alstria office REIT-AG

  • WKN: A0LD2U
  • ISIN: DE000A0LD2U1
  • Land: Deutschland

Nachricht vom 26.02.2020 | 17:40

alstria office REIT-AG: Starke operative Leistung steigert den Nettosubstanzwert und Einführung des Konzepts der 'Grünen Dividende'

DGAP-News: alstria office REIT-AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis
26.02.2020 / 17:40
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Pressemitteilung

Starke operative Leistung steigert den Nettosubstanzwert und Einführung des Konzepts der "Grünen Dividende"

- Ergebnis 2019: Umsatz von EUR 187,5 Mio. und operatives Ergebnis (FFO) von EUR 112,6 Mio.
- Starkes Vermietungsjahr: 368.900 qm vermietet, Vertragsmiete steigt flächenbereinigt um 9,7 % auf EUR 208,3 Mio.
- Wertzuwachs: EPRA-NAV steigt um 18,3 % auf EUR 17,91 pro Aktie
- Finanzverschuldung auf historischem Tiefstand: Nettoverschuldungsgrad sinkt auf 27,1 %, Nettoverschuldung/EBITDA von 8,5x
- Management schlägt Erhöhung der Dividende auf EUR 0,53 pro Aktie vor, davon 1 Cent "Grüne Dividende"

Hamburg, 26. Februar 2020 - Die alstria office REIT-AG (Symbol: AOX, ISIN: DE000A0LD2U1) gibt das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2019 bekannt.

Starkes Vermietungsjahr: Nettoabsorption von 83.900 qm, Entwicklungsportfolio zu 70 % vorvermietet

Im Jahr 2019 profitierte alstria vom starken Vermietungsgeschäft in ihren Kernmärkten. Mit neuen Mietverträgen über eine Fläche von 197.600 qm und Mietvertragsverlängerungen über 171.300 qm steigerte das Unternehmen seine flächenbereinigte Vertragsmiete um 9,7 % von EUR 189,9 Mio. auf EUR 208,3 Mio. Substanzielle neue Mietverträge mit öffentlichen Mietern sichern langfristige Cashflows und steigern die gewichtete durchschnittliche Mietvertragslaufzeit des Gesamtportfolios auf 6,3 Jahre (2018: 4,8 Jahre). alstrias Entwicklungsportfolio, welches acht Projekte mit einer Gesamtmietfläche von 184.000 qm umfasst, verzeichnete per 31. Dezember 2019 eine starke Verbesserung der Vorvermietungsquote auf 70 %. Die gesicherten Mieten dieses Teilportfolios in Höhe von EUR 26,0 Mio. p.a. bilden eine solide Basis für alstrias zukünftiges Umsatzwachstum.

Die Immobiliennachfrage treibt die Kapitalwerte: Bewertungsgewinn von EUR 2,56 pro Aktie

Der Wert von alstrias Investment-Properties stieg per 31. Dezember 2019 um 12,7 % auf EUR 4.439 Mio. Hauptsächlich infolge des starken Vermietungsergebnisses verzeichnete das Immobilienportfolio einen Neubewertungsgewinn in Höhe von EUR 454,8 Mio. (EUR 2,56 pro Aktie). Die Bewertungsrendite lag bei 4,7 % (2018: 4,9 %), entspricht einem Kapitalwert von EUR 2.966 pro qm und liegt damit noch immer deutlich unter den Neubaukosten. alstria nutzte 2019 die noch immer starke Nachfrage nach Büroimmobilien in Deutschland und verfolgte weiterhin die Strategie der Portfoliokonzentration auf die wichtigsten deutschen Büromärkte. Im Laufe des Jahres wurden sechs Objekte an sekundären Standorten für einen Gesamtpreis von EUR 139,7 Mio. zu einem durchschnittlichen Buchgewinn von 11,2 % im Vergleich zur Bewertung zum 31. Dezember 2018 verkauft. Parallel dazu kaufte alstria fünf Gebäude in ihren Kernmärkten für EUR 49,3 Mio. und baute gleichzeitig das Developmentprogramm weiter aus. Dieser Ansatz eines selektiven Kapitalrecyclings ermöglicht es dem Unternehmen, das Risikoprofil des Portfolios weiter zu verbessern.

