Agrarius AG

  • WKN: A2BPL9
  • ISIN: DE000A2BPL90
  • Land: Deutschland

Nachricht vom 06.09.2019 | 08:00

AGRARIUS AG: Finale Ernteergebnisse der Winterkulturen liegen vor - Großteil der Ware wurde bereits vermarktet

DGAP-News: AGRARIUS AG / Schlagwort(e): Vertriebsergebnis

06.09.2019 / 08:00
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


  • Insgesamt hat AGRARIUS rund 22.860 Tonnen (Vj. 17.750 Tonnen) Wintergetreide geerntet.
     
  • Etwas mehr als 60 % sind bereits vermarktet. Verkauf des E-Winterweizen läuft.
     
  • Körnermais mit guter Entwicklung, auch Soja in gutem Zustand.


Wehrheim, 06. September 2019. - Der AGRARIUS AG (ISIN DE000A2BPL90) liegen nun die finalen Ernteergebnisse der Kulturen Winterweizen, -gerste und -raps aus Rumänien vor. So wurden insgesamt rund 22.860 Tonnen Wintergetreide (Vj. 17.750 Tonnen) und damit eine leicht unter den Planwerten liegende Menge geerntet. Zugleich konnte etwas mehr als 60 % der Ernte bereits vermarktet werden, wobei sich die erzielten Erlöse bislang unterhalb der Planwerte bewegen.

Wie bereits vermeldet, lag die Erntemenge der Wintergerste mit einer Gesamtmenge von 7.730 Tonnen bzw. einem durchschnittlichen Ertrag von 6,51 Tonnen je Hektar (Vj. 6,99 Tonnen je Hektar) überraschend oberhalb der Planwerte. Die Gerstenernte wurde komplett zu einem leicht oberhalb der Planungen liegenden Erlös von 128 EUR/Tonne vermarktet.

Beim Winterweizen wurden insgesamt 13.843 Tonnen geerntet, wobei ein Teil als E-Winterweizen vermarktet werden kann. Den restlichen Winterweizen musste AGRARIUS als Futterweizen zu niedrigeren Preisen mit durchschnittlich 122 EUR/Tonne verkaufen. Der trockene Herbst 2018 hatte ein optimales Auflaufen der Kulturen verhindert und nicht alle Saatkörner keimten. Darunter hatte die Bestands-Dichte gelitten. In 2019 sorgte die unbeständige Witterung (beständige Niederschläge in Verbindung mit warmen Wetter) zusätzlich für Krankheitsdruck und verringerte Korngrößen, weswegen ein Teil der Ernte nur Futtermittelqualität erreichte. Beim E-Winterweizen betrug der durchschnittliche Ertrag 5,03 Tonnen je Hektar (Vj. 4,53 Tonnen je Hektar). Der überwiegende Teil der Ware muss noch vermarktet werden, bislang wurde ein Preis von 142 EUR/Tonne erzielt, der deutlich unter dem Verkaufspreis des Vorjahres von 171 EUR/Tonne liegt. Hintergrund ist, dass ein Teil der Ernte nicht die Qualitätskritierien zur Vermarktung als E-Winterweizen erreicht hat.

Die Erntemenge beim Winterraps belief sich auf 1.292 Tonnen und einen durchschnittlichen Ertrag von 2,66 Tonnen je Hektar (Vj. 3,75 Tonnen je Hektar). Damit wurde der bereits an die widrigen Witterungsbedingungen angepasste Planwert leicht unterschritten. Ähnlich wie beim Winterweizen hatten die mangelnden Niederschläge im Herbst 2018 zu Problemen beim Auflaufen der Kultur und einer verringerten Bestands-Dichte geführt, weshalb im Frühjahr 2019 rund 1.000 Hektar umgebrochen werden mussten. Der Winterraps konnte zu 342 EUR/Tonne vermarktet werden.

