Manz AG

  • WKN: A0JQ5U
  • ISIN: DE000A0JQ5U3
  • Land: Deutschland

Nachricht vom 15.11.2011 | 07:57

Manz plant Innovationslinie für CIGS-Module von Würth Solar zu übernehmen


Manz AG / Schlagwort(e): Fusionen & Übernahmen

15.11.2011 / 07:57

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- Konsequente Weiterentwicklung der erfolgreichen Zusammenarbeit:
Vollständige CIGS-Lizenzen und Know-how gehen auf Manz über
- CIGS-Technologie kann durch Betrieb der Innovationslinie schneller
vorangetrieben werden
- Abschluss der Übernahme soll bereits Anfang 2012 erfolgen

Reutlingen, 15. November 2011 - Die Manz AG, einer der weltweit führenden
Anbieter von Produktionssystemen für die Photovoltaik- und Flat Panel
Display (FPD)-Industrie, hat eine Absichtserklärung zur Übernahme der
Innovationslinie für CIGS-Solarmodule von Würth Solar in Schwäbisch Hall
unterzeichnet. Im Zuge dessen plant Manz, die bisherige Produktionsstätte
und insgesamt 116 Würth Solar-Mitarbeiter in den eigenen Konzern zu
integrieren. Ziel ist es, eine Innovationsfabrik zu etablieren, deren
Schwerpunkt auf der schnellen Weiterentwicklung der bereits heute führenden
CIGS-Technologie liegt. Diese hat das Potenzial, die geringsten Kosten pro
Watt im Vergleich zu allen anderen Technologien aufzuweisen und somit die
aktuellen Marktanforderungen bestens zu bedienen. Die F&E-Aktivitäten
werden auch zukünftig vom Zentrum für Sonnenenergie- und
Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) intensiv begleitet. Der
Abschluss der Übernahme wird voraussichtlich Anfang 2012 erfolgen.

Der Schritt stellt somit die konsequente Weiterentwicklung der langjährigen
und erfolgreichen Zusammenarbeit dar. Bislang wurde die Linie sowohl von
Würth Solar für die Produktion von CIGS-Modulen als auch von Manz im Rahmen
eines Lizenzierungs- und Kooperationsvertrag für die Weiterentwicklung der
CIGS-Systemlösungen genutzt. Mit der neuen Vereinbarung soll die Linie
zukünftig ausschließlich Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten dienen.
Dadurch kann die Weiterentwicklung der Technologie mit deutlich höherer
Geschwindigkeit vorangetrieben und das enorme Potenzial der
CIGS-Technologie zur Kostensenkung und Effizienzsteigerung voll
ausgeschöpft werden. Manz leistet somit einen signifikanten Beitrag, die
Kosten pro Watt schnell zu reduzieren - eines der zentralen Themen in der
Photovoltaik-Industrie. Auch können die bislang geplanten Meilensteine
früher als geplant erreicht werden. Dazu zählen die Optimierung der
Herstellungsprozesse, die Erhöhung des Wirkungsgrads, die Einsparung von
Material und damit die Reduktion der Produktionskosten. Damit wird die Manz
AG ihrer technologischen Vorreiterrolle in der PV-Industrie gerecht und
bietet den weltweiten Solar-Herstellern eine wirtschaftlich attraktive
Produktionslösung.

Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz AG, erläutert die Bedeutung der
Übernahme für das Unternehmen: 'Mit dem Betrieb einer eigenen
Forschungslinie sind wir in der Lage, unsere Innovationen direkt im
laufenden Produktionsbetrieb zu qualifizieren. Im Gegensatz zu einer
herkömmlichen Pilotlinie wird unsere Innovationslinie mit einer Kapazität
von bis zu 6 MWp deutlich mehr Solarmodule herstellen, die auch in Zukunft
durch Würth Solar vertrieben werden.' Manz ergänzt: 'Die nun getroffene
Vereinbarung ist die richtige Antwort auf die Anforderungen des
Solarmarktes. Wir sind fest davon überzeugt, dass sich die CIGS-Technologie
auf Grund ihres hohen Kostensenkungspotenzials mittelfristig am Markt
durchsetzen wird. Innerhalb von kurzer Zeit haben wir gemeinsam mit Würth
und dem ZSW ein Weltrekordmodul mit einem Apertur-Wirkungsgrad von 15,1% im
Produktionsformat entwickelt. Mit der nun entstehenden
CIGS-Innovationslinie können wir die Entwicklungsgeschwindigkeit weiter
beschleunigen und somit unseren Technologievorsprung weiter ausbauen.'

