SAP AG

  • WKN: 716460
  • ISIN: DE0007164600
  • Land: Deutschland

Nachricht vom 13.01.2011 | 16:44

SAP AG: SAP veröffentlicht Rekordergebnis für Softwareerlöse im 4. Quartal 2010


SAP AG  / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Jahresergebnis

13.01.2011 16:44

Veröffentlichung einer Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG, übermittelt durch
die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.

---------------------------------------------------------------------------

Softwareerlöse steigen um etwa 34% (etwa 24% ohne Berücksichtigung der
Wechselkurse) auf etwa 1,5 Mrd. EUR

Software- und softwarebezogene Serviceerlöse (Non-IFRS) übertreffen die
Prognose der SAP und steigen um etwa 20 % (etwa 13% ohne Berücksichtigung
der Wechselkurse) im Gesamtjahr 2010

Operative Marge (Non-IFRS) beträgt etwa 31,5 % (etwa 30,5% ohne
Berücksichtigung der Wechselkurse) im Gesamtjahr 2010


WALLDORF - 13. Januar 2011 - Auf Basis einer vorläufigen Analyse der
Geschäftsentwicklung im vierten Quartal 2010 hat die SAP AG heute die
vorläufigen Ergebnisse für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2010
(31. Dezember) veröffentlicht.

Viertes Quartal 2010
  - Die Softwareerlöse (IFRS) lagen bei etwa 1,50 Mrd. EUR (2009: 1,12 Mrd.
    EUR), dies entspricht einem Wachstum von etwa 34 % (etwa 24 % ohne 
    Berücksichtigung der Wechselkurse).

  - Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (IFRS) lagen bei etwa
    3,26 Mrd. EUR (2009: 2,57 Mrd. EUR), dies entspricht einem Wachstum von
    etwa 27 %. Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS)
    lagen bei etwa 3,30 Mrd. EUR (2009: 2,57 Mrd. EUR), dies entspricht
    einem Wachstum von etwa 28 % (etwa 20 % ohne Berücksichtigung der
    Wechselkurse).

  - Die Umsatzerlöse (IFRS) lagen bei etwa 4,04 Mrd. EUR (2009: 3,19 Mrd.
    EUR), dies entspricht einem Wachstum von etwa 27 %. Die Umsatzerlöse
    (Non-IFRS) lagen bei etwa 4,08 Mrd. EUR (2009: 3,19 Mrd. EUR), dies
    entspricht einem Wachstum von etwa 28 % (etwa 19 % ohne
    Berücksichtigung der Wechselkurse).

  - Die operative Marge (Non-IFRS) lag bei etwa 39 % (2009: 35,5 %) oder
    etwa bei 38 % ohne Berücksichtigung der Wechselkurse. Dies entspricht
    einem Wachstum von etwa 4 Prozentpunkten (etwa 3 Prozentpunkte ohne
    Berücksichtigung der Wechselkurse). Die operative Marge (Non-IFRS)
    wurde im 4. Quartal 2010 nur unwesentlich durch Restrukturierungskosten
    beeinflusst. Im Vorjahresquartal 2009 hingegen hatten diese noch einen
    Einfluss von 0,3 Prozentpunkten.

Gesamtjahr 2010
  - Die Softwareerlöse (IFRS) lagen bei etwa 3,26 Mrd. EUR (2009: 2,61 Mrd.
    EUR), dies entspricht einem Wachstum von etwa 25 % (etwa 16 % ohne
    Berücksichtigung der Wechselkurse).

  - Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (IFRS) lagen bei etwa
    9,78 Mrd. EUR (2009: 8,20 Mrd. EUR), dies entspricht einem Wachstum von
    etwa 19 %. Die Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse (Non-IFRS)
    lagen bei etwa 9,85 Mrd. EUR (2009: 8,21 Mrd. EUR), dies entspricht
    einem Wachstum von etwa 20 % (etwa 13 % ohne Berücksichtigung der
    Wechselkurse).

