Halloren Schokoladenfabrik AG
- WKN: A0LR5T
- ISIN: DE000A0LR5T0
- Land: Deutschland
Nachricht vom 24.05.2012 | 08:00
Halloren Schokoladenfabrik AG: Konzernumsatz steigt im ersten Quartal 2012 um 21,3 %
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Halloren Schokoladenfabrik AG / Schlagwort(e): Zwischenbericht HALLOREN AUF EINEN BLICK
Unternehmensprofil:
KENNZAHLEN (HGB)*
*unterliegen keinem Testat
BRIEF AN DIE AKTIONÄRE Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, das Jahr 2011 war für die Süßwarenbranche ein ausgesprochen schwieriges Jahr. An den grundsätzlichen Bedingungen hierfür hat sich auch im ersten Quartal 2012 wenig geändert. Der harte Preiskampf im Lebensmitteleinzelhandel setzte sich bei gleichzeitig hohen Rohstoffpreisen fort. Vielfach konnten die höheren Kosten nicht oder aber nicht in vollem Umfang an den Handel weitergegeben werden. In diesem schwierigen Umfeld hat sich die Halloren Schokoladenfabrik AG dennoch behauptet. Was die unternehmensrelevanten Erfolgsfaktoren anbelangt, sind wir für das laufende Geschäftsjahr weiter optimistisch. Die Produktion wurde rationalisiert und den Änderungen der Nachfrage angepasst. Das konsequente Kosteneinsparprogramm greift und die Pläne zu Effizienzsteigerungen und der fortlaufenden Optimierung in allen Unternehmensbereichen werden vorangetrieben. Abzuwarten bleibt inwieweit sich die Diskussionen um Staatsverschuldung, Konjunkturabschwächung und den Zusammenhalt der Euro-Zone negativ auf das Konsumklima in Deutschland auswirken werden. In der zweiten Jahreshälfte 2011 und in den ersten Monaten 2012 stieg - bei nachlassender Dynamik, aber wider alle Negativszenarien - die gesamtwirtschaftliche Produktion weiter an. Wir sind mit der Unternehmensentwicklung und den Ergebnissen im I. Quartal 2012 durchaus zufrieden. Es hat sich bewährt, dass der Halloren Konzern an seinen Prinzipien festhält - an soliden Finanzstrukturen, an Qualitäts- und Kundenorientierung sowie an Innovationen und langfristigen Wertsteigerungen. Das sind die Fundamente für den nachhaltigen Erfolg und das profitable Wachstum unseres Unternehmens. Wir fahren auf einem soliden Wachstumskurs und arbeiten mit viel Energie am Schokoladenkonzern der Zukunft. Wir sind strategisch, finanziell und operativ gut positioniert. Dies bestätigt ein kurzer Blick auf unsere Geschäftsfelder. Alle konnten in 2011 mit einem positiven operativen Ergebnis abschließen. Aufgrund unserer heute schon sehr breiten Aufstellung schaffen wir die Voraussetzung für weiteres Wachstum in allen Segmenten und Geschäftsfeldern. Neben dem Erwerb der Steenland Chocolate BV in Gouda ermöglicht uns die ausgezeichnete Entwicklung der letzten Jahre die Zielsetzung für das laufende Jahr zu erhöhen und die mittelfristigen Erwartungen für die Halloren Schokoladenfabrik AG anzuheben. In einem insgesamt weiter schwierigen Umfeld steigerte die Halloren Schokoladenfabrik im I. Quartal 2012 den Umsatz im Konzern um 21,3 % rund 18 Mio. EUR. Mit einem EBITDA von 1,44 Mio. EUR und einem Konzernjahresüberschuss von 0,39 Mio. EUR liegen wir im Rahmen unserer Erwartungen für das gesamte Geschäftsjahr 2012. Für Halloren haben wir uns für dieses Jahr folgende Ziele gesetzt: Wir wollen weiter profitabel wachsen! Und dies nicht nur kurzfristig, sondern mit Maßnahmen, die langfristiges Wachstum ermöglichen und sichern. Mittelfristig konzentrieren wir uns unverändert auf Verbesserungen des Produktportfolios, Restrukturierungen, Effizienzsteigerungen sowie Produktinnovationen und den Ausbau unserer Geschäfte in Wachstumsmärkten. So können wir unsere Kunden mit den besten Produkten versorgen und unsere Spitzenposition als Spezialist für Schokoladenprodukte sichern.
