CAPTIQ GmbH

  • Land: Deutschland

Nachricht vom 20.04.2020 | 09:23

CAPTIQ bietet Banken digitale Antragsstrecke für den KfW-Schnellkredit und weitere KfW-Corona-Hilfen

DGAP-News: CAPTIQ GmbH / Schlagwort(e): Finanzierung/Produkteinführung
20.04.2020 / 09:23
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CAPTIQ bietet Banken digitale Antragsstrecke
für den KfW-Schnellkredit und weitere KfW-Corona-Hilfen

Frankfurt, den 20. April 2019. Die Coronakrise stellt kleine und mittelständische Unternehmen vor existenz-bedrohende Liquiditätsengpässe. Neben den bisherigen Programmen soll der am 15. April 2020 gestartete KfW-Schnellkredit noch bessere Abhilfe schaffen, für den die Staatsbank 100 Prozent des Bankenrisikos übernimmt. Damit dringend benötigte Mittel noch schneller bei den Unternehmen landen, hat das Frankfurter Fintech CAPTIQ in kürzester Zeit eine digitale Antragsstrecke entwickelt, die von allen Banken und Sparkassen in ihre Online-Angebote integriert werden können.

Schnelle Hilfe ist gefragt, um das Rückgrat der deutschen Wirtschaft vor einem durch die Covid-19-Pandemie ausgelösten finanziellen Kollaps zu bewahren. Deshalb hat die Bundesregierung den Schutzschirm für Unternehmen erweitert und sichert diese Schnellkredite zu 100 Prozent ab. Die Hausbanken tragen kein eigenes Risiko und können eine vereinfachte Kreditprüfung vornehmen. Damit soll sichergestellt werden, dass das Geld schnell da ankommt, wo es besonders dringend gebraucht wird. Der kurzfristigen Auszahlung stehen jedoch noch immer ein entscheidendes Hindernis im Weg: ein riesiges Antragsaufkommen, das in Kombination mit analogen Antragsprozessen und zu wenigen Kreditsachbearbeitern nur schleppend abgebaut werden kann.

Antragsprozess auf fünf Minuten reduziert
Im Austausch mit der KfW hat das Frankfurter Fintech CAPTIQ, das auf die automatisierte Bewertung und Bearbeitung vieler Kredite unter 1 Millionen Euro Volumen spezialisiert ist, in weniger als 48 Stunden eine passende Online-Antragsstrecke für den KfW-Schnellkredit gebaut. Die weiteren KfW-Corona-Programme werden derzeit in die Antragsstrecke integriert und sollen bis zum 22. April 2020 zur Verfügung stehen. Das universell einsetzbare Tool kann von jeder Bank individuell genutzt und über einen dedizierten Link z. B. auf der Webseite der Bank platziert werden. Dies ermöglicht dem Kunden den Kredit digital zu beantragen und alle relevanten Unterlagen einzureichen. Die Einbindung des Links auf der Webseite hält den IT-Aufwand für die Hausbank minimal-invasiv. "Unser Geschäftsmodell basiert auf einem B2B-Ansatz, weshalb unsere Lösung ohnehin auf den Einsatz im Frontend von angebundenen Partnern ausgerichtet ist", so Co-Gründerin und Geschäftsführerin Soraya Braun. "Daher können wir nur wenige Tage nach Verkündigung des KfW-Schnellkredits eine Lösung präsentieren, welche die Antragsflut für Finanzinstitute umgehend beherrschbar macht. Als Fintech sehen wir uns in der Pflicht, effiziente Möglichkeiten zur Krisenbewältigung auszuarbeiten."

Der Antragsprozess reduziert sich auf fünf Minuten, die Bank erhält den aufbereiteten Antrag sofort übermittelt, angepasst an die Anforderungen der KfW. Individuelle Anpassungen für einzelne Institute können innerhalb weniger Tage umgesetzt werden. Kunden und deren Daten bleiben bei der den Antrag annehmenden Bank. Durch die digitale Selbsterfassung des Kunden werden Anträge effizient und schnell bewältigt, Prozesskosten eingespart und es kommen mehr dringend benötigte Hilfsmittel beim Kunden an. "Dies bedeutet für Banken und Sparkassen eine erhebliche Entlastung speziell im Frontoffice und für Unternehmen einen enormen Zeitgewinn bis zur Auszahlung der Kredite. Bei der Umsetzung stand im Vordergrund, dass wir den Zugang zu Corona-Hilfsmitteln erhöhen, indem wir für die Banken eine individuelle Lösung anbieten und diese Ihren Kunden in der eigenen Corporate Identity zur Verfügung stellen können.", so Co-Gründer und Geschäftsführer Lorenz Beimler. "Da KfW-Corona-Hilfen nur über die Hausbank beantragt werden können, möchten wir mit dieser Lösung schnelle Abhilfe leisten." Als Venture des Company Builders Fincite kann CAPTIQ auf den zu erwartenden Antragsansturm auf ausreichend Entwickler- und Serverkapazitäten zurückgreifen.

KfW-Schnellkredit 2020
Für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) können Unternehmen seit 15. April 2020 den neuen KfW-Schnellkredit 2020 beantragen. Der Kredit wird zu 100 Prozent abgesichert durch eine Garantie des Bundes, was die Chancen für eine Kreditzusage deutlich erhöhen soll. Der maximale Kreditbetrag beträgt bis zu 25 Prozent des Jahresumsatzes 2019. Unternehmen mit bis zu 50 Beschäftigten erhalten maximal 500.000 Euro, Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten erhalten bis zu 800.000 Euro.

Ansprechpartner für Interessierte:

CAPTIQ GmbH
Lorenz Beimler, Geschäftsführer (CEO):
Tel.: +49 151 2555 3241; lorenz.beimler@captiq.com

Soraya Braun, Geschäftsführerin (CEO):
Tel.: +49 160 269 2696; soraya.braun@captiq.com

Schwarz Financial Communication
Frank Schwarz:
Tel.: +49 611 580 2929 0; schwarz@schwarzfinancial.com



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