Die Übernahme der Produktionsstätte soll für Manz ohne weitere Einmalkosten
erfolgen. Gleichzeitig gehen auch die Lizenzen für die CIGS-Technologie
uneingeschränkt an die Gesellschaft über. Der im Jahr 2010 geschlossene
Know-how Lizenzierungs- und Kooperationsvertrags wird mit Abschluss der
neuen Vereinbarung abgelöst. Im Gegenzug übernimmt Manz den überwiegenden
Teil der laufenden Kosten für den Betrieb der Linie. Würth Solar fokussiert
sich mit diesem Schritt vollständig auf ihre Kernkompetenz - den Vertrieb
von Photovoltaik-Systemen und -Komponenten sowie kompletter
Photovoltaikanlagen und schlüsselfertiger Solarkraftwerke.

'Insgesamt haben wir eine optimale Lösung erarbeitet, um der
CIGS-Technologie noch schneller zum Durchbruch verhelfen zu können. Wir
freuen uns insbesondere, dass wir unser Know-how mit dem der Mitarbeiter am
Standort Schwäbisch Hall bündeln und damit als High-Tech-Maschinenbauer
neue Maßstäbe für die CIGS-Technologie setzen werden', erklärt Dieter Manz.


Manz AG - passion for efficiency

Die Manz AG in Reutlingen/Deutschland (ISIN: DE000A0JQ5U3) ist ein weltweit
führender Hightech-Maschinenbauer. Das 1987 gegründete Unternehmen hat sich
in den vergangenen Jahren vom Automatisierungsspezialisten zum Anbieter
integrierter Produktionslinien für kristalline Solarzellen und
Dünnschicht-Solarmodule und auch die Herstellung von Flachbildschirmen
entwickelt. Ein neues Geschäftsfeld ist die Entwicklung und Fertigung von
Produktionssystemen für Lithium-Ionen-Batterien. Die von Gründer Dieter
Manz geführte und seit 2006 in Deutschland börsennotierte Firmengruppe
produziert derzeit in Deutschland, China, Taiwan, der Slowakei und Ungarn.
Die Manz AG beschäftigte zum Ende des dritten Quartals 2011 rund 1.950
Mitarbeiter, davon über 900 in Asien. Mit dem neuen Claim 'passion for
efficiency - Effizienz durch Leidenschaft' geben die Manz-Ingenieure das
Leistungs¬versprechen, ihren in wichtigen Zukunftsbranchen tätigen Kunden
immer effizientere Produktionsanlagen anzubieten.


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cometis AG
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Tel.: +49 (0)611 - 205855-15
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Sprache:        Deutsch                                                
Unternehmen:    Manz AG                                                
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WKN:            A0JQ5U                                                 
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                Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, München, Stuttgart  
 
 
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146300 15.11.2011                                                      

Anleihe im Fokus

8,25% Maritim-Offshore-Anleihe

Die besicherte Maritim-Offshore-Anleihe (WKN A1MLY9 / ISIN DE000A1MLY97) mit einem Volumen von bis zu € 25 Mio. und einem Zinssatz von 8,25% kann ab dem 21. Mai 2012 gezeichnet werden.
Die Laufzeit der Anleihe beträgt 2,5 Jahre, der Kupon wird halbjährlich bezahlt.

Event im Fokus

13. MKK

13. MKK - Münchner Kapitalmarkt Konferenz
am 23. & 24. Mai 2012
Über 20 Gesellschaften aus dem Small- und Mid-Cap Bereich präsentieren sich
im SOFITEL Munich Bayerpost

GBC-Fokusbox

HELMA Eigenheimbau: Rekordwerte

Im abgelaufenen Geschäftsjahr legte HELMA Eigenheimbau AG bei der Umsatz– und Ergebnisdynamik deutlich zu und erreichte damit neue Rekordwerte. Auf Basis unseres DCF-Modells haben wir einen 2012er fairen Unternehmenswert von 19 € je Aktie ermittelt. Unser Rating lautet „KAUFEN“.

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Original-Research: Kinghero AG (von GBC AG): Kaufen

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