  - Die SAP übertraf den veröffentlichten Ausblick in Höhe von 9 % - 11 %
    für die Wachstumsrate der Software- und softwarebezogenen Serviceerlöse
    (Non-IFRS) ohne Berücksichtigung der Wechselkurse und erzielte etwa 13
    %.

  - Die Umsatzerlöse (IFRS) lagen bei etwa 12,45 Mrd. EUR (2009: 10,67 Mrd.
    EUR), dies entspricht einem Wachstum von etwa 17 %. Die Umsatzerlöse
    (Non-IFRS) lagen bei etwa 12,52 Mrd. EUR (2009: 10,68 Mrd. EUR), dies
    entspricht einem Wachstum von etwa 17 % (etwa 11 % ohne
    Berücksichtigung der Wechselkurse).

  - Das Betriebsergebnis (Non-IFRS) lag über 3,9 Mrd. EUR. Die operative
    Marge (Non-IFRS) lag bei etwa 31,5 % (2009: 27,4 %) oder etwa 30,5 %
    ohne Berücksichtigung der Wechselkurse. Dies entspricht einem Wachstum
    von etwa 4 Prozentpunkten (etwa 3 Prozentpunkte ohne Berücksichtigung
    der Wechselkurse). Die operative Marge (Non-IFRS) ohne Berücksichtigung
    der Wechselkurse in Höhe von rund 30,5 % für das Geschäftsjahr 2010
    fällt in die von der Gesellschaft erwartete Bandbreite in Höhe von 30 %
    - 31 %. Die operative Marge (Non-IFRS) wurde im Geschäftsjahr 2010 nur
    unwesentlich durch Restrukturierungskosten beeinflusst. Im Vorjahr 2009
    hingegen hatten diese noch einen Einfluss von 1,8 Prozentpunkten.

SAP hat die vorläufige Beurteilung, um welchen Betrag die Rückstellung für
den TomorrowNow-Rechtsstreit - vor dem Hintergrund des im November 2010
ergangenen Jury-Spruchs in Höhe von 1,3 Milliarden USD - anzupassen ist,
noch nicht abgeschlossen. Der Aufwand, der sich aus einer Anpassung der
Rückstellung ergibt, beeinflusst die operative Marge ausschließlich nach
IFRS. Sie hat aber keinen Einfluss auf die operative Marge nach Non-IFRS.
Daher kann SAP derzeit noch keine vorläufigen Werte für das operative
Ergebnis sowie die operative Marge nach IFRS für das vierte Quartal und das
Gesamtjahr 2010 und auch keine Überleitungsrechnung von der
veröffentlichten operativen Marge (Non-IFRS) auf die operative Marge (IFRS)
bereitstellen.

SAP erwartet, dass die Anpassung der Rückstellung für den
TomorrowNow-Rechtsstreit das operative Ergebnis sowie die operative Marge
nach IFRS für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2010 signifikant
negativ beeinflusst. Als Konsequenz hieraus erwartet SAP auch, dass die
IFRS Steuerquote für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2010 unter den
bisherigen Erwartungen von 27,5 % - 28,5 % liegt.

Für die einmalig abgegrenzten Supporterlöse aus Akquisitionen sowie die
akquisitionsbedingten Aufwendungen, die für die Ermittlung der Umsatzerlöse
(Non-IFRS) sowie der operativen Marge (Non-IFRS) bereinigt werden, geht SAP
derzeit für das vierte Quartal 2010 von 36 Millionen EUR (Gesamtjahr 2010:
72 Millionen EUR) und 98 Millionen EUR (Gesamtjahr 2010: 301 Millionen EUR)
aus.

Weitere Informationen zu ihren vorläufigen Ergebnissen 2010 sowie einen
Ausblick auf das Geschäftsjahr 2011 wird die SAP am 26. Januar
veröffentlichen.


