E.ON AG

  • WKN: ENAG99
  • ISIN: DE000ENAG999
  • Land: Germany

Nachricht vom 09.11.2011 | 07:30

E.ON AG: E.ON setzt Konsolidierung fort


E.ON AG / Schlagwort(e): Zwischenbericht

09.11.2011 / 07:30

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E.ON setzt Konsolidierung fort

Adjusted EBITDA liegt mit 6,6 Milliarden Euro um 39 Prozent unter Vorjahr,
bereinigter Konzernüberschuss mit 1,6 Milliarden Euro um 64 Prozent
geringer gegenüber Vorjahr

Konsequenter Ausbau der Wachstumsgeschäfte Erneuerbare Energien,
Gasförderung und Erzeugung in Russland

Ausblick 2011 bestätigt: Adjusted EBITDA zwischen 9,1 und 9,8 Milliarden
Euro und bereinigter Konzernüberschuss zwischen 2,1 und 2,6 Milliarden Euro
erwartet

Weiterhin Zieldividende für 2011 von 1,00 Euro geplant

Die Geschäftsentwicklung von E.ON liegt nach neun Monaten im Rahmen der
Erwartungen. Der Umsatz stieg zum Ende des dritten Quartals mit rund 78
Milliarden Euro um 21 Prozent über den Wert des Vorjahres. Grund hierfür
waren insbesondere höhere Umsätze im Handelsgeschäft. Das Adjusted EBITDA
liegt hingegen mit rund 6,6 Milliarden Euro 39 Prozent unter dem
Vorjahreswert. Dieser Rückgang hat im Wesentlichen drei Gründe: Erstens
belasten die vorzeitige Abschaltung deutscher Kernkraftwerke und die
Kernbrennstoffsteuer das Ergebnis mit rund 2,3 Milliarden Euro, zweitens
liegt das Ergebnis im Gashandelsgeschäft wegen des weiterhin anhaltenden
Margendrucks rund 0,8 Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert. Drittens
belasten in Großbritannien gestiegene Einkaufspreise im Vertriebsgeschäft
sowie der Verkauf von Central Networks das Ergebnis gegenüber 2010 mit rund
0,5 Milliarden Euro.

Positiv hat sich erneut das Ergebnis in den Segmenten Erneuerbare Energien,
Gas Upstream und im russischen Stromgeschäft entwickelt: Im Bereich
Erneuerbare Energien konnte das Ergebnis erneut um 19 Prozent auf rund 1,1
Milliarden Euro gesteigert werden, vor allem Dank des Anstiegs der
installierten Leistung im Wind­geschäft. Die Gasförderung profitiert von
gestiegenen Marktpreisen und trägt mit rund 0,6 Milliarden Euro etwa 22
Prozent mehr zum Ergebnis bei als im Vorjahr. In Russland stieg das
Ergebnis um 39 Prozent auf rund 0,4 Milliarden Euro, hier wirken
insbesondere ein Anstieg der Erzeugungskapazitäten und die Verbesserung der
Strommarge.

Der bereinigte Konzernüberschuss lag zum Ende des dritten Quartals bei rund
1,6 Milliarden Euro und damit 64 Prozent unter dem Vorjahreswert. Im
Wesentlichen wirkt hierbei der Rückgang des EBITDA. Die Abschreibungen
liegen auf Vorjahres­niveau, das wirtschaftliche Zinsergebnis verbessert
sich auf Grund der niedrigeren Nettoverschuldung deutlich. Die
Investitionen in Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte und Beteiligungen
belaufen sich nach drei Quartalen auf rund 4,1 Milliarden Euro- etwa 1,4
Milliarden Euro weniger als im Vorjahr.

Der operative Cashflow lag mit 4,5 Milliarden Euro deutlich unter dem
Vorjahreswert von 9,2 Milliarden Euro. Wesentliche Gründe für den Rückgang
waren zahlungs­wirksame Effekte im Zusammenhang mit dem Rückgang des
Adjusted EBITDA, ein negativer Einmaleffekt aufgrund des Nachfundings des
Pensionsvermögens vor allem in Großbritannien und insgesamt negative
Effekte im Working Capital. Insbesondere geringere Zahlungen im Rahmen der
Förderungen neuer Windparks in den USA aufgrund rückläufiger
Inbetriebnahmen sowie Veränderungen des Working Capital bei unseren
globalen Einheiten Handel und Gas wirkten sich negativ aus.

Die wirtschaftliche Nettoverschuldung des E.ON-Konzerns lag zum
30. September 2011 bei rund 34,5 Milliarden Euro, die Nettofinanzposition
bei rund 17 Milliarden Euro. Beide Werte bleiben gegenüber dem Stand zum
Halbjahr weitestgehend unverändert, liegen aber deutlich unter dem Stand
des Vorjahres. Hierzu trägt vor allem die konsequente Umsetzung des
Desinvestitionsprogramms bei. Seit November 2010 hat E.ON Geschäfte im Wert
von gut 9 Milliarden Euro abgegeben.

