Tantalus Rare Earths AG
Tantalus Rare Earths AG
- WKN: A1MMFF
- ISIN: DE000A1MMFF4
- Land: Deutschland
Nachricht vom 19.04.2011 | 16:19
Tantalus Rare Earths AG: Fortschritte in der Explorationstätigkeit
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Tantalus Rare Earths AG / Schlagwort(e): Zwischenbericht/Personalie Tantalus Rare Earths AG ('TRE'), die deutsche Explorationsfirma, welche derzeit das oberflächennahe Tantalus Seltenerdvorkommen im nordwestlichen Madagaskar (das TRE Projekt) exploriert, freut sich das folgende Update über ihre Explorationstätigkeiten bekannt zu geben: Wesentliche Feststellungen - Vorläufige Explorationsarbeiten an den tonigen Lateriten, welche die primäre Vererzung in den drei Zielgebieten überlagern, deuten auf das Vorhandensein von möglicherweise wirtschaftlich relevanten Seltenerdgehalten hin. Der Anteil der besonders wertvollen Schweren Seltenen Erden ist hoch. - Diese tonigen Laterite sind nach Ansicht des operativen Vorstandes der TRE, Wolfgang Hampel, möglicherweise vergleichbar mit den in Süd-China abgebauten seltenerdhaltigen Tonen. Es gibt erste Hinweise, zum Beispiel resultieren aus einem weitmaschigen Bodengeochemieprogramm über 20 km² im zentralen Teil der südöstlichen Intrusion, dass diese seltenerdhaltigen tonigen Laterite weite Teile der Konzession bedecken könnten. Dies muss aber erst durch eine detaillierte Exploration untersucht und bestätigt werden. - Den Bohrungen und den Aufbereitungstests an den tonigen Lateriten wird derzeit Vorrang gegeben. - Die Kernbohrungen wurden auf der primären Seltenerdvererzung fortgesetzt. Im Zielgebiet 1 - Ampasibitika - wurden bislang 7.420 m gebohrt, davon 1.420 m seit Anfang März 2011. - Die bislang erhaltenen Analysenresultate deuten auf eine sehr wahrscheinliche durchgehende Seltenerdvererzung in den oberen Verwitterungsschichten hin. Dies ist durch weitere Bohrungen zu untermauern. In einer Vielzahl von Bohrungen wurden mehrfach vererzte Abschnitte im unverwitterten Gestein angetroffen. - Herr Dr. Dominique Rakotomanana arbeitet seit dem 15. April 2011 für die madagassische Enkelgesellschaft Tantalum Rare Earth SARL. Dr. Rakotomanana hat seinen Doktortitel in Geologie am Nationalen Polytechnischen Institut von Lorraine (Nancy, Frankreich) erhalten. Seit 2004 war er für alle Belange der Geologie und Geophysik eines großen, weltbankfinanzierten Projektes ('PGRM') zuständig. Im Rahmen dieses Projektes wurde der madagassische Bergbausektor umfassend reformiert und eine exzellente, auf dem neuesten Stand der Wissenschaft stehende Datenbank erstellt, welche die Themen Geologie, mineralische Rohstoffe und Geophysik umfasst. - Wie am 28. Februar und 12. April diesen Jahres bekannt gegeben, hat das Unternehmen weitere Kapitalerhöhungen durchgeführt bzw. werden derzeit durchgeführt. Es wurden 117.650 neue Aktien gegen Bareinlagen in Höhe von 2.705.950 EUR ausgegeben. Darüber hinaus wird erwartet, dass weitere 176.247 gegen Bareinlagen in Höhe von 4.406.175 EUR in den nächsten Wochen ausgegeben werden. In einem Kommentar zu den laufenden Aktivitäten, sagte Herr Jack Lifton, Aufsichtsratsmitglied der Gesellschaft: 'Das TRE Projekt entwickelt sich zusehends zu einem Seltenerdprojekt mit potentiellem Weltklassecharakter. Unsere Entdeckung, dass die oberflächlichen tonigen Laterite unter Umständen auch mit Seltenen Erden angereichert sind, macht es unseres Wissens nach zum einzigen großen Vorkommen dieser Art außerhalb Süd-Chinas, wo der essentielle Großteil der gesuchten Schweren Seltenen Erden produziert wird. Wir sehen dies als Bonus zu der im laufenden Bohrprogramm bereits identifizierten primären Seltenerdvererzung.' 