E-Commerce unverändert auf den stationären Einzelhandel.

Ergebnissituation
Der Nettorohertrag lag entsprechend der Umsatzentwicklung auf Konzernebene bei 38,6 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahres (38,7 Mio. €)

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 7,0 Mio. € (Vorjahr: 7,6 Mio. €).

Aufgrund der erstmaligen Ergebnisbelastung durch die Anwendung des IFRS 16 (Finance Lease) in Höhe von insgesamt -0,7 Mio. € sowie der einmaligen Sonderbelastungen im Zuge der Veräußerung der WORMLAND-Anteile und weiterer Umstrukturierungsmaßnahmen in Höhe von -1,5 Mio. € belief sich das Ergebnis vor Steuern (EBT) auf 4,6 Mio. € (Vorjahr: 6,9 Mio. €). Damit lag das Ergebnis im Rahmen der Prognose des Managements, das für die fortgeführten Geschäftsbereiche ein Ergebnis zwischen 4 und 5 Mio. € erwart hatte.

Das Ergebnis nach Steuern aus den aufgegebenen Geschäftsbereichen betrug -17,0 Mio. € (Vorjahr: -5,8 Mio. €). Entsprechend lag das Konzerngesamtergebnis bei -13,9 Mio. € (Vorjahr: -0,8 Mio. €).

Zum Stichtag 31. Dezember 2019 verfügte der Konzern über ein Eigenkapital von 61,6 Mio. € (Vorjahr: 75,8 Mio. €). Die Eigenkapitalquote betrug 34,8% (Vorjahr: 59,9%). Die Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2019 war dabei wesentlich durch die erstmalige Anwendung des IFRS 16 im Geschäftsjahr 2019 belastet. Nach den bisherigen Bilanzierungsvorgaben läge diese bei 55,3%.

Da der Bilanzgewinn der LUDWIG BECK AG für das Geschäftsjahr 2019 € 0 beträgt, kann für das Geschäftsjahr 2019 keine Dividende ausgeschüttet werden.

Ausblick
Angesichts der jüngsten Entwicklungen hinsichtlich der Ausbreitung des Corona-Virus weltweit und deren Folgen für die Weltwirtschaft, die deutsche Wirtschaft, den Einzelhandel und LUDWIG BECK im Besonderen ist noch nicht abschätzbar, in welchem Umfang die Konjunktur dadurch negativ beeinflusst wird.

Ursprünglich hatte das Management des LUDWIG BECK Konzerns für 2020 einen Bruttoumsatz aus Warenverkäufen zwischen 95 und 97 Mio. € sowie ein Ergebnis vor Steuern (EBT) zwischen 3,5 und 4,5 Mio. € erwartet. Aufgrund der aktuellen negativen Einflüsse der "Corona-Virus-Krise" sieht sich das Management derzeit nicht in der Lage, eine seriöse Prognose zu Umsatz und Ertrag für das Geschäftsjahr 2020 abzugeben. Es ist nicht abschätzbar, in welchem Umfang die Umsatz- und Ertragssituation von LUDWIG BECK durch das Ausbleiben von Kunden, Lieferantenengpässe oder mögliche behördliche Anordnungen negativ beeinflusst wird.

Weitere Informationen rund um die Gesellschaft und ihre Aktie sind auf der Unternehmenswebseite unter http://kaufhaus.ludwigbeck.de zu finden.

Konzernkennzahlen

 

in Mio. € 2019 2018
Umsatz (brutto) 95,3 95,5
Umsatz (netto) 80,1 80,3
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 12,9 10,3
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 7,0 7,6
Ergebnis vor Steuern (EBT) 4,6 6,9
Ergebnis nach Steuern aus fortgeführten Geschäftsbereichen 3,4 5,0
Ergebnis nach Steuern aus aufgegebenen Geschäftsbereichen -17,0 -5,8
Konzerngesamtergebnis -13,9 -0,8
Eigenkapital 61,6 75,8
Eigenkapitalquote in % 34,8 59,9
Investitionen in Vermögenswerte und Sachanlagen -1,7 -2,5
Mitarbeiter (durchschnittlich) ohne Auszubildende 442 455
Ergebnis pro Aktie (in €) -3,68 -0,22
 

Kontakt Investor Relations:
Andre Deubel
t: +49 89 206021 - 745
f: +49 89 206021 - 600
andre.deubel@ludwigbeck.de
 



26.03.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap.de



show this

Interview im Fokus

Mountain Alliance: „Großer Digitalisierungsschub“

Furioses Börsendebüt für den Datenbankspezialisten Exasol. Einer der Profiteure: Die Münchner Beteiligungsgesellschaft Mountain Alliance AG (MA, ISIN DE000A12UK08), die auch nach einem Teilexit noch rund 2% an Exasol hält. Aktuell notiert die MA-Aktie rund 30 % unter dem NAV. Financial.de sprach mit MA-CEO Daniel Wild über die stärksten Digitalisierungstrends, die kritische Größe von 100 Mio. Euro Börsenwert, den neuen Investor und weitere Aktienkäufe.

GBC-Fokusbox

Aves One AG: Kursziel 13,60 €

Die Aves One AG ist auch in der Corona-Krise als Bestandshalter von langlebigen Logistik-Assets mit langfristigen Mietverträgen gut aufgestellt. Das Unternehmen hat als Guidance einen Umsatz und ein EBITDA mindestens auf Vorjahresniveau verkündet. Unseres Erachtens sollte dies auch ohne Zukäufe gut machbar sein, da die im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 erworbenen Assets bereits zu einer höheren Umsatzbasis führen sollten. Auf Basis unseres DCF-Modells haben wir ein Kursziel in Höhe von 13,60 € ermittelt und vergeben ein KAUFEN-Rating.

News im Fokus

Vonovia SE: Vonovia veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht: Wohnungsunternehmen wird Vorreiter bei Erforschung effizienter Technologien (News mit Zusatzmaterial)

04. Juni 2020, 11:00

Aktuelle Research-Studie

Original-Research: B-A-L Germany Vz. (von Sphene Capital GmbH): Buy B-A-L Germany Vz.

04. Juni 2020