nebag ag

  • ISIN: CH0005059438
  • Land: Schweiz

Nachricht vom 23.08.2019 | 05:00

Die nebag ag erzielte im 1. Halbjahr 2019 ein ansprechendes Resultat und weist in der Berichtsperiode ein Gesamtergebnis nach IFRS von CHF 4'321'404 aus

nebag ag / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis/Halbjahresergebnis

23.08.2019 / 05:00 CET/CEST
Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


MEDIENMITTEILUNG

Zwischenbericht per 30. Juni 2019 der nebag ag

Die nebag ag erzielte im 1. Halbjahr 2019 ein ansprechendes Resultat und weist in der Berichtsperiode ein Gesamtergebnis nach IFRS von CHF 4'321'404 aus. Das Ergebnis pro Aktie beträgt CHF 0.47. Die Performance betrug somit im 1. Halbjahr 4.76% (inkl. Ausschüttung). Für das 2. Halbjahr 2019 erwartet der Verwaltungsrat eine volatile Entwicklung mit einem leicht positiven Grundton.

Im 1. Halbjahr 2019 zeigten sich die Finanzmärkte für den Anleger trotz einer positiven Grundnote eher launisch und beeinflusst durch exogene Faktoren. Auffallend war insbesondere, dass die Anleger nach der hektischen Phase gegen Ende des Jahres 2018 in den ersten Monaten 2019 wieder im grossen Stil bereit waren, in Aktien zu investieren. Dabei wurde einem stringenten Verhalten gefolgt. Je grösser das Unternehmen, desto höher war die Bereitschaft zu investieren. Bei kleineren Unternehmen hielt der Abgabedruck stetig an. Diese Entwicklung führte zu einem divergierenden Bild bei den Überlegungen zu den Bewertungen von Unternehmen. Während sich der Bereich der Large Caps fast täglich verteuerte und dabei gewisse Bewertungen nunmehr nachdenklich stimmen, zeigten sich die Bewertungen bei den Small Caps von der entspannteren Seite.

Das exogene Umfeld blieb im 1. Halbjahr 2019 oberflächlich konstant und der Handelskrieg zwischen den USA und China ist nach wie vor das dominante Thema an den Finanzmärkten. Bei einer tieferen Analyse der tatsächlichen Situation zeigen sich im oberflächlichen Bild aber gewaltige Risse. Die Unternehmen haben nämlich begonnen, ihre Warenströme neu zu ordnen und passen somit ihre geografische Gliederung ihrer Wertschöpfungsketten den realen Rahmenbedingungen an. Dies führt zu nicht unerheblichen Verwerfungen im Produktionskostenkleid der Unternehmungen. Erste Auswirkungen dieser Entwicklung werden nun in den Halbjahresabschlüssen 2019 sichtbar. Im Weiteren zeigt sich, dass die aktuelle politische Unfähigkeit der öffentlichen Hand in Infrastrukturprojekte zu investieren und diese dann auch noch richtig abzuwickeln mittlerweile Auswirkungen in der Realwirtschaft bzw. Investitionsgüterindustrie zeigen. Die Anzeichen einer milden Rezession sind deshalb unübersehbar.

Das Anlageuniversum der nebag ag gestaltete sich in diesem Umfeld anspruchsvoll. Der Verwaltungsrat konzentrierte sich deshalb weiterhin darauf, Lösungen für seine strategischen Beteiligungen zu suchen, die im Rahmen der voranschreitenden Digitalisierung zusätzlichen zukünftigen Risiken in ihrem Geschäftsmodell ausgesetzt sind. In diesem Zusammenhang konnte die nebag ag am 22. Mai 2019 bekanntgeben, dass die Übernahme der Biella-Neher Holding AG durch die Exacompta Clairefontaine SA aus Frankreich erfolgreich abgeschlossen wurde. Aus dem Verkauf ihres Anteils von 13.39% erzielte die nebag ag einen Erlös von CHF 5.12 Mio. Seit April 2017 waren die nebag ag aktiv im Verwaltungsrat der Biella-Neher Holding AG vertreten und erzielte während der gesamten Haltedauer der Beteiligung an der Biella-Neher Holding AG durch deren Bewirtschaftung, Dividenden und Wertsteigerung einen Gewinn von total CHF 2.96 Mio. Neu hat sich die nebag ag an der Polun Holding AG beteiligt, welche die nicht operativen Aktivitäten der Biella-Neher Holding AG in Polen und Ungarn übernommen hat.

Im Weiteren hat sich der Verwaltungsrat der nebag ag im 1. Halbjahr 2019 darauf konzentriert, die Mittel der Gesellschaft gezielt und eher kurz- bis mittelfristig im Segment der Finanzanlagen zu investieren und damit von der höheren Volatilität an den Finanzmärkten zu profitieren. Insgesamt war die nebag ag per 30. Juni 2019 somit leicht höher investiert als im vergangenen Geschäftsjahr.

In diesem anspruchsvollen Umfeld erzielte die nebag ag ein Gesamtergebnis nach IFRS von CHF 4'321'404. Im Vergleich zur Vorperiode ist dies ein Rückgang von CHF 2'476'598. Der Rückgang des Gesamtergebnisses beruht mehrheitlich auf dem geringeren Nettoergebnis aus den nicht realisierten Kursgewinnen und Kursverlusten. Im Weiteren erhöhte sich der übrige Finanzaufwand im Verhältnis zur Vorperiode etwas, da mehr Währungsverluste und bezahlte Marchzinsen anfielen. Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich unter anderem aufgrund höherer Gebühren.

Der Verwaltungsrat der nebag ag geht davon aus, dass das anspruchsvolle exogene Umfeld im 2. Halbjahr 2019 anhalten wird und sich die Zeichen einer milden Rezession verdichten werden. Dies wird unweigerlich zu volatilen Finanzmärkten führen. Aufgrund der bereits vorweggenommen Bewertungskorrektur im Anlageuniversum der nebag ag erwartet der Verwaltungsrat jedoch für das 2. Halbjahr 2019 eine stetige Entwicklung.

Der Zwischenbericht per 30. Juni 2019 ist ab sofort auf der Homepage der Gesellschaft abrufbar und kann bei der Gesellschaft (info@nebag.ch) angefordert werden.

Zürich, 23. August 2019

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

nebag ag
Markus Eberle, Vizepräsident des Verwaltungsrates
c/o Baryon AG, General Guisan-Quai 36, CH-8002 Zürich
Tel.: +41 (0)79 346 41 31
Fax: +41 (0)43 243 07 91
E-Mail: info@nebag.ch
Internet www.nebag.ch



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