Starke Bilanz: EPRA-NAV auf EUR 17,91 pro Aktie gestiegen, Nettoverschuldungsgrad auf 27,1 % gesunken

Der konsolidierte Nettogewinn führte per 31. Dezember 2019 zu einem Zuwachs des IFRS-Eigenkapitals um EUR 429 Mio. auf EUR 3.176 Mio. Der EPRA-NAV (Nettosubstanzwert) pro Aktie belief sich auf EUR 17,91 und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 18,3 % (31. Dezember 2018: EUR 15,14). alstrias Netto-Verschuldungsgrad verbesserte sich weiter auf 27,1 % (2018: 30,4 %) und die Kennzahl Nettoverschuldung/EBITDA lag bei 8,5x. Der Zinsdeckungsgrad (ICR) erreichte einen Wert von 5,8. alstrias REIT-Eigenkapitalquote[1] verbesserte sich auf 70,9 % (2018: 67,2 %) und unterstreicht damit die hohe Bilanzqualität des Unternehmens. alstria wird von Standard & Poor's mit BBB (positiver Ausblick) bewertet.
[1] Definiert als das gesamte IFRS-Eigenkapital dividiert durch den Wert des unbeweglichen Vermögens in der Bilanz.

Planmäßiges Ergebnis 2019: Umsatz bei EUR 187,5 Mio. und FFO in Höhe von EUR 112,6 Mio.

Im Jahr 2019 erreichte alstria einen Umsatz von EUR 187,5 Mio. (2018: EUR 193,2 Mio.). Der leichte Rückgang der Mieteinnahmen resultierte in erster Linie aus dem Verkauf von nicht zum Kerngeschäft zählenden Immobilien sowie aus dem weiteren Ausbau der Developmentpipeline. Der FFO für das Jahr 2019 erreichte EUR 112,6 Mio. und entsprach damit der Prognose für das Gesamtjahr 2019 in Höhe von EUR 112,0 Mio. alstrias FFO-Marge verbesserte sich weiter auf 60,0 % (2018: 59,4 %), hauptsächlich zurückzuführen auf geringere Kosten. Der Konzerngewinn in Höhe von EUR 581,2 Mio. stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10 % an und wurde durch den Bewertungsgewinn und das starke operative Ergebnis getrieben.

Dividendenvorschlag: EUR 0,53 pro Aktie, davon 1 Cent "Grüne Dividende"

Der Vorstand wird der Hauptversammlung eine Dividendenzahlung von EUR 0,53 pro Aktie vorschlagen, welche einer Erhöhung um 1 Cent gegenüber 2018 (EUR 0,52) entspricht. Die Erhöhung um 1 Cent pro Aktie wird als "Grüne Dividende" vorgeschlagen.

Als Vorreiter in der Nachhaltigkeitsdiskussion der europäischen Immobilienwirtschaft schlägt alstria seinen Aktionären ein neues Dividendenkonzept (die "Grüne Dividende") von 1 Cent pro Aktie[2] vor.
[2] Die Entscheidung über die Grüne Dividende durch die Hauptversammlung hat keinerlei Einfluss auf die reguläre Dividendenzahlung von EUR 0,52 pro Aktie.

Es scheint einen allgemeinen Konsens zu geben, dass die Zielerreichung des Pariser Klimaabkommens mit einem "business as usual"-Ansatz unwahrscheinlich ist. In einem ersten Schritt stellt alstria EUR 1,8 Mio. bereit, um die Verringerung der CO2-Emissionen des Unternehmens zu beschleunigen. Das Unternehmen hat diesbezüglich umsetzbare Projekte[3] identifiziert und deren mögliche Auswirkungen quantifiziert. alstria wird die Hauptversammlung entscheiden lassen, ob das Unternehmen die Grüne Dividende an alle Aktionäre auszahlen oder die Mittel einbehalten soll. Wenn sich eine Mehrheit der Aktionäre für die Auszahlung der Grünen Dividende entscheidet, können sie den Erlös selbstbestimmend in ein effizienteres Klimaschutzprojekt investieren. Wenn die Aktionäre jedoch das Unternehmen beauftragen, die Grüne Dividende zu behalten, erteilen sie alstria ein klares Mandat, außerhalb der finanziellen Normen zu investieren. Wie auch immer die Entscheidung ausfällt, alstria würde etwa 2 % der Dividende für den Klimaschutz einsetzen.
[3] Weitere Informationen und eine Beschreibung der "Grünen Dividende" finden Sie unter www.green-dividend.com

Ausblick 2020: Umsatz von EUR 179 Mio., FFO von EUR 108 Mio.

Für das laufende Jahr 2020 erwartet alstria Umsatzerlöse in Höhe von EUR 179 Mio. und ein operatives Ergebnis (FFO) von EUR 108 Mio. Der Rückgang gegenüber dem Jahr 2019 resultiert aus dem Verkauf nicht-strategischer Immobilien.