---------------------------------------------------------------------------

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Für weitere Informationen:

Investor Relations:
Stefan Gruber  +49 6227 7-44872 investor@sap.com, CET
Martin Cohen  +1 212 653-9619 investor@sap.com, EST

Presse:
Christoph Liedtke +49 6227 7-50383 christoph.liedtke@sap.com, CET
Guenter Gaugler  +49 6227 7-65416 guenter.gaugler@sap.com, CET
Jim Dever          +1 610 661-2161  james.dever@sap.com, EDT
Lynn Ong       +65 6768 6439   lynn.ong@sap.com, SGT (GMT +8)


Erläuterungen zu Non-IFRS-Finanzinformationen

Dieses Dokument enthält bereinigte Kennzahlen. Hierzu gehören insbesondere
Kennzahlen wie Non-IFRS-Umsatz, Non-IFRS-Aufwendungen,
Non-IFRS-Betriebsergebnis, Non-IFRS-operative Marge sowie Angaben zu
währungsbereinigten Umsätzen und Betriebsergebnis. Unsere bereinigten
Kennzahlen werden nicht auf der Basis von IFRS-Rechnungslegungsstandards
ermittelt und sind daher keine IFRS-Kennzahlen. Wie nachfolgend erläutert
können sich diese bereinigten Kennzahlen von den bereinigten Kennzahlen
anderer Unternehmen unterscheiden. Kennzahlen dieser Art sollten deshalb
nicht als Ersatz oder höherwertig gegenüber Umsatz, Betriebsergebnis,
Cashflow, operativer Marge oder anderen IFRS-Kennzahlen gesehen werden,
sondern stets als Zusatzinformation.

Wir glauben, dass es für Investoren von Interesse ist, ergänzende
Informationen zu vergangenen und zukunftsorientierten Non-IFRS-Finanzdaten
zu erhalten, die auch von unserem Management herangezogen werden -
ergänzend zu den Finanzdaten, die gemäß IFRS berichtet werden - um die
vergangenen und zukünftigen Ergebnisse besser nachvollziehen zu können.
Anfang 2010 wurden die Non-GAAP-Kennzahlen, die wir bis zur Einstellung
unserer US-GAAP-Berichterstattung verwendeten, durch die nachfolgend
definierten Non-IFRS-Kennzahlen ersetzt. Diese Non-IFRS-Kennzahlen
verwenden wir konsistent für unsere Planung, unsere Prognosen, unsere
Berichterstattung, unsere Vergütung und die externe Kommunikation.
Insbesondere ist Folgendes zu beachten:
  - Unser Management greift bei finanziellen, strategischen und operativen
    Entscheidungen primär auf Non-IFRS-Kennzahlen als
    Entscheidungsgrundlage zurück, nicht auf IFRS-Kennzahlen.

  - Die variablen Gehaltsbestandteile unserer Vorstandsmitglieder und
    Mitarbeiter sind vom Non-IFRS-Umsatz und vom Non-IRFS-Betriebsergebnis
    abhängig, nicht von den entsprechenden IFRS-Kennzahlen.

  - Für den jährlichen Budgetprozess, in den alle Managementeinheiten
    einbezogen sind, werden der Non-IFRS-Umsatz und das
    Non-IFRS-Betriebsergebnis herangezogen, nicht die IRFS-Kennzahlen,
    wobei die Aufwendungen für aktienorientierte Vergütungen und
    Restrukturierungen nur auf Gesamtunternehmensebene berücksichtigt
    werden.

  - Sämtliche Analysen der erzielten Ergebnisse sowie Prognosen, die
    weltweit mit allen leitenden Angestellten durchgeführt werden, beruhen
    auf diesen Non-IFRS-Kennzahlen, nicht auf den IFRS-Kennzahlen.

  - Sowohl unsere unternehmensinternen Zielvereinbarungen als auch die den
    Kapitalmärkten übermittelten Zielvorgaben beruhen auf dem
    Non-IFRS-Umsatz und Non-IFRS-Ergebnis, nicht auf IFRS-Kennzahlen.

Wir glauben, dass Non-IFRS-Kennzahlen für Investoren aus folgenden Gründen
von Interesse sind:
  - Durch Non-IFRS-Kennzahlen erhalten Investoren einen Überblick über die
    Entscheidungsfindungsprozesse der Unternehmensleitung, da unser
    Management zur Steuerung unseres Unternehmens und für finanzielle,
    strategische und operative Entscheidungen Non-IFRS-Kennzahlen einsetzt.

