Research-Studie


Original-Research: Saturn Oil & Gas Inc. - von GBC AG

Einstufung von GBC AG zu Saturn Oil & Gas Inc.

Unternehmen: Saturn Oil & Gas Inc.
ISIN: CA80412L1076

Anlass der Studie: Management Interview
Empfehlung: Management Interview
Letzte Ratingänderung:
Analyst: Julien Desrosiers

Saturn Oil & Gas Inc.: 'Die Übernahme von Oxbow ist für Saturn
transformativ und wird uns zu einem führenden Produzenten und
Landbesitzerin ganz Saskatchewan machen.'

GBC AG: GBC AG: Herr Jeffrey, Sie haben gerade eine sehr große Transaktion
angekündigt. Können Sie uns erklären, wie transformativ dieser Moment für
die Zukunft des Unternehmens ist?

John Jeffrey: Die Dimension dieser Transaktion ist enorm. Saturn wird sich
damit als einer der führenden Produzenten und Grundbesitzer in Saskatchewan
positionieren. Wir werden unsere Produktion um über 2.000 % steigern,
unsere Konzessionsflächen um 775 % erweitern und die PDP-Reserven des
Unternehmens um über 1.300 % im Vergleich zum Jahresende 2020 erhöhen.

GBC AG: Können Sie uns erklären, was Sie dazu veranlasst hat, diese Assets
ins Visier zu nehmen und wie lange Sie an der Realisierung dieser
Akquisition gearbeitet haben?

John Jeffrey: Angesichts der schwankenden Rohstoffpreise vollzog Saturn im
Jahr 2020 einen Schwenk und sondierte diverse Möglichkeiten, um sein
Übernahmeportfolio auszubauen. Nach eingehender Prüfung konnte unser Team
ein Projekt ausmachen, das einen starken Cashflow aufweist und Saturn die
Entwicklungsmöglichkeiten bietet, die wir zur Unterstützung unserer
Wachstumsstrategie benötigen. Die Formationen, auf die wir uns im Rahmen
unserer Produktion konzentrieren, beherbergen nicht nur Leichtöl, sondern
zählen auch zu den Top 3 der wirtschaftlichsten Vorkommen in Nordamerika.

GBC AG: Die Kosten eines solchen Deals, der mit annähernd 100 Mio. CAD zu
beziffern ist, erfordert eine beachtliche Finanzierung. Können Sie uns
erklären, wie es Ihnen gelungen ist, Werte für Ihre Aktionäre zu schaffen,
indem Sie die Verwässerung begrenzt und gleichzeitig die Ölfördermenge in
Barrel pro Tag um das Zwanzigfache gesteigert haben?

John Jeffrey: Wir haben intern bewertet, was in puncto Verschuldungsgrad
bei dieser Transaktion das Beste für die Aktionäre wäre. Für Saturn war es
selbstverständlich wichtig, Aktionäre, die uns über all die Jahre hinweg
unterstützt haben, zu belohnen und ihnen gleichzeitig die Möglichkeit zu
geben, weiterhin am Wachstum unseres Unternehmens teilzuhaben. Außerdem
wollten wir die Finanzstärke von Saturn in Bezug auf seine Schuldenlast
sicherstellen. Bei diesem Projekt werden alle vorrangigen Schulden in
Zusammenhang mit dieser Transaktion innerhalb der nächsten 24 Monate
abbezahlt. Damit erreichen wir den perfekten Ausgleich, um unsere Aktionäre
in der Zukunft zu belohnen, ohne eine Verwässerung zu riskieren.

GBC AG: Sollten sich die Anleger wegen der Verschuldung im Anschluss an die
Übernahme Sorgen machen?

John Jeffrey: Wie bereits erwähnt, sind wir bei den Übernahmeprojekten in
der Lage, alle vorrangigen Verbindlichkeiten innerhalb der nächsten zwei
Jahre zurückzuzahlen. Wir wird Saturn das sicherstellen? Nun, wir sichern
bis zu 85 % unserer Blowdown-Produktion über die nächsten vier Jahre ab.
Damit bieten wird den Stakeholdern Sicherheiten und begrenzen für Saturn
das Risiko in puncto Rohstoffpreise.

GBC AG: Eine solche Absicherung ermöglicht es Ihnen, Ihre Energie
vollständig auf das operative Geschäft zu konzentrieren. Wie planen Sie die
Integration der Assets in Saturn Oil & Gas und wie sieht der Fahrplan aus?