"2019 war ein außergewöhnlich starkes Jahr für das Unternehmen", betont Olivier Elamine, CEO von alstria. "Unsere operativen Teams haben jede sich in unseren Märkten bietende Gelegenheit zum Vorteil des Unternehmens genutzt und unser Finanzierungsteam hat die durchschnittlichen Finanzierungskosten weiter gesenkt. Wir freuen uns über diese Erfolge, denn sie bilden eine solide Basis für zukünftiges Umsatzwachstum. Dieses Wachstum ist durch die hohe Vorvermietungsquote unseres Development-Portfolios gesichert und wird in den kommenden Jahren konstant gute Ergebnisse liefern. Über die rein finanziellen Erfolge hinaus sind wir uns der Herausforderungen des Klimawandels bewusst und schlagen deshalb erstmals eine "Grüne Dividende" vor. Diese stellt ein neues Instrument zur Finanzierung von Klimaschutzprojekten und zur Kommunikation zwischen unserem Unternehmen und seinen Aktionären dar. Die "Grüne Dividende" ist konkreter und operativer als jede CSR-Berichterstattung. Das Konzept wird zweifellos zu kontroversen Debatten führen und wir freuen uns auf den Dialog."

Einladung zur Telefonkonferenz am 27. Februar 2020

Der Vorstand der alstria, CEO Olivier Elamine und CFO Alexander Dexne, wird die Finanzergebnisse des Jahres 2019 und den Ausblick 2020 in einer Telefonkonferenz um 10:00 Uhr (MEZ) präsentieren, die auch auf unserer Webseite (www.alstria.de) übertragen wird. Der vollständige Jahresbericht (Unternehmensbericht und geprüfte Jahresabschlüsse) wird ebenfalls auf unserer Website zum Download zur Verfügung stehen.

Bitte nutzen Sie eine der folgenden Einwahlnummern:

Deutschland: +49 69 2017 44 220
United Kingdom: +44 20 3009 2470
PIN: 934 86 465#

Kontakt IR/PR:
Ralf Dibbern
Steinstr. 7
20095 Hamburg
+49 (0) 40 226 341-329
rdibbern@alstria.de

Weitere Informationen:
www.alstria.de
www.beehive.work
linkedin.com/company/alstria-office-reit-ag

Über alstria:
Die alstria office REIT-AG ist der führende Immobilienmanager in Deutschland und konzentriert sich ausschließlich auf deutsche Büroimmobilien in ausgewählten Märkten. Unsere Strategie basiert auf dem Besitz und dem aktiven Management unserer Immobilien über ihren gesamten Lebenszyklus. Wir verfügen über eine tiefe Kenntnis unserer Märkte und bieten unseren Mietern einen umfassenden Service. alstria strebt die Schaffung langfristig nachhaltiger Werte an, nutzt aber auch Ineffizienzen in den Märkten zur Erzielung kurzfristiger Arbitragegewinne. Das Portfolio umfasst 116 Gebäude mit einer vermietbaren Fläche von 1,5 Mio. Quadratmetern und einem Gesamtportfoliowert von EUR 4,5 Mrd.

Disclaimer:
Diese Mitteilung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren dar. Soweit diese Pressemitteilung zukunftsgerichtete Aussagen enthält, welche das Geschäft, die finanzielle Situation und die Ergebnisse aus der operativen Tätigkeit der alstria office REIT-AG (alstria) betreffen, basieren diese Aussagen auf momentanen Erwartungen und Annahmen des Vorstands von alstria. Diese Erwartungen und Annahmen unterliegen jedoch einer Anzahl an Risiken und Unsicherheiten, welche zu wesentlichen Abweichungen der tatsächlichen Ergebnisse des Unternehmens von den in den zukunftsgerichteten Aussagen enthaltenen Annahmen führen können. Neben weiteren, hier nicht aufgeführten Faktoren können sich Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in den Kerngeschäftsfeldern und -märkten von alstria ergeben. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte sowie die Veränderungen nationaler und internationaler Vorschriften, insbesondere hinsichtlich steuerlicher und die Rechnungslegung betreffende Vorschriften, können entsprechenden Einfluss haben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. alstria übernimmt keine Verpflichtung, die hier enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen öffentlich zu revidieren oder zu aktualisieren, sollten nach diesem Datum entsprechende Umstände eintreten oder andere unvorhergesehene Vorfälle auftreten.
 



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