Baader Bank AG

  • WKN: 508810
  • ISIN: DE0005088108
  • Land: Germany

Nachricht vom 12.10.2011 | 08:00

Baader Bank AG: Baader Bank spürt Auswirkungen der Staatsschuldenkrise


Baader Bank AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Quartalsergebnis

12.10.2011 / 08:00

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Die Baader Bank AG hat im 3. Quartal 2011 die Auswirkungen der
internationalen Staatsschuldenkrise zu spüren bekommen. 'Wir bewegen uns in
politisch beeinflussten  Kapitalmärkten, die schwer einzuschätzen sind',
sagte Uto Baader, Vorsitzender des Vorstands der Baader Bank AG in
Unterschleißheim.

Insbesondere Abschreibungen auf Wertpapiere führten im Berichtszeitraum bei
der Baader Bank zu einem Rückgang des Handelsergebnisses von 13,3 Mio. auf
8,2 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres, so dass im
Neunmonatsvergleich ein Minus von 20,8 Prozent auf 35,3 Mio. Euro zu Buche
schlägt. Dagegen konnte das Provisionsergebnis mit 7,6 Mio. Euro sowohl im
Quartals- als auch mit 25,5 Mio. Euro im Neunmonatsvergleich konstant
gehalten werden. Dies ist vor allem auf die erfolgreiche Entwicklung des
Investment Bankings zurückzuführen. Im Übrigen wird das Ergebnis durch
Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagebuchs gemäß dem strengen
Niederstwertprinzip belastet.

Insgesamt ergibt sich für das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
im 3. Quartal ein Minus von 9,0 Mio. Euro (3. Quartal 2010: 1,9 Mio.). Im
Neunmonatsvergleich ging das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
auf minus 3,8 Mio. Euro gegenüber 8,0 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum
zurück. Das Nachsteuerergebnis reduzierte sich von Juli bis September auf
minus 9,3 Mio. Euro (3. Quartal 2010: 1,1 Mio.), womit sich für die ersten
neun Monate des laufenden Jahres ein Ergebnis nach Steuern von minus 4,4
Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 11,9 Mio.) errechnet.

In der Zunahme des Verwaltungsaufwands in den ersten neun Monaten 2011
spiegelt sich der  Ausbau des Investment Bankings wider. 'Dieser Aufwand
ist daher als Investition in die Zukunft zu betrachten', sagte Baader. Der
Verwaltungsaufwand lag von Juli bis September 2011 mit 19,5 Mio. Euro
leicht über dem des Vorjahresquartals (19,0 Mio.). Im Neunmonatsvergleich
ergibt sich hier eine Steigerung von 59,1 Mio. auf 63,8 Mio. Euro.

Der Konzern verfügte zum 30.9.2011 über ein Eigenkapital in Höhe von 100,1
Mio. Euro (31.12.2010: 110,3). Das Ergebnis je Aktie beträgt in den ersten
neun Monaten des Jahres minus 0,10 Euro gegenüber 0,26 Euro im
Vorjahreszeitraum.

Per 30.9.2011 waren im Konzern 412 Mitarbeiter (30.9.2010: 367)
beschäftigt.


                               1.1.-       1.1.-            Q3      Q3
Kennzahlen in Mio. Euro        30.9.2011   30.9.2010        2011    2010
Zinsergebnis                         4,7         4,1         1,7     1,3
Provisionsergebnis                  25,5        26,0         7,6     7,7
Handelsergebnis                     35,3        44,6         8,2    13,3
Verwaltungsaufwand                - 63,8      - 59,1      - 19,5  - 19,0
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit                 - 3,8         8,0       - 9,0     1,9
Ergebnis nach Steuern              - 4,4        11,9       - 9,3     1,4


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