'Weitere Updates werden folgen, während wir unsere Explorationsaktivitäten in den kommenden Monaten forcieren.' Hintergrund Das TRE Projekt ist ein sich in der Frühphase befindendes Explorationsprojekt im nordwestlichen Madagaskar. Es umfasst mit Seltenen Erden, Tantal, Niob, Zirkonium und Hafnium angereicherten Gesteinsgänge und Tone, welche im Zusammenhang mit den alkalischen Ampasibitika und Tsarabariabe Intrusivkörpern stehen. Frühere Explorationsarbeiten, allen voran aerogeophysikalische Untersuchungen, haben drei vererzte Zonen identifiziert, welche von TRE als unterschiedliche Explorationsziele verfolgt werden. Die Zielgebiete wurden anhand der aeroradiometrischen Anomalien sowie durch geologische Kartierungen und Aufschlussbeprobungen definiert. Die drei Zielgebiete sind wie folgt aufgeteilt:
1. Zielgebiet 1 - Ampasibitika - dieses etwa 6 km lange Zielgebiet befindet sich an der Küste am nördlichen und östlichen Rand der Ampasibitika Intrusion. Bislang haben sich die Bohrtätigkeiten in dieser Zone konzentriert; Das Zentrum der Ampasibitika Intrusion wird von TRE als mögliches viertes Zielgebiet angesehen. Hier könnte das Stammmagma ebenfalls mit einem oder mehreren Wertmetallen angereichert sein. Die tonigen Laterite Zusätzlich zu den Bohrarbeiten an der Primärvererzung im Zielgebiet 1, hat TRE Untersuchungen zum Seltenerdpotenzial der tonigen Laterite begonnen. Diese Verwitterungsschichten überlagern die Primärvererzungen aller vier Zielgebiete. Bislang wurden die tonigen Laterite nahe Befitina (Zielgebiet 3) durch Schürfgräben, Schürfschächte und einem bodengeochemischen Programm näher untersucht. Im Zielgebiet 1 wo derzeit die Kernbohrungen erfolgen, wurden die oberflächlichen Verwitterungsdeckschichten in allen Bohrungen systematisch beprobt. Die bisherigen Ergebnisse deuten auf eine generell auftretende Seltenerdvererzung in diesen tonigen Lateriten hin. Die bislang erhaltenen Analysenergebnisse deuten auf einen mittleren Gehalt von 0.1% an Gesamtseltenerdoxiden hin. Der Anteil der Schweren Seltenerdoxide beträgt konstant ca. 20% an den Gesamtseltenerdoxiden. Ein weiteres Seltenmetall, nämlich Gallium, wird ebenfalls mit durchschnittlich 38 ppm in den tonigen Lateriten angetroffen. Die Thorium- und Urangehalte der tonigen Laterite sind besonders niedrig, mit 13 ppm für U3O8 and 67 ppm für ThO2. Darüber hinaus treten nennenswerte Gehalte an Tantal, Niob und Zirconium auf. Im Befitina Zielgebiet wurden zwei, 10 m und 9 m tiefe, Schürfschächte ausgehoben und mit senkrechten, je 50 cm langen, Schlitzproben beprobt. Auch hier sind die tonigen Laterite mit Seltenen Erden und Gallium, lokal auch mit Silber vererzt. Der maximal angetroffene Gehalt an Seltenerdoxiden beträgt 0,45%, der Mittelwert im Schürfschacht 1 beträgt 0,24 % über 3,50 m und 0.15% über 2,50 m im zweiten Schacht. Der Anteil der Schweren Seltenerdoxiden am Gesamtseltenerdoxidanteil beträgt 22% im ersten Schacht und 27% im zweiten Schacht. In den tieferen Verwitterungsschichten gehen die Seltenerdgehalte