  - Die Non-IFRS-Kennzahlen liefern Investoren Zusatzinformationen, die um
    bestimmte direkte Auswirkungen von Akquisitionen bereinigt sind und
    dadurch den Vergleich der operativen Ergebnisse mit Vergleichsjahren
    erlauben.

Unsere Non-IFRS-Finanzkennzahlen sind hinsichtlich der folgenden Positionen
sowie der zugehörigen Steuereffekte bereinigt:

Non-IFRS-Umsatz

Umsatzzahlen in diesem Dokument, die als Non-IFRS-Umsatz ausgewiesen sind,
unterscheiden sich von den entsprechenden Angaben nach IFRS durch eine
Einbeziehung der Supporterlöse, die als Folge eines 'Fair Value Accounting'
für die im Rahmen von Akquisitionen übernommenen Supportverträge gemäß IFRS
nicht berichtet werden dürfen.

Nach IFRS weisen wir die im Rahmen von Akquisitionen übernommenen
Supportverträge ab dem Zeitpunkt der Akquisitionen zum Fair Value aus. Als
Folge hiervon beinhalten unsere IFRS-Supporterlöse, unsere IFRS-Software-
und softwarebezogenen Serviceerlöse und unsere IFRS-Umsatzerlöse für die
auf die Akquisitionen folgenden Perioden nicht in voller Höhe die
Supporterlöse, die die übernommenen Unternehmen ausgewiesen hätten, wenn
sie eigenständig geblieben wären. Die Anpassung der Umsatzzahlen
hinsichtlich dieses Einflusses verbessert die Vergleichbarkeit unserer
Ergebnisse von Periode zu Periode.

Non-IFRS-operative Aufwendungen

Die wie folgt definierten akquisitionsbedingten Aufwendungen werden bei
unseren Angaben zu Non-IFRS-operativen Aufwendungen nicht berücksichtigt:
  - Akquisitionsbedingte Aufwendungen

  - Abschreibungen auf im Rahmen von Unternehmensakquisitionen erworbene
    identifizierbare immaterielle Vermögenswerte und separat erworbenes
    geistiges Eigentum (einschließlich Aufwand aus erworbener, in der
    Entwicklung befindlicher Forschung und Entwicklung)

  - im Zusammenhang mit Unternehmenserwerben anfallende
    Restrukturierungsaufwendungen und Abfindungsaufwendungen für vor Erwerb
    bereits bestehende Geschäftsbeziehungen mit akquirierten Unternehmen

  - Anschaffungsnebenkosten

  - Veräußerungsaktivitäten: Ergebnisse aus nicht fortgeführten
    Geschäftstätigkeiten, die gemäß IFRS sämtliche Kriterien für eine
    solche Klassifizierung erfüllen, bis auf die Tatsache, dass sie keinen
    abtrennbaren größeren Geschäftszweig darstellen.

Non-IFRS-Betriebsergebnis, Non-IFRS-operative Marge 

Angaben zum Betriebsergebnis und zur operativen Marge, die in diesem
Dokument als Non-IRFS-Betriebsergebnis und Non-IFRS-operative Marge
ausgewiesen werden, unterscheiden sich von den entsprechenden
IRFS-Kennzahlen durch eine Bereinigung des oben genannten Non-IRFS-Umsatzes
beziehungsweise der Non-IFRS-operativen Aufwendungen.

Bei der Berechnung des Non-IFRS-Betriebsergebnisses und der
Non-IFRS-operativen Marge, die wir zur Evaluierung unseres laufenden
operativen Ergebnisses nutzen, werden akquisitionsbedingte Aufwendungen
eliminiert. Grund dafür ist, dass es der Unternehmensleitung im Allgemeinen
nicht möglich ist, diese Aufwendungen nach erfolgter Übernahme zu verändern
oder zu beeinflussen, außer durch die Veräußerung der erworbenen
Vermögenswerte. Da die Führungsebenen unterhalb des Vorstands keinerlei
Einfluss auf diese Aufwendungen haben, werden sie bei der Bewertung des
Ergebnisses einzelner Geschäftseinheiten generell nicht berücksichtigt.