Für das Gesamtjahr gehen wir davon aus, den Wachstumstrend der vergangenen Jahre fortzusetzen und unsere Planzahlen zu erfüllen: Die Umsätze sollen um ca. 26 % auf 86 Mio. EUR steigen. Das Ergebnis vor Steuern wird voraussichtlich um 36 % auf ca. 3,8 Mio. EUR anwachsen. Ihr
Klaus Lellé Umsatz- und Ertragsentwicklung Die Halloren Schokoladenfabrik konnte den Konzernumsatz im 1. Quartal 2012 um ca. 21,3 % von 14,85 Mio. EUR auf 18,01 Mio. EUR steigern. Die Gesamtleistung verbesserte sich um 31,2 % auf 20,31 Mio. EUR (Q1/2011: 15,48 Mio. EUR). Die Gesamtleistung umfasst die Umsätze, die Bestandsveränderungen an halbfertigen und fertigen Erzeugnissen sowie die sonstigen betrieblichen Erträge. Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich im Wesentlichen zusammen aus Mieteinnahmen, Eintrittsgeldern Museum und Lizenzeinnahmen. Die hohen Zuwächse resultieren vor allem aus der erstmaligen Einbeziehung der Steenland Chocolate BV, Gouda, in die Konzernbilanz. Auch auf der Kostenseite führt dies zu stark veränderten Kennziffern. Insgesamt sind dadurch im ersten Quartal in allen Kostenbereichen spürbare Belastungen zu verzeichnen. Dieser Trend wird auch im zweiten Quartal noch anhalten. Grund dafür ist der ausgeprägte saisonale Geschäftsverlauf von Steenland: Steenland erzielt regelmäßig ca. 75 % des Jahresumsatzes im Jahresendgeschäft. Neben dem Effekt der Erstkonsolidierung von Steenland war die Ertragsseite der Halloren Schokoladenfabrik im 1. Quartal maßgeblich durch weiterhin hohe Kosten im Materialbereich belastet. Insbesondere die Beschaffungskosten für Hauptrohstoffe wie Kakao, Zucker und Milchprodukte lagen auf dem überdurch-schnittlich hohen Vorjahresniveau. Mit einer sukzessiven Verbesserung ist hier ab dem zweiten Halbjahr 2012 zu rechnen. Der Rohertrag stieg absolut um ca. 1,3 Mio. EUR. Im Verhältnis zur Gesamtleistung sank er aber um rund 0,5 %. Die Personalaufwendungen sind im Verhältnis zum Umsatz ebenfalls um ca. 1,2 % gestiegen. Die maschinellen Produktions-kapazitäten waren im 1. Quartal gut ausgelastet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) blieb deshalb trotz der Belastungen im Materialbereich mit + 1,44 Mio. EUR stabil. Die Abschreibungen liegen im ersten Quartal nahezu konstant bei 0,77 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt 0,67 Mio. EUR (Vj.: 0,66 Mio. EUR). Das Vorsteuerergebnis hat sich mit 0,39 Mio. EUR gegenüber dem Ergebnis des Vorjahres (0,51 Mio. EUR) leicht verringert. Auftragsentwicklung Die Halloren Schokoladenfabrik konnte ihre Auftragssituation absolut und strukturell verbessern. Im ersten Quartal gingen neue Aufträge in einem Gesamtvolumen von rund 20,2 Mio. EUR ein, was einem Zuwachs von 18,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht (Vj.: 17 Mio. EUR). Dabei hat Halloren in diesem Jahr auf margenschwache Aufträge aus dem Discountbereich im Wert von ca. 2 Mio. EUR verzichtet. Kosten Aufgrund der sorgfältigen und langfristig angelegten Eindeckungs- und Einkaufspolitik hatten die massiven Preiserhöhungen beim wichtigsten Rohstoff Kakao im ersten Quartal 2012 insgesamt nur die im Rahmen der Erwartungen liegenden Auswirkungen auf die Kosten. Allerdings schlagen sich auch die bei Kakao zu verzeichnenden Preisrückgänge erst entsprechend zeitverzögert in den Zahlen nieder. Die Ersteinbeziehung von Steenland und der Aufbau von Lagerbeständen an Fertigware führten zu einer erhöhten Materialaufwandsquote (+ 0,6 % zum Vorjahr). Aufgrund der weltweit anhaltend hohen Nachfrage und der unsicheren Ernteaussichten gehen wir langfristig von weiter steigenden Rohstoffkosten aus. Wir werden diesen Effekt durch ein konsequentes Optimierungs- und Kosteneinsparungsprojekt neutralisieren können. Gemessen an der Gesamtleistung betrug der Sonstige betriebliche Aufwand rund 17,5 % und ist damit im Vergleich zur Vorjahresperiode um 0,2 % gesunken.
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Andreas Stuhl (CFO)
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| Sprache: | Deutsch | |
| Unternehmen: | Halloren Schokoladenfabrik AG | |
| Delitzscher Strasse 70 | ||
| 06112 Halle | ||
| Deutschland | ||
| Telefon: | +49 (0)345 / 56 42-0 | |
| Fax: | +49 (0)345 / 56 42-282 | |
| E-Mail: | info@halloren.de | |
| Internet: | http://www.halloren.de | |
| ISIN: | DE000A0LR5T0 | |
| WKN: | A0LR5T | |
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| Ende der Mitteilung | DGAP News-Service |
| 171209 24.05.2012 |
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