Der Ausblick für das Gesamtjahr 2011 bleibt unverändert. E.ON erwartet
weiterhin ein Adjusted EBITDA zwischen 9,1 und 9,8 Milliarden Euro und
einen bereinigten Konzernüberschuss zwischen 2,1 und 2,6 Milliarden Euro.
Das Unternehmen plant daher, für das Jahr 2011 weiterhin eine Dividende von
1,00 Euro pro Aktie auszuschütten.

Konsequenter Ausbau der Wachstumsfelder

Im operativen Geschäft hat E.ON in den vergangenen Monaten wichtige
Meilensteine beim Ausbau von Wachstumsfeldern erreicht: Im Bereich
Erneuerbare Energien hat E.ON in den USA das Windenergie-Portfolio auf über
2.000 Megawatt ausgebaut und die installierte Leistung somit innerhalb von
nur zwei Jahren mehr als verdoppelt. E.ON gehört nun zu den Top 5 der
Windenergieerzeuger im US-amerikanischen Markt. In Russland ging mit dem
Gas- und Dampfkraftwerk Yaiva ein weiterer moderner Kraftwerksblock von 400
Megawatt in Betrieb, so dass E.ON im wachstumsstarken russischen Strommarkt
jetzt über rund 10.500 Megawatt Kraftwerksleistung verfügt. In Deutschland
setzt E.ON mit der Inbetriebnahme des Gas- und Dampfkraftwerks Ulrich
Hartmann in Irsching internationale Maßstäbe für eine effiziente und
klimaverträgliche Stromproduktion. Und durch einen Gasfund in der
britischen Nordsee konnte der Bereich Gas Upstream einen weiteren Schritt
zur erfolgreichen Entwicklung dieses Wachstumsgeschäfts machen.

Effizienzverbesserungen im Plan

Bei der Umsetzung des Effizienzsteigerungsprogramms E.ON 2.0 liegt das
Unternehmen im Plan. Um seine mittel- und langfristige strategische
Handlungs­fähigkeit zu erhalten und das Unternehmen gegen die derzeit
schwer kalkulierbaren Risiken der internationalen Wirtschafts- und
Finanzentwicklung zu schützen, setzt E.ON bewusst auf die Stärkung der
Effizienz. Bis spätestens 2015 will E.ON die beeinflussbaren Kosten von
derzeit circa 11 Milliarden Euro auf 9,5 Milliarden Euro senken. Konkrete
Maßnahmen, darunter die Straffung der Konzernleitung und die Neuausrichtung
des Deutschlandgeschäftes sowie die Zusammenführung der Gas- und
Handelseinheiten in einer Gesellschaft, werden derzeit detailliert und
sollen im Dezember im Aufsichtsrat vorgestellt werden.

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Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft
gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der
Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren
Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken
und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die
tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung
der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen
abweichen. Die E.ON AG beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei
Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und
an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.


Ende der Corporate News

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Sprache:        Deutsch                                             
Unternehmen:    E.ON AG                                             
                E.ON-Platz 1                                        
                40479 Düsseldorf                                    
                Deutschland                                         
Telefon:        +49 (0)211 4579-0                                   
Fax:            +49 (0)211 45 79-5 01                               
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WKN:            ENAG99                                              
Börsen:         Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt  
                (Prime Standard), Hamburg, Hannover, München,       
                Stuttgart; Terminbörse EUREX; Mailand               
 
 
Ende der Mitteilung    DGAP News-Service  
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Anleihe im Fokus

8,25% Maritim-Offshore-Anleihe

Die besicherte Maritim-Offshore-Anleihe (WKN A1MLY9 / ISIN DE000A1MLY97) mit einem Volumen von bis zu € 25 Mio. und einem Zinssatz von 8,25% kann ab dem 21. Mai 2012 gezeichnet werden.
Die Laufzeit der Anleihe beträgt 2,5 Jahre, der Kupon wird halbjährlich bezahlt.

Event im Fokus

13. MKK

13. MKK - Münchner Kapitalmarkt Konferenz
am 23. & 24. Mai 2012
Über 20 Gesellschaften aus dem Small- und Mid-Cap Bereich präsentieren sich
im SOFITEL Munich Bayerpost

GBC-Fokusbox

HELMA Eigenheimbau: Rekordwerte

Im abgelaufenen Geschäftsjahr legte HELMA Eigenheimbau AG bei der Umsatz– und Ergebnisdynamik deutlich zu und erreichte damit neue Rekordwerte. Auf Basis unseres DCF-Modells haben wir einen 2012er fairen Unternehmenswert von 19 € je Aktie ermittelt. Unser Rating lautet „KAUFEN“.

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SAP AG: SAP erweitert Cloud-Geschäft mit Akquisition von Ariba

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