JENOPTIK AG: Vertrag zum Verkauf von M+W Zander an Springwater Capital
19.12.05

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JENOPTIK AG: Vertrag zum Verkauf der M+W Zander Holding AG an Springwater 
Capital unterzeichnet.

Übertragung der Jenoptik-Anteile ist noch von verschiedenen Bedingungen 
abhängig.
Zufluss liquider Mittel im niedrigen dreistelligen Millionen-Euro-Bereich; 
Konzernergebnis 2005 aufgrund Entkonsolidierungsverlust negativ.

Die JENOPTIK AG, Jena, und Springwater Capital (SWC), Genf/London, haben einen
Vertrag zum Verkauf sämtlicher von der JENOPTIK AG gehaltenen 72,89 Prozent 
der Anteile an der M+W Zander Holding AG und damit des gesamten Jenoptik-
Unternehmensbereiches Clean Systems unterzeichnet. Der Kaufpreis für die 
Anteile der JENOPTIK AG errechnet sich für 100 Prozent des Unternehmens auf 
Basis eines Unternehmenswertes von rund 350 Mio. Euro vor Anpassung für 
Finanzschulden, Pensionsverbindlichkeiten und Barmitteln, die vom Käufer 
übernommen werden. Der von der JENOPTIK AG zur Verfügung gestellte Aval-Rahmen
von bis zu 150 Mio. Euro wird zunächst weitergeführt und über einen Zeitraum 
von 5 Jahren schrittweise abgebaut. Mit Vollzug des Vertrags wird der JENOPTIK
AG ein niedriger dreistelliger Millionen-Euro-Betrag zufließen.

Der Verkauf ist an verschiedene Bedingungen geknüpft, so genannte Closing 
Conditions. Dazu zählen insbesondere die Freigabe durch das Kartellamt, die 
Befreiung des Käufers von einem Übernahmeangebot an die außenstehenden 
Aktionäre der börsennotierten Tochtergesellschaft caatoosee ag, die endgültige
Finanzierungsbewilligung des Fremdkapitalgebers sowie eine abschließende 
Abstimmung mit den Familienaktionären, denen 27,11 Prozent der Anteile 
gehören. Der Aufsichtsrat der JENOPTIK AG hatte dem Verkauf an Springwater 
Capital in einer außerordentlichen Sitzung am 15. Dezember 2005 vorbehaltlich 
der Vertragsunterzeichnung einstimmig zugestimmt.

Mit dem Vollzug der Veräußerung (Closing) wird im 1. Halbjahr des Jahres 2006 
gerechnet. Dann wird der Jenoptik-Konzerns aus dem heutigen 
Unternehmensbereich Photonics bestehen.

Aufgrund der erforderlichen Rechnungslegung (IFRS 5) wird der Jenoptik-Konzern
zum 31. Dezember 2005 M+W Zander als "zur Veräußerung gehaltene 
Vermögenswerte" ausweisen und zu aktuellen Marktpreisen bewerten. 
Infolgedessen entsteht ein Differenzbetrag in Höhe eines voraussichtlich 
mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrages, sodass die Jenoptik für 2005 
ein negatives Ergebnis nach Steuern erwartet, das voraussichtlich im mittleren
zweistelligen Millionen-Euro-Bereich liegen wird.

Aufgrund der Entkonsolidierungsauswirkungen ist eine konkrete Prognose zum 
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit des Jenoptik-Konzerns 2005 noch nicht 
möglich. Das operative Ergebnis des Unternehmensbereiches Photonics bleibt 
davon unberührt und wird im Rahmen der Erwartungen liegen.

Kontakt: IR, Cornelia Jahnel, Tel./Fax 03641-652290/2484; www.jenoptik.de


Jenoptik AG
Carl-Zeiss-Straße 1
07739 Jena
Deutschland

ISIN: DE0006229107 (TecDAX)
WKN: 622910
Notiert: Amtlicher Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin-
Bremen, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart

Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 19.12.2005
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