UNIWHEELS Holding Germany GmbH

  • WKN: A1KQ36
  • ISIN: DE000A1KQ367
  • Land: Deutschland

Nachricht vom 22.08.2012 | 18:03

UNIWHEELS Holding Germany GmbH : UNIWHEELS Marktposition bei leichtem Umsatzrückgang gut behauptet


UNIWHEELS Holding Germany GmbH   / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

22.08.2012 18:03

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Quasi-Adhoc Mitteilung

UNIWHEELS Marktposition bei leichtem Umsatzrückgang gut behauptet

Bad Dürkheim, 22. August 2012: 

Im ersten Halbjahr 2012 hat der UNIWHEELS-Konzern insgesamt EUR 10,5 Mio.
in den Ausbau und die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe
investiert. Ein wesentlicher Teil dieser Investitionen wurde bereits in
2011 angestoßen und betrifft die Kapazitätserweiterung, z.B. durch die
Errichtung einer zusätzlichen Lackanlage am Standort in Polen. Darüber
hinaus wurden Investitionen in die Erweiterung und Optimierung im
Gießbereich, in die Fördertechnik und mechanische Bearbeitung durchgeführt.
Weitere Investitionsschwerpunkte waren die Realisation des neuen
Logistikzentrums für das Zubehörgeschäft und die Weiterentwicklung in den
Bereichen Flowforming und Oberflächentechnik.

Der aktuelle Auftragsbestand spiegelt weiterhin eine solide Auftragslage
wider. Die Kurzfristigkeit der Bedarfsabmeldungen seit Mitte/Ende des
zweiten Quartals zeigt aber, dass es in diesem volatilen Marktumfeld immer
wieder zu Auftragsverschiebungen kommen kann, die den erwarteten
Geschäftsverlauf beeinträchtigen.

