LPKF Laser & Electronics Aktiengesellschaft

  • WKN: 645000
  • ISIN: DE0006450000
  • Land: Deutschland

Nachricht vom 05.08.2020 | 08:00

LPKF im ersten Halbjahr 2020 profitabel

DGAP-News: LPKF Laser & Electronics Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
05.08.2020 / 08:00
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

LPKF im ersten Halbjahr 2020 profitabel
  • Gewinn im zweiten Quartal übertrifft Erwartungen
  • Mittelfristig unverändert starkes Umsatz- und Ergebniswachstum erwartet
Garbsen, den 05.08.2020 - Das zweite Quartal 2020 des LPKF-Konzerns war trotz der makroökonomischen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie wieder deutlich umsatzstärker als das erste Quartal. Der Umsatz lag mit 30,5 Mio. EUR im Rahmen der Prognose, allerdings 16 % unter dem Vorjahreswert. Trotzdem konnte LPKF das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 30 % im Vergleich zum Vorjahr auf 5,2 Mio. EUR steigern. Das entspricht einer EBIT-Marge von 17,1 % im zweiten Quartal.

„Dies ist vor dem Hintergrund des gegenwärtigen wirtschaftlichen Umfelds durchaus erfreulich", sagt der Vorstandsvorsitzende, Dr. Götz M. Bendele. „Wir konnten die Kostenbasis des Unternehmens weiter senken, obwohl wir auch im zweiten Quartal im Bereich LIDE zusätzliches Personal aufgebaut und die Investitionen in die LPKF Glas-Foundry wie geplant fortgesetzt haben."  

Im ersten Halbjahr lag der Umsatz des LPKF-Konzerns bei 50,0 Mio. EUR und damit rund 30 % unter dem Vorjahreswert. Alle vier Segmente haben gegenüber dem Vorjahr einen Umsatzrückgang verzeichnet. Das EBIT erreichte nach einem schwachen ersten Quartal 2,8 Mio. EUR.

Insgesamt zeigt sich, dass LPKF in der Lage ist, auch bei vergleichsweise stark schwankenden Umsätzen profitabel zu sein. In der zweiten Jahreshälfte erwartet das Unternehmen einen insgesamt höheren Umsatz und Gewinn als im ersten Halbjahr.

Der Auftragseingang lag mit 17,9 Mio. EUR im zweiten Quartal unter dem Vorjahreswert (Q2 2019: 24,3 Mio. EUR). Der Auftragsbestand lag Ende Juni mit 21,9 Mio. EUR unter dem Wert vom Jahresende (31,4 Mio. EUR). Die Auftragssituation ist weiterhin vom Timing einiger weniger Großaufträge insbesondere im Segment Solar beeinflusst.

Unabhängig davon, wie die Entwicklungen der nächsten Monate aussehen werden, sieht der Vorstand LPKF insgesamt gut aufgestellt: „Wir arbeiten profitabel, obwohl der Umsatz aktuell niedriger ist, und können auf Bedarfsanstiege, wann auch immer sie eintreten, sofort reagieren", so Finanzvorstand Christian Witt.

Im dritten Quartal erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 24 und 27 Mio. EUR und ein EBIT von 1 bis 3 Mio. EUR. Für die folgenden Jahre erwartet LPKF unverändert ein nachhaltiges, profitables Wachstum in allen Geschäftsbereichen, und bestätigt die im Februar gegebene Mittelfristprognose.

Der Halbjahresfinanzbericht ist in deutscher und englischer Sprache unter
www.lpkf.com/de/investor-relations/veroeffentlichungen verfügbar.  


Über LPKF
Die LPKF Laser & Electronics AG ist ein führender Anbieter von laserbasierten Lösungen für die Technologieindustrie. Lasersysteme von LPKF sind für die Herstellung von Leiterplatten, Mikrochips, Automobilteilen, Solarmodulen und vielen anderen Komponenten von entscheidender Bedeutung. Das 1976 gegründete Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Garbsen bei Hannover und ist über Tochtergesellschaften und Vertretungen weltweit aktiv. Die Aktien der LPKF Laser & Electronics AG werden im SDAX der Deutschen Börse gehandelt (ISIN 0006450000).


Kontakt:
Bettina Schäfer, Department Manager Group Communication & Investor Relations


05.08.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap.de



show this

GBC-Fokusbox

International School Augsburg (ISA): Investment in den Rohstoff Bildung

Die in Gersthofen bei Augsburg ansässige International School Augsburg (ISA) plant als erste internationale Schule in Deutschland den Gang an die Börse und macht damit erstmals das Thema „Bildung“ unter ESG-Kriterien investierbar. Die ISA, an der derzeit rund 330 Schüler eingeschrieben sind, ist als internationale Schule Teil eines globalen Schulnetzwerkes, welches das in Deutschland anerkannte IB-Diploma als Hochschulzugangsberechtigung anbietet. Im Rahmen des geplanten Campus-Neubaus sollen die Kapazitäten erweitert und damit die hohe Nachfrage nach privaten Bildungsleistungen in Deutschland und in der Region erfüllt werden. GBC-Analyst Cosmin Filker hat mit dem ISA-Vorstand Marcus Wagner gesprochen.

News im Fokus

Linde to Supply World's First Hydrogen-Powered Ferry

08. März 2021, 10:59

Aktueller Webcast

Stealth BioTherapeutics

H.C. Wainwright Global Life Sciences Conference at 7:00 am ET

09. März 2021

Aktuelle Research-Studie

Media and Games Invest plc

Original-Research: Media and Games Invest plc (von First Berlin Equity Research GmbH): Buy

05. März 2021