STADA Arzneimittel AG

  • WKN: 725180
  • ISIN: DE0007251803
  • Land: Deutschland

Nachricht vom 07.08.2012 | 11:10

STADA: Verkauf von zwei russischen Produktionsstätten im Rahmen der Produktions-Restrukturierung gemäß 'STADA - build the future' noch für Q3/2012 erwartet


STADA Arzneimittel AG  / Schlagwort(e): Sonstiges

07.08.2012 11:10

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Bad Vilbel, 07.08.2012 - Die STADA Arzneimittel AG (im Folgenden 'STADA'),
Bad Vilbel, erwartet noch für das laufende 3. Quartal 2012 einen Verkauf
von zwei russischen Produktionsstätten. Auf einer gemeinsamen Sitzung von
Vorstand und Aufsichtsrat haben beide Gremien einem solchen Verkauf heute
zugestimmt. Basis für diese Entscheidung ist ein weitgehend
unterschriftsreifer Vertrag, nach dem alle Vermögensgegenstände der beiden
russischen Produktionsstätten über einen Verkauf von STADA's indirekt
gehaltenen hundertprozentigen Tochtergesellschaften OOO Makiz Pharma,
Moskau, und der OOO Skopin Pharmaceutical Plant, Ryazanskaya obl., im
Rahmen eines teilweisen Management-Buy-outs an die LLC DMN Invest, Moskau,
(in Gründung) übergehen. Nach der heutigen Entscheidung der STADA-Gremien
wird eine baldige Unterzeichnung dieses Vertrags sowie begleitender
temporärer Service- und Dienstleistungsverträge im laufenden 3. Quartal
2012 erwartet.

Im Rahmen dieser Veräußerung, die einen weiteren wesentlichen Schritt der
Produktions-Restrukturierung im Rahmen des in 2010 eingeleiteten
konzernweiten Kosteneffizienzprogramms 'STADA - build the future' darstellt
(vgl. Ad-hoc-Meldung der Gesellschaft vom 07.06.2010 sowie
STADA-Geschäftsbericht 2011), entsteht für STADA eine einmalige
Ertragsbelastung in Höhe von circa 9,0 Millionen Euro vor Steuern
beziehungsweise circa 7,2 Millionen Euro nach Steuern, die STADA im 3.
Quartal 2012 als einmaligen Sondereffekt ausweisen wird. Diese Belastung
liegt unterhalb der ursprünglich im Rahmen von 'STADA - build the Future'
für die russische Produktions-Restrukturierung vorgesehenen Aufwendungen.

Die Fertigung aller Produkte, die zur Zeit in den beiden zum Verkauf
vorgesehenen russischen Produktionsstätten für den STADA-Konzern
hergestellt werden, wird im Rahmen von einem bereits eingeleiteten Programm
sukzessive bis voraussichtlich Ende 2014 in bestehende andere russische
STADA-Produktionsstätten verlagert, deren Auslastung und Kostenstruktur
damit mittelfristig maßgeblich verbessert wird. Für in diesem
Übergangszeitraum zunächst noch in den verkauften Produktionsstätten
gefertigte Produkte für russische STADA-Vertriebsgesellschaften werden
umfangreiche Liefer- und Serviceverträge mit dem Käufer eine weitere
Belieferung für den von STADA benötigten Zeitraum und in weitgehender
Anlehnung an die STADA-interne Transferpreisstruktur sicherstellen.

Die Transaktion wird nach Unterschrift noch unter verschiedenen
Vollzugsbedingungen stehen. Der Vollzug der Veräußerung wird für das 4.
Quartal 2012 angestrebt. Im Rahmen des Vollzugs werden als Teil der
Restrukturierung unmittelbar circa 182 Vollzeitstellen in den
STADA-Produktionsgesellschaften an den Standorten der beiden verkauften
Produktionsstätten abgebaut und die Betroffenen zukünftig vom Käufer zu
bisherigen Bedingungen beschäftigt werden. Im Rahmen der Transaktion wird
der Käufer zudem die vertragliche Verpflichtung für weitere bis zu circa
200 Vollzeitstellen übernehmen, die an den Standorten der beiden verkauften
Produktionsstätten zunächst zur Absicherung der laufenden
Produktionstransfers bei den lokalen STADA-Tochtergesellschaften
verbleiben, so dass allen Betroffenen bei Beendigung ihres
Arbeitsverhältnisses mit den lokalen STADA-Tochtergesellschaften spätestens
nach Abschluss der Transfers jeweils eine Beschäftigung zu den bisherigen
Bedingungen angeboten wird. Aus diesem Personalabbau könnten STADA bis Ende
2014 weitere einmalige Belastungen von bis zu 2 Millionen Euro entstehen,
für die jedoch aus heutiger Sicht ein Gesamtbetrag von deutlich unter 1
Million Euro angenommen wird.

Durch den Verkauf der russischen Fabriken wird STADA ein wesentliches
Restrukturierungsziel des 'STADA - build the future'-Programms, nämlich
circa 10 Prozent des Belegschaftsstands von 2010 (entsprechend circa 800
Vollzeitstellen) konzernweit bis Ende 2013 abzubauen, voraussichtlich
bereits im laufenden Geschäftsjahr 2012 vorzeitig erreichen.

Weitere Informationen: 
STADA Arzneimittel AG / Unternehmenskommunikation / Stadastraße 2-18 /
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Tel.: +49(0) 6101 603-113 / Fax: +49(0) 6101 603-506 / E-Mail:
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Oder besuchen Sie uns im Internet unter www.stada.de


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              Freiverkehr in Berlin, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart
 
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