Die nächsten Wochen wird AGRARIUS die Sommerkulturen Soja, Könermais und -hirse sowie Kürbiskerne ernten. "Für den Körnermais waren die Witterungsbedingungen günstig, sodass wir unsere Planung leicht nach oben korrigiert haben. Allerdings hat der Preis für Körnermais jüngst um rund 20 EUR/Tonne nachgegeben. Bislang haben wir 44 % der erwarteten Erntemenge kontraktiert", kommentiert Vorstand Ottmar Lotz die bevorstehende Ernte der Sommerkulturen. "Soja befindet sich nach wie vor in einem guten Zustand. Entscheidend wird jedoch später nicht nur die Menge, sondern das Gewicht sein." Die Ernte der Kürbiskerne läuft, aktuell können jedoch noch keine Aussagen zur Menge und Qualität getroffen werden.

Aufgrund der noch nicht einschätzbaren Ernte- und Vermarktungsergebnisse der Sommerkulkturen bleibt abzuwarten, ob die rund 377 TEUR unter Plan liegenden Werte der Winterkulturen durch ein besseres Ergebnis bei den Sommerkulturen kompensiert werden können. Nicht zuletzt schwanken die Handelspreise in Folge des jüngst wieder eskalierten US-Handelskonflikts mit China. Bisher wurden Konzernumsatzerlöse in einer Bandbreite von 8,0 bis 8,9 Mio. EUR (Vj. 9,5 Mio. EUR), Flächenumsätze von 900 bis 1.000 EUR pro Hektar (Vj. 972 EUR) sowie ein erneut positives Konzernergebnis (Vj. 236 TEUR) prognostiziert. Eine konkretere Einschätzung wird erst nach Vorlage der Ernte- und Vermarktungsergebnisse der Sommerkulturen möglich sein.

Kontakt

Ottmar Lotz
Vorstand
AGRARIUS AG

Am Joseph 1
61273 Wehrheim
Tel.: +49 (0)6081 5856400
Fax: +49 (0)6081 5856405
E-Mail: info@agrarius.de

Über die AGRARIUS AG

Kerngeschäft der AGRARIUS AG ist die professionelle Bewirtschaftung von Agrarflächen. Der regionale Fokus liegt dabei auf Rumänien, das mit 9,4 Mio. Hektar Ackerland zu den größten Agrarstaaten der Europäischen Union gehört. Das AGRARIUS Management besteht aus Agrarfachleuten und Unternehmern mit langjähriger Expertise. Die AGRARIUS Aktie ist an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Weitere Informationen unter: www.agrarius.de.



06.09.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter http://www.dgap.de



show this

Interview im Fokus

Mountain Alliance: „Großer Digitalisierungsschub“

Furioses Börsendebüt für den Datenbankspezialisten Exasol. Einer der Profiteure: Die Münchner Beteiligungsgesellschaft Mountain Alliance AG (MA, ISIN DE000A12UK08), die auch nach einem Teilexit noch rund 2% an Exasol hält. Aktuell notiert die MA-Aktie rund 30 % unter dem NAV. Financial.de sprach mit MA-CEO Daniel Wild über die stärksten Digitalisierungstrends, die kritische Größe von 100 Mio. Euro Börsenwert, den neuen Investor und weitere Aktienkäufe.

GBC-Fokusbox

Aves One AG: Kursziel 13,60 €

Die Aves One AG ist auch in der Corona-Krise als Bestandshalter von langlebigen Logistik-Assets mit langfristigen Mietverträgen gut aufgestellt. Das Unternehmen hat als Guidance einen Umsatz und ein EBITDA mindestens auf Vorjahresniveau verkündet. Unseres Erachtens sollte dies auch ohne Zukäufe gut machbar sein, da die im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 erworbenen Assets bereits zu einer höheren Umsatzbasis führen sollten. Auf Basis unseres DCF-Modells haben wir ein Kursziel in Höhe von 13,60 € ermittelt und vergeben ein KAUFEN-Rating.

News im Fokus

Vonovia SE: Vonovia veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht: Wohnungsunternehmen wird Vorreiter bei Erforschung effizienter Technologien (News mit Zusatzmaterial)

04. Juni 2020, 11:00

Aktuelle Research-Studie

Original-Research: B-A-L Germany Vz. (von Sphene Capital GmbH): Buy B-A-L Germany Vz.

04. Juni 2020