Darüber hinaus wurden unsere Non-IFRS-Kennzahlen gegenüber den betreffenden
IFRS-Kennzahlen um die Ergebnisse der nicht fortgeführten
Geschäftstätigkeiten bereinigt, die sämtliche Kriterien für eine solche
Klassifizierung erfüllen, bis auf die Tatsache, dass sie keinen
abtrennbaren größeren Geschäftszweig darstellen. Wir bezeichnen diese
Geschäftstätigkeiten künftig als 'Veräußerungsaktivitäten'. Gemäß der bis
einschließlich 2009 verwendeten Finanzberichterstattung nach US-GAAP wurde
die Geschäftseinheit TomorrowNow unter den nicht fortgeführten
Geschäftstätigkeiten ausgewiesen. Nach IFRS dürfen die Ergebnisse aus nicht
fortgeführten Aktivitäten nur dann als nicht fortgeführte
Geschäftstätigkeiten ausgewiesen werden, wenn es sich dabei um einen
separaten wesentlichen Geschäftszweig oder geografischen Geschäftsbereich
handelt. Die Geschäftseinheit TomorrowNow war kein separater wesentlicher
Geschäftszweig und erfüllte daher nicht die Anforderungen für den
gesonderten Ausweis gemäß IFRS. Wir halten diese weitere Bereinigung
unserer IFRS-Kennzahlen um die Ergebnisse unserer nicht fortgeführten
Geschäftseinheit TomorrowNow aus den folgenden Gründen für unsere
Investoren für sinnvoll:

  - Trotz der Umstellung von US-GAAP auf IFRS werden wir die aufgegebene
    Geschäftseinheit TomorrowNow unternehmensintern auch weiter als nicht
    fortgeführte Geschäftstätigkeit behandeln; das heißt potenzielle
    künftige Ergebnisse von TomorrowNow, die vor allem Aufwendungen aus den
    Rechtsstreitigkeiten mit Oracle beinhalten werden, berücksichtigen wir
    auch weiterhin nicht in unserer internen Berichterstattung, Planung,
    bei Prognosen und bei der Vergütung. Die Bereinigung der
    Non-IFRS-Kennzahlen um die Ergebnisse der nicht fortgeführten
    TomorrowNow-Geschäftstätigkeiten erhöht daher die Aussagekraft der
    Finanzkennzahlen, die SAP intern verwendet.

  - Durch die Bereinigung um die Ergebnisse der nicht fortgeführten
    Geschäftseinheit TomorrowNow sind die Non-IFRS-Kennzahlen außerdem
    besser mit den Non-GAAP-Kennzahlen vergleichbar, die SAP bis Ende 2009
    verwendet hat. Dies ermöglicht eine bessere Vergleichbarkeit der
    SAP-Kennzahlen vor und nach der IFRS-Umstellung.

Bei Entscheidungen über die Zuteilung von Ressourcen rechnen wir daher die
oben genannten Umsätze ein beziehungsweise eliminieren die Aufwendungen,
sowohl auf Gesamtunternehmensebene als auch auf den nachgeordneten Ebenen.
Darüber hinaus verwenden wir diese Non-IFRS-Kennzahlen, um die operative
Leistung des Unternehmens besser über bestimmte Vergleichszeiträume
beurteilen zu können. Wir gehen davon aus, dass unsere Non-IFRS-Kennzahlen
insbesondere aus den folgenden Gründen nur begrenzt aussagefähig sind:

  - Die eliminierten Beträge sind möglicherweise für SAP wesentlich.