Für das erste Halbjahr hat der UNIWHEELS-Konzern folgende Geschäftszahlen
erreicht:
(in Mio. EUR wenn nicht anders          1. HJ 2012*  1. HJ 2011*      +/-
angegeben)
Umsatzerlöse                                 160,4        170,9       -6%
Absatzvolumen (Mio. Stück)                     3,2          3,7      -14%
EBITDA**                                      12,7         17,2      -26%
EBITDA-Marge (% v. Umsatz)                    7,9%        10,1%   -2,2 pp
EBIT**                                         5,0          8,9     -43 %
EBIT-Marge (% v. Umsatz)                      3,1%         5,2%   -2,1 pp
* ungeprüft ** bereinigt um Sondereffekte (-1,5 Mio. in 2012 und 2,9 Mo. EUR in 2011) Gegenüber dem Rekordwert des Vorjahres von 170,9 Mio. EUR war der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2012 mit 160,4 Mio. EUR um 6% geringer. Die abgesetzte Stückzahl sank um 14% auf 3,2 Mio. verkaufte Räder, wovon 81% auf das Erstausrüstergeschäft entfielen. Ursache dafür war insbesondere die konjunkturell bedingte Abschwächung des Automobilmarktes und die damit verbundene verhaltenere Produktion der Automobilhersteller sowie eine Nachfragezurückhaltung der Handelskunden im Zubehörgeschäft (insbesondere im 2. Quartal aufgrund noch hoher Lagerbestände als Spätfolge des Wintergeschäfts). Aufgrund kontinuierlicher Maßnahmen zur Qualitäts- und Effizienzsteigerung im Fertigungsprozess sowie vor allem eines höherwertigen Produktmixes konnte die Materialaufwandsquote (in Bezug auf die Gesamtleistung) von 63,5% auf 61,9% gesenkt werden. Das EBITDA (bereinigt um Einmaleffekte) verringerte sich um 4,5 Mio. EUR auf 12,7 Mio. EUR. Der wesentliche Grund hierfür ist der Umsatzrückgang im 2. Quartal. Die Einmaleffekte in Höhe von -1,5 Mio. EUR betreffen vor allem Auflösungen von Drohverlustrückstellungen für Währungssicherungsgeschäfte, die Entkonsolidierung nicht operativer Gesellschaften und Kosten für den Abschluss der Anleiheplatzierung. Das bereinigte EBIT ging um 3,9 Mio. EUR von 8,9 Mio. EUR auf 5,0 Mio. EUR zurück. Die EBIT-Marge betrug demnach 3,1% gegenüber 5,2% im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Das Periodenergebnis betrug 1,7 Mio. EUR (Vorjahr 1,9 Mio. EUR). Zur weiteren Optimierung der Kostenflexibilität und der Effizienz der betrieblichen Prozesse hat die Geschäftsführung auf Basis einer überarbeiteten Geschäftsplanung Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet, die durch externe Berater begleitet werden. Mit Wirkung zum 07.08.2012 haben die Gesellschafter zudem Herrn Beat Zwahlen zum Geschäftsführer Strategie & Operations bestellt. Herr Zwahlen wird sich zukünftig schwerpunktmäßig um die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit und Kosteneffizienz sowie die strategische Ausrichtung kümmern. Die ergriffenen Restrukturierungsmaßnahmen werden von den Banken des UNIWHEELS-Konzerns unterstützt. In diesem Zusammenhang haben die bestehenden Banken eine Saisonlinie in Höhe von EUR 7,5 Mio. gewährt, die plangemäß mit den üblichen Einzahlungsüberschüssen aus dem Aftermarketgeschäft noch in diesem Jahr zurückgeführt wird. Im April 2011 hatte die UNIWHEELS Holding (Germany) GmbH (Emittentin) eine Unternehmensanleihe im Handelssegment Bondm der Börse Stuttgart begeben. Die mit 7,5% verzinste Anleihe (WKN A1KQ36) ist an der Börse Stuttgart handelbar. Die Anleihe ist garantiert durch die Rasch Holding Ltd. (Garantin), welche als Dachgesellschaft der UNIWHEELS Gruppe fungiert. Im Mai 2012 wurde das öffentliche Angebot bei einem Gesamt-Platzierungsvolumen von 44,5 Mio. EUR beendet. Dabei wurden im ersten Halbjahr 2012 nochmals knapp 10 Mio. EUR bei Investoren platziert. Weitere Informationen sowie den Halbjahresfinanzbericht 2012 erhalten Sie unter www.UNIWHEELSbond.com. Ausblick: Die UNIWHEELS Gruppe ist sowohl im Erstausrüstergeschäft wie auch im Zubehörgeschäft, wo sie mit ihren bekannten Marken ATS, RIAL, ALUTEC und ANZIO vertreten ist, hervorragend positioniert. Insgesamt wird die Finanz- und Ertragslage der UNIWHEELS-Gruppe wesentlich von der allgemeinen Entwicklung der Automobilbranche, insbesondere der Produktion und dem Verkauf von Fahrzeugen der europäischen Automobilhersteller und dem Zubehörgeschäft, beeinflusst. Um die Abhängigkeit vom europäischen Automobilmarkt zu verringern und weiteres Wachstum zu generieren, verstärkt UNIWHEELS auch die Geschäftsaktivitäten im Zubehörgeschäft in wichtigen Auslandsmärkten, insbesondere Wachstumsregionen wie China und Russland. Für 2012 rechnet das Unternehmen aufgrund der allgemeinen Entwicklung im Automobilsektor mit einem leichten Umsatzrückgang. Da die im zweiten Quartal eingeleiteten Maßnahmen zur Verbesserung der Kosten- und Working Capital Situation in vollem Umfang erst im Verlauf des 2. Halbjahrs 2012 greifen werden, muss im laufenden Geschäftsjahr insgesamt mit einem rückläufigen operativen Ergebnis gerechnet werden. Für 2013 geht die Geschäftsführung bei einer in etwa konstanten Marktentwicklung im Erstausrüster- und Zubehörgeschäft aufgrund der zahlreichen Neuanläufe bei den Automobilherstellern wieder von steigenden Umsätzen und einer deutlich positiveren Ergebnisentwicklung gegenüber 2012 aus. KONTAKT: Harald Jacksties Leiter Marketing und Motorsport Firmengruppe UNIWHEELS Management (Switzerland) AG Tel: +41 (0) 41 784 53 00 Mail: jacksties@ch.UNIWHEELS.com ÜBER UNS: Die UNIWHEELS Gruppe ist ein führender europäischer Hersteller von Leichtmetall-Rädern im Bereich Zubehörmarkt sowie einer der größten Räderhersteller für die Automobilindustrie. Darüber hinaus stattet die Gruppe professionelle Motorsport-Rennserien mit Hightech Rädern aus. Seit mehr als 40 Jahren produziert die Unternehmensgruppe qualitativ hochwertige Aluminiumräder im Niederdruckgussverfahren. Mit den weltweit bekannten Marken ATS, RIAL, ALUTEC und ANZIO verfügt UNIWHEELS über ein umfassendes Know-how im Zubehörmarkt, als auch über die technische Kompetenz als Erstausrüster der Automobilindustrie. Darüber hinaus bietet die UNIWHEELS Gruppe mit ihrem breit aufgestellten Markenportfolio Räder für alle Zielgruppen, von Premium bis Economy. Hocheffiziente Produktionsstandorte in Polen und Deutschland sowie das gebündelte Technologie-Know-how der Gruppenunternehmen bilden eine sichere Basis für die Weiterentwicklung der Marken und das damit verbundene Wachstum der UNIWHEELS Gruppe. 22.08.2012 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de ---------------------------------------------------------------------------

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HELMA Eigenheimbau AG: Kaufen

Die HELMA Eigenheimbau AG präsentierte für das Geschäftsjahr 2012 Rekordwerte. Auf Basis unseres DCF-Modells haben wir einen fairen Wert je Aktie von 22,75 € ermittelt. Ausgehend vom erwarteten 2013er-EPS von 1,64 € entspricht dies einem KGV von 8,4. Das Kurspotenzial beläuft sich auf nahezu 65%.

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Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA: Bekanntmachung nach Art. 4 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 2273/2003

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