John Jeffrey: Unser Führungsteam hat über 30 Jahre Betriebserfahrung in den
Ölfeldern, die wir erwerben. Das aktuelle Team verfügt über umfangreiche
Kenntnisse zu diesen speziellen produktiven Ölfeldern. Dieses Projekt
bildet die Grundlage für das neue Gesicht von Saturn. Wir werden uns auf
die Steigerung des Wachstums konzentrieren und gleichzeitig auf der
derzeitigen ESG-Performance von Saturn (ESG = Umwelt, Soziales,
Unternehmensführung) aufbauen. Wir hoffen, dieses Proekt als Sprungbrett zu
nutzen, um unsere Produktion durch weitere Akquisitionen und Entwicklungen
zu steigern.

GBC AG: Saturn Oil & Gas wird nach dem Abschluss der Transaktion einen
beträchtlichen positiven Cashflow generieren. Wie werden Sie dieses Kapital
einsetzen?

John Jeffrey: Im ersten Jahr werden wir den Großteil des Kapitals dafür
verwenden, unsere Schulden zu tilgen und eine Reihe von WorkOvers und
Reaktivierungsarbeiten an den bestehenden Bohrungen vorzunehmen. Damit
können wir die Fördermengen bei gleichzeitig minimalem Kapitalaufwand
steigern und vernachlässigte Ölfelder mit großem Potenzial und Vorteilen
gewinnbringend nutzen. Sobald unsere Schulden getilgt sind, werden wir den
Übergang zu organischem Wachstum vollziehen und neue Chancen für kreative
Übernahmen sondieren.

GBC AG: In einem früheren Interview sprachen wir über mögliche
Übernahmekandidaten, als der Preis für ein Barrel Öl bei 45 US-Dollar lag.
Nun liegt der Preis für ein Barrel Öl bei über 65 US-Dollar. Denken
Sie,dass es aktuell noch Übernahmechancen gibt?

John Jeffrey: Ich habe das Gefühl, dass mit dem Abschwung der
Weltwirtschaft und des Ölmarktes zahlreiche Firmen ins Straucheln geraten
sind und sich am Rande des Abgrunds befinden. Angesichts des
Ölpreisanstiegs und der Tatsache, dass wir den weltweiten
Konjunktureinbruch überlebt haben, hat sich für Saturn ein enormer Vorteil
ergeben. Wir sind nun in der Lage, Chancen zu nutzen, die vor dem Jahr 2020
nicht vorhanden waren.

GBC AG: Wo sehen Sie den Ölpreis in den nächsten 12, 24 und 26 Monaten?

John Jeffrey: Nachdem immer größere Anteile der Bevölkerung geimpft werden
und die Regierungen ihre Länder öffnen und ihre Wirtschaft hochfahren, gehe
ich davon aus, dass die Nachfrage nach Öl weltweit weiter ansteigen wird
und die Reserven entsprechend schrumpfen. Diese Entwicklung wird sich
positiv auf den Ölpreis auswirken und wir werden hoffentlich bis Ende
desJahres einen Preis von 70 Dollar pro Barrel Öl sehen.

GBC AG: Zu guter Letzt, was sind Ihre Gedanken zum Thema ESG/
Nachhaltigkeit, dass für die Gesellschaft und auch Investoren immer
wichtiger wird?

John Jeffrey: Ich halte es für wichtig, dass Firmen für ihre
umweltrelevanten und sozialen Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft
verstärkt zur Verantwortung gezogen werden. Saturn will sich bei diesem
Wandel als Vorreiter positionieren und nimmt die Herausforderungen, die
dies für den Betrieb mit sich bringt, gerne an. Gleichzeitig wollen wir
unseren CO2-Fussabdruck verringern und unsere positive soziale
Führungsrolle weiter ausbauen.

GBC AG: John Jeffrey, vielen Dank für das Interview.

Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden:
http://www.more-ir.de/d/22453.pdf

Kontakt für Rückfragen
Jörg Grunwald
Vorstand
GBC AG
Halderstraße 27
86150 Augsburg
0821 / 241133 0
research@gbc-ag.de
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Datum und Zeitpunkt der Fertigstellung der Studie: 14.05.2021 (14:38)
Datum und Zeitpunkt der ersten Weitergabe: 14.05.2021 (14:55 Uhr)

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Für den Inhalt der Mitteilung bzw. Research ist alleine der Herausgeber bzw.
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