CropEnergies AG

  • WKN: A0LAUP
  • ISIN: DE000A0LAUP1
  • Land: Deutschland

Nachricht vom 11.01.2017 | 07:00

CropEnergies wächst im 3. Quartal und hebt Ergebnisprognose an - Von EU-Kommission gewünschte Reduzierung von Emissionen nur mit sicherer Grundlage für konventionelle Biokraftstoffe erreichbar

DGAP-News: CropEnergies AG / Schlagwort(e): Quartalsergebnis/9-Monatszahlen

11.01.2017 / 07:00
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Mannheim, 11. Januar 2017 - Die CropEnergies AG, Mannheim, steigerte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs 2016/17 ihren Umsatz leicht auf 565 (Vorjahr: 558) Millionen Euro. Der Umsatzsprung im 3. Quartal auf 215 (Vorjahr: 168) Millionen Euro trug maßgeblich dazu bei. Hauptgrund für den höheren Umsatz ist die Wiederinbetriebnahme der Anlage in Wilton, Großbritannien, durch die CropEnergies die Bioethanolproduktion im Berichtszeitraum von 618.000 auf 735.000 Kubikmeter steigerte. Gleichzeitig erhöhten sich auch die produzierten Mengen an Lebens- und Futtermitteln.
 

Das EBITDA erreichte mit 87 (Vorjahr: 89) Millionen Euro knapp das Vorjahresniveau. Auf das 3. Quartal entfielen davon aufgrund niedrigerer Erlöse für Bioethanol sowie Lebens- und Futtermittel 28 (Vorjahr: 32) Millionen Euro. Auch das operative Ergebnis blieb in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahrs mit 59 (Vorjahr: 63) Millionen Euro knapp unter Vorjahr. Der Beitrag des 3. Quartals von 18 (Vorjahr: 24) Millionen Euro lag dabei zwar unter Vorjahr, jedoch höher als erwartet. In der Summe aus operativem Ergebnis, dem Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen sowie den Sondereinflüssen verbesserte sich das Ergebnis der Betriebstätigkeit in den ersten drei Quartalen auf 53 (Vorjahr: 50) Millionen Euro. Der Jahresüberschuss nach Steuern stieg auf 36 (Vorjahr: 30) Millionen Euro.
 

Vor dem Hintergrund der positiven Entwicklungen hat CropEnergies die Prognose für das laufende Geschäftsjahr am 20. Dezember 2016 angehoben und erwartet nun einen Umsatz zwischen 760 und 790 (zuvor: 670 bis 720) Millionen Euro und ein operatives Ergebnis in einer Bandbreite von 70 bis 85 (zuvor: 50 bis 80) Millionen Euro.
 

Die langfristigen Entwicklungsperspektiven erneuerbarer Energien im Transportsektor unterliegen gesetzlichen Rahmenbedingungen. So hatte der Europäische Rat im Oktober 2014 festgelegt, dass die Treibhausgasemissionen in der EU bis 2030 um 40 Prozent gesenkt werden müssen. Diese Zielvorgabe ist mit dem durch die EU-Kommission im November 2016 vorgelegten Paket von klima- und energiepolitischen Maßnahmen jedoch kaum zu erreichen. Zwar soll der Anteil erneuerbarer Energien in der EU auf mindestens 27 Prozent steigen. Es wurde jedoch keine spezifische Zielvorgabe für den Transportsektor gemacht. Dabei werden durch die Verbrennung von Benzin und Diesel gerade im europäischen Straßenverkehr jährlich rund eine Milliarde Tonnen Treibhausgase ausgestoßen.
 

Die europäische Bioethanolindustrie konnte in den letzten Jahren durch kontinuierliche Verbesserungen die Treibhausgaseinsparungen von Ethanol aus regionalen Ackerpflanzen auf durchschnittlich rund 70 Prozent erhöhen. Anstatt auf diesem Fortschritt aufzubauen, sieht der Entwurf der EU-Kommission eine Kürzung des Anteils von Biokraftstoffen aus Ackerpflanzen von 7 Prozent im Jahr 2021 auf maximal 3,8 Prozent im Jahr 2030 vor. Dagegen soll der Anteil bestimmter alternativer Kraftstoffe stufenweise von 1,5 Prozent im Jahr 2021 auf 6,8 Prozent im Jahr 2030 ansteigen. Dabei ignoriert die EU-Kommission den weiterhin bestehenden Forschungs- und Entwicklungsbedarf, der notwendig ist, um die Wettbewerbsfähigkeit von alternativen Kraftstoffen als weitere Alternative zu fossilen Kraftstoffen sicherzustellen. Es ist zu befürchten, dass bei der Umsetzung des Entwurfs der EU-Kommission nicht der Verbrauch fossiler Kraftstoffe zurückgehen würde, sondern lediglich die Nutzung bereits markteingeführter, hocheffizienter Biokraftstoffe.
 

Um dies zu verhindern, setzt sich CropEnergies gemeinsam mit den Verbänden auf nationaler und europäischer Ebene für einen wachsenden Anteil erneuerbarer Kraftstoffe im Transportsektor ein. Dabei kann eine Fortentwicklung alternativer Kraftstoffe nur zusätzlich zu - und nicht anstelle von - bereits etablierten Biokraftstoffen aus regionalen Ackerpflanzen erfolgen.
 

Der Bericht für die ersten neun Monate des Geschäftsjahrs 2016/17 steht auf der Webseite von CropEnergies zum Download zur Verfügung.
 


Die CropEnergies AG

Die klimaschonende Sicherung der Mobilität - heute und in Zukunft - ist das Geschäft von CropEnergies. Im Jahr 2006 in Mannheim gegründet, zählt das Mitglied der Südzucker-Gruppe heute zu den größten europäischen Herstellern von nachhaltig erzeugtem Bioethanol. Mit einer Produktionskapazität von 1,3 Millionen Kubikmeter Bioethanol pro Jahr erzeugt CropEnergies an vier Standorten in Deutschland, Belgien, Großbritannien und Frankreich Bioethanol, das überwiegend Benzin ersetzt. Die hocheffizienten Produktionsanlagen reduzieren den CO2-Ausstoß über die gesamte Wertschöpfungskette um durchschnittlich rund 70 Prozent im Vergleich zu fossilem Kraftstoff.
 

Zusätzlich zu Kraftstoffalkohol stellt CropEnergies 150.000 Kubikmeter hochreinen Neutralalkohol her, die in der Kosmetik-, pharmazeutischen und Getränkeindustrie oder für technische Anwendungen eingesetzt werden. Gleichzeitig ist CropEnergies ein bedeutender Produzent von Lebens- und Futtermitteln. Die eingesetzten Rohstoffe - Getreide und Zuckerrüben - werden vollständig genutzt. So entstehen aus den nicht-fermentierbaren Bestandteilen der Rohstoffe jährlich über 1 Million Tonnen hochwertige, eiweißhaltige Lebens- und Futtermittel.
 

Mit Spitzentechnologie und hoher Innovationskraft trägt CropEnergies mit dem Hauptprodukt Bioethanol dazu bei, die Mobilität heute und in Zukunft nachhaltig und aus erneuerbaren Quellen zu sichern: mobility - sustainable. renewable.
 

Die CropEnergies AG (ISIN DE000AOLAUP1) ist an der Frankfurter Börse im regulierten Markt (Prime Standard) notiert.




Kontakt:
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Investor Relations
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Fax: +49 (621) 71 41 90-03
ir@cropenergies.de

Nadine Dejung-Custance
Public Relations / Marketing
Tel.: +49 (621) 71 41 90-65
Fax: +49 (621) 71 41 90-04
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