auf 200 bis 600 ppm zurück. Die Galliumgehalte betragen durchschnittlich 61 ppm in Schacht 1 und 55 ppm in Schacht 2. Im ersten Schürfschacht wurde auch eine schwache Silbervererzung mir durchschnittlich 2 ppm über 3 m angetroffen. Die Uran- und Thoriumgehalte sind wiederum niedrig, mit 59 ppm U3O8 und 321 ppm ThO2. in Schacht 1 und 46 ppm U3O8 und 245 ppm ThO2 in Schacht 2. Die Vorstände sind zuversichtlich, dass diese tonigen Laterite möglicherweise vergleichbar zu jenen seltenerdhaltigen Tonen sind, wie sie in Süd-China abgebaut werden. Es gibt erste Hinweise, zum Beispiel resultieren aus einem weitmaschigen Bodengeochemieprogramm über 20 km² im zentralen Teil der südöstlichen Intrusion, dass diese seltenerdhaltigen tonigen Laterite weite Teile der Konzession bedecken könnten. Dies muss aber erst durch detaillierte Exploration untersucht und bestätigt werden. TRE plant vor allem während der Trockenzeit, wenn der Zugang einfacher wird, die potentiell höffigen Gebiete mit flachen Bohrungen intensiv abzudecken. Als Teil der langfristig angelegten Strategie, prüft der Vorstand derzeit verschiedene Möglichkeiten mit welchen TRE ein besseres Verständnis im Hinblick auf die Eigenschaften und die Technik der Gewinnung der vorgefundenen seltenen Erden erhält. Diesbezüglich hat TRE mineralogische und metallurgische Studien in Auftrag gegeben, um die Charakteristika der seltenerdhaltigen tonigen Laterite näher zu bestimmen und kostengünstige Extraktionsverfahren, wie zum Beispiel Haufenlaugung, zu entwickeln. Neben den Seltenen Erden könnte auch Gallium gewonnen werden. Kernbohrungen Die Kernbohrungen im Zielgebiet 1 wurden weitergeführt. Seit dem Beginn der Bohrkampagne wurden insgesamt 97 Bohrungen und 7.420 m abgeteuft. Seit dem 3. März konnten weitere 1.420 m gebohrt werden. Aufgrund technischer Schwierigkeiten mit einer Kernbohranlage hat sich der Bohrfortschritt seit Ende März verlangsamt. Die Reparatur der Anlage wird gegenwärtig durchgeführt und innerhalb der nächsten Tage wird der Betrieb wieder aufgenommen. Das anfängliche Bohrraster von 400 m x 100 m wird jetzt auf 200 m x 50 m verdichtet. Die neuen Bohrungen konzentrieren sich auf einen ca. 2.600 m langen Abschnitt der 6.000 m langen und bis zu 700 m breiten radiometrischen Anomalie. Basierend auf den bisherigen Ergebnissen gehen wir davon aus, hier die mächtigsten vererzten Gänge und assoziierten Skarne anzutreffen. Bis dato wurden die Analysenergebnisse für 63 Kernbohrungen von Alschemex, Johannesburg und Vancouver, erhalten. Das Standardverfahren für alle Kernproben ist wie folgt: Alle Kerne werden fotografiert und detailliert beschrieben. Die vermutlich vererzten Abschnitte werden der Länge nach halbiert, bei 140 C zwei Stunden lang getrocknet und danach in einem Backenbrecher bis auf <2 mm gebrochen und homogenisiert. Von jeder Probe werden 250g bis 350 g mittels eines Probenteilers gesplittet. Die Proben gehen per Luftfracht zu Alschemex, Johannesburg, wo sie nach nochmaligem Trocknen analysenfein (85% <75 µm) aufgemahlen werden. Von dort gehen die Proben zu Alschemex, Vancouver, wo sie mit Lithiumtetraborat aufgeschmolzen und anschließend mit Säure aufgelöst werden. 