  - Die Non-IFRS-Kennzahlen deuten nur dann auf unsere gegenwärtigen und
    zukünftigen Ergebnisse hin, wenn sie in Verbindung mit den
    entsprechenden IFRS-Kennzahlen analysiert werden. Dies sind die
    wichtigsten Gründe dafür:

  - Während unsere Non-IFRS-Ergebniszahlen um bestimmte
    akquisitionsbedingte Aufwendungen bereinigt sind, erfolgt keine
    Bereinigung um die zusätzlichen Umsätze oder sonstigen Erträge aus
    diesen Akquisitionen.

  - Die akquisitionsbedingten Aufwendungen, um die wir unsere
    Non-IFRS-Ergebniszahlen bereinigen, werden voraussichtlich
    wiederkehren, falls SAP in der Zukunft wesentliche Übernahmen tätigt.

  - Die akquisitionsbedingten Abschreibungen, um die wir unsere
    Non-IFRS-Ergebniszahlen bereinigen, sind wiederkehrende Aufwendungen,
    die sich auf unser Ergebnis in den kommenden Jahren auswirken werden.

  - Die Umsatzanpassung, die aufgrund eines Fair Value Accounting für
    übernommene Supportverträge im Zusammenhang mit einer Akquisition
    erforderlich ist, und die Aufwandsanpassung für akquisitionsbedingte
    Aufwendungen basieren nicht auf einem gemeinsamen Konzept: Durch die
    Umsatzanpassung sollen die erste Periode nach der Akquisition und die
    zukünftigen Perioden besser vergleichbar sein, während durch die
    Aufwandsanpassung die Perioden vor und nach der Akquisition besser
    vergleichbar sein sollen. Dies sollte besonders bei der Bewertung
    unserer Non-IFRS-Angaben zum Betriebsergebnis und zur operativen Marge
    berücksichtigt werden, da diese die Non-IFRS-Umsätze und
    Non-IFRS-Aufwendungen miteinander verbinden, obwohl sie nicht auf einem
    gemeinsamen Konzept beruhen.

  - Die Ergebnisse aus unseren Veräußerungsaktivitäten könnten wesentliche
    Auswirkungen auf unseren Cashflow haben.

Dennoch betrachten wir die Darstellung der Non-IFRS-Kennzahlen in
Verbindung mit den entsprechenden IFRS-Kennzahlen sowie auch die relevante
Überleitung als nützliche Zusatzinformationen für Investoren und die
Unternehmensleitung hinsichtlich aktueller und zukünftiger
Geschäftsentwicklungen mit Bezug auf die finanzielle Lage und das
Betriebsergebnis unseres Unternehmens. Daher beurteilen wir unser Wachstum
und unsere Ergebnisse grundsätzlich unter Berücksichtigung sowohl der
Non-IFRS- als auch der relevanten IFRS-Kennzahlen. Wir empfehlen den Lesern
dieses Dokuments, eine vergleichbare Vorgehensweise zu wählen und unsere
Non-IFRS-Angaben nur als Ergänzung und nicht als Ersatz oder höherwertig
gegenüber den Umsätzen oder anderen Finanzkennzahlen, die wir entsprechend
den IFRS-Rechnungslegungsvorschriften berichten, zu verstehen.

Währungsbereinigte Veränderungen

Informationen über die Umsatzerlöse der SAP erachten wir als eine der
zentralen Größen für unsere Investoren. Über diese Veränderungen geben
Umsatzzahlen auf Basis von IFRS zwar Aufschluss. Veränderungen gegenüber
dem Vorjahr werden in diesen Umsatzzahlen jedoch sowohl durch das
Mengenwachstum als auch durch Währungseffekte beeinflusst. Da wir keine
mengenmäßig standardisierten Produkte und Dienstleistungen verkaufen,
können wir nicht durch Angaben zur Anzahl der verkauften Produkt- und
Dienstleistungseinheiten über die mengenmäßige Umsatzveränderung
informieren. Um trotzdem entscheidungsrelevante Informationen zur
Beurteilung der Umsatzveränderung zu vermitteln, geben wir die um
Währungseffekte bereinigte Umsatzveränderung an. Ebenso veröffentlichen wir
Daten zu bestimmten währungsbereinigten operativen Ergebnisgrößen und
-komponenten. Solche währungsbereinigten Veränderungen von Umsatz- und
Ergebnisgrößen basieren auf den Werten, die sich ergeben würden, wenn die
in den Konzernabschluss einbezogenen Fremdwährungsabschlüsse nicht mit den
Durchschnittskursen des aktuellen Berichtsjahres, sondern mit den
entsprechenden Durchschnittskursen des Vorjahres umgerechnet würden.

Informationen zu währungsbereinigten Veränderungen von Umsatz- und
Ergebnisgrößen sind mit Einschränkungen verbunden, insbesondere da die
eliminierten Währungseffekte einen wesentlichen Bestandteil unseres
Umsatzes und unserer Kosten bilden und unsere Ertragskraft wesentlich
beeinflussen können. Daher beschränken wir die Verwendung der
währungsbedingten Veränderungsdaten auf die Analyse der Mengenveränderung
als eines Elementes der Gesamtveränderung einer Finanzkennzahl. Wir
beurteilen unsere Ergebnisse und unsere Ertragskraft nicht ohne
Berücksichtigung sowohl der währungsbereinigten Veränderungen im
Non-IFRS-Umsatz und Non-IFRS-Betriebsergebnis als auch der Veränderungen
von Umsatz, Aufwendungen, Ergebnissen und anderen Kennzahlen, wie sich
diese auf Basis von IFRS ergeben. Eine vergleichbare Vorgehensweise
empfehlen wir den Lesern dieses Dokuments. Dabei sind währungsbereinigte
Veränderungen von Finanzkennzahlen nicht als Ersatz oder höherwertige
Finanzkennzahlen, sondern stets als Zusatzinformation zu Umsatz,
Aufwendungen und Konzernergebnis oder anderen IFRS-Kennzahlen anzusehen.

13.01.2011 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche 
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. 
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de

---------------------------------------------------------------------------
 
Sprache:      Deutsch
Unternehmen:  SAP AG
              Dietmar-Hopp-Allee 16
              69190 Walldorf
              Deutschland
Telefon:      +49 (0)6227 - 74 74 74
Fax:          +49 (0)6227 - 75 75 75
E-Mail:       investor@sap.com
Internet:     www.sap.com
ISIN:         DE0007164600
WKN:          716460
Indizes:      DAX
Börsen:       Regulierter Markt in Berlin, Frankfurt (Prime Standard),
              Stuttgart; Freiverkehr in Düsseldorf, Hamburg, Hannover,
              München; Terminbörse EUREX; NYSE
 
Ende der Mitteilung                             DGAP News-Service
 
---------------------------------------------------------------------------

GBC-Fokusbox

BHB Brauholding: Deutliches Kurspotenzial

Zum dritten Mal in Folge stieg der Bierabsatz in Bayern. Davon profitierte im Jahr 2013 auch die BHB Brauholding Bayern-Mitte AG. Das laufende Jahr ist mit einer Absatzsteigerung von 9,8 % in den ersten beiden Monaten glänzend angelaufen. Die bevorstehende Fußball-WM sollte den Bierkonsum zusätzlich ankurbeln. Vor diesem Hintergrund erwarten wir deutliche Umsatz- und Ergebniszuwächse. In Kombination mit der günstigen Bewertung ergibt sich für die Aktie ein deutliches Kurspotenzial.

Konferenz im Fokus

17. MKK - Münchner Kapitalmarkt Konferenz

Am 20. und 21. Mai präsentieren sich wieder 25 Gesellschaften aus dem Small-und Mid-Cap Bereich im The Charles Hotel - Rocco Forte Hotels.

News im Fokus

Deutsche Lufthansa AG: Anteil ausländischer Aktionäre erreicht 40 Prozent. Kein Erwerb eigener Aktien gemäß § 4 Abs. 1 LuftNaSiG beabsichtigt.

22. April 2014, 13:17

Aktuelle Research-Studie

OpenLimit Holding AG

Original-Research: OpenLimit Holding AG (von Montega AG): Kaufen

24. April 2014