Volkswagen AG

  • WKN: 766403
  • ISIN: DE0007664039
  • Land: Germany

Nachricht vom 08.09.2011 | 20:10

VOLKSWAGEN AG: Verschmelzung der Volkswagen Aktiengesellschaft und Porsche Automobil Holding SE im Zeitplan der Grundlagenvereinbarung nicht mehr zu erwarten


VOLKSWAGEN AG  / Schlagwort(e): Sonstiges

08.09.2011 20:10

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Verschmelzung der Volkswagen Aktiengesellschaft und Porsche 
Automobil Holding SE im Zeitplan der Grundlagenvereinbarung nicht 
mehr zu erwarten 
  
Ziel des integrierten Automobilkonzerns mit Porsche unverändert
  
Der Vorstand der Volkswagen Aktiengesellschaft ist nach Gesprächen 
mit der Porsche Automobil Holding SE (Porsche SE) zu der 
Überzeugung gelangt, dass die angestrebte Verschmelzung mit der 
Porsche SE innerhalb des in der Grundlagenvereinbarung vorgesehenen 
Zeitrahmens nicht umsetzbar ist. Alle Beteiligten halten dennoch an 
dem Ziel fest, den integrierten Automobilkonzern mit Porsche zu 
schaffen und sind davon überzeugt, dass dies gelingen wird.  
  
Aufgrund der noch immer bestehenden rechtlichen Hürden ist eine 
Quantifizierung der wirtschaftlichen Risiken im Rahmen einer 
Verschmelzung und damit eine Bewertung der Porsche SE für die 
Ermittlung des Austauschverhältnisses aus Sicht von Volkswagen zum 
gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich. Die Unsicherheiten ergeben 
sich insbesondere aus den laufenden Verfahren beziehungsweise 
Klagen gegen die Porsche SE in Deutschland und den USA wegen 
behaupteter Marktmanipulation. Nach derzeitigen Erkenntnissen ist 
es nicht mehr zu erwarten, dass diese rechtlichen Hürden 
rechtzeitig aus dem Weg geräumt werden. Zu der Einschätzung des 
Vorstands hat auch eine Indikation der Staatsanwaltschaft Stuttgart 
zur Dauer des Ermittlungsverfahrens beigetragen. 
  
Da nach Überzeugung des Vorstands die für die Verschmelzung der 
Porsche SE auf die Volkswagen AG notwendigen Hauptversammlungs-
beschlüsse bis zu dem in der Grundlagenvereinbarung vorgesehenen 
Termin Ende 2011 nicht mehr gefasst werden können, wird die 
Aktualisierung der Bewertung der Put-/Call-Rechte bezüglich der 
Porsche Zwischenholding GmbH im Abschluss zum 30. September 2011 
voraussichtlich zu einem deutlich positiven Ertrag im 
Finanzergebnis der Volkswagen AG führen.
  
In den kommenden Wochen wird der Vorstand der Volkswagen AG 
analysieren, ob neben den in der Grundlagenvereinbarung fest 
vereinbarten Put-/Call-Optionen weitere Handlungsmöglichkeiten 
bestehen, um das Ziel des integrierten Automobilkonzerns mit 
Porsche zu erreichen. Die Ergebnisse sollen dem Aufsichtsrat noch 
in diesem Jahr erläutert werden.  
  
Wolfsburg, den 08. September 2011
  
Volkswagen Aktiengesellschaft - Der Vorstand 


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Sprache:      Deutsch
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Indizes:      DAX, Euro Stoxx 50
Börsen:       Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (Prime
              Standard), Hamburg, Hannover, München, Stuttgart; Terminbörse
              EUREX; London, Luxembourg, SIX
 
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