38 verschiedene Elemente werden dann per ICP-MS (Alschemex Code ME-MS-81) gemessen. Besonders stark vererzte Proben, bei denen eines oder mehrere Elemente Gehalte über der oberen Nachweisgrenze aufweist, werden nochmals mit anderen Analysenverfahren (ME-MS-81h oder ME-XRF10) gemessen. Zur Qualitätskontrolle werden allen Probensendungen routinemäßig 8% Kontrollproben bestehend aus Blindproben, Doppelproben und Standardproben, beigefügt. Die bislang erhaltenen Analysenergebnisse deuten darauf hin, dass die oberflächliche Verwitterungsschicht durchgehend mit Seltenen Erden vererzt ist (siehe oben) und dass viele Bohrungen mehrfach vererzte Gänge im unverwitterten Nebengestein durchteuft haben. Die Vererzungen einiger Bohrlöcher scheint geringmächtig zu sein. Diese Bohrkerne werden gegenwärtig nochmals untersucht, bislang noch nicht beprobte Abschnitte werden zu Alschemex zur Analyse geschickt. Die Seltenerdvererzung ist nicht sehr hochgradig aber recht einheitlich. Aufgrund der Erzmineralogie der Zusammensetzung des Nebengesteins geht der operative Vorstand, Wolfgang Hampel, davon aus, dass die Seltenen Erden mittels konventioneller Laugung gewonnen werden können bevor die unlöslichen Erzanteile durch gravitative Methoden und/oder Flotation angereichert werden können. Erste Aufbereitungstests beginnen in wenigen Wochen. Dr. Dominique Rakotomanana TRE freut sich bekanntgeben zu können, dass Herr Dr. Dominique Rakotomanana seit dem 15. April 2011 für die madagassische Tochterfirma arbeitet. Dr. Rakotomanana hat seinen Doktor in Geologie am Nationalen Polytechnischen Institut von Lorraine (Nancy, Frankreich) gemacht. Seit 2004 war er für alle Belange der Geologie und Geophysik eines großen, weltbankfinanzierten Projektes ('PGRM') zuständig. Im Rahmen dieses Projektes wurde der madagassische Bergbausektor umfassend reformiert und eine exzellente, auf dem neuesten Stand der Wissenschaft stehende Datenbank erstellt, welche die Themen Geologie, mineralische Rohstoffe und Geophysik umfasst. Vor dieser Tätigkeit war Herr Dr. Rakotomanana für 21 Jahre Geologe bei OMNIS, einer staatlichen Firma, welche die Aufgabe hat, den madagassischen Bergbau- und Kohlenwasserstoffsektor zu fördern und zu entwickeln. Im Laufe seiner Karriere hat er eine Vielzahl unterschiedlicher Rohstoffvorkommen bearbeitet, unter anderem auch die Seltenerdvorkommen von Zentralmadagaskar. Herr Dr. Rakotomanana ist ein profunder Kenner der madagassischen Geologie und Metallogenese und wird die Effektivität unserer Explorationstätigkeiten auf der Tantalus Konzession und möglicherweise anderswo, deutlich erhöhen. Übersichtstabelle der Gehalte an Seltenerdoxiden (SEO), Schweren Seltenerdoxiden (SSEO), Gallium (Ga), Uranoxid (U3O8) und Thoriumoxid (ThO2) in den tonigen Lateriten der Kernbohrungen im Zielgebiet 1.
Übersichtstabelle der Gehalte an Seltenerdoxiden (SEO), Schweren Seltenerdoxiden (SSEO), Gallium (Ga), Silber (Ag), Uranoxid (U3O8) und Thoriumoxid (ThO2) in den tonigen Lateriten der Schlitzproben im Zielgebiet 3.
Übersichtstabelle der gewichteten Gehalte an Seltenerdoxiden (SEO), Schweren Seltenerdoxiden (SSEO), Nioboxid (Nb2O5), Tantaloxid (Ta2O5), Zirconiumoxid (ZrO2), Hafniumoxid (HfO2), Gallium (Ga), Zinn (Sn), Silber (Ag), Uranoxid (U3O8) und Thoriumoxid (ThO2) in den Kernbohrungen im Zielgebiet 1.
Ende der Corporate News 19.04.2011 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap-medientreff.de und